alleinerziehend, Kunst

Große April-Buchaktion (01.04.-30.04.2021): Dein Buch mit persönlicher Widmung!

Frisch getrennt ins neue Jahr? Oder schon länger alleinerziehend? Auch 2021 hält für Familien – und besonders für Alleinerziehende – mehr als genug Herausforderungen bereit. Möchtest du dir jetzt etwas Gutes tun? Dann schenk dir selbst – oder deiner besten Freundin – drei wirklich gute Bücher rund ums Alleinerziehend-Sein! Zusammen mit Bernadette Conrad, Journalistin und Autorin (u.a. „Die kleinste Familie der Welt“, „Groß und stark werden. Kinder unterwegs ins Leben“) und Bloggerin und Autorin Silke Wildner (gut-alleinerziehend.de) habe ich ein Buchpaket geschnürt, mit dem ihr euch oder lieben Menschen in eurem Freundes- und Bekanntenkreis eine Freude machen könnt! Das besondere: Unsere Bücher kommen mit persönlicher Widmung zu euch!

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Familie, Gesellschaft

Mom’s Power: Warum unsere Gesellschaft starke Mütter braucht – und wie wir sie bekommen

Frau, die Wischmopp wir ein Mikrophon hält.
Wischmopp, Wok und Windelnwechseln? – Wir Mütter können mehr.

Die Macher der Herrenzeitschrift Men’s Health veröffentlichten vor kurzem die erste Ausgabe eines Online-Magazins für Väter. Der Aufhänger: „So bespaßt du die Kids und kannst gleichzeitig chillen“. Im Artikel wird den (männlichen) Lesern „horizontal parenting“ empfohlen – zu deutsch: Leg dich hin und lass die Kinder machen! Durchaus brauchbare Tipps, wie das Spielen mit Kindern möglich ist, ohne sich als Eltern zu verausgaben. Ich stelle mir nur vor, ein ähnlicher Beitrag wäre an Mütter gerichtet. Schon der Titel würde vermutlich für Irritationen sorgen: Mütter kümmern sich um ihre Kinder, sie „bespaßen“ sie nicht. Und erst recht „chillen“ sie nicht dabei. Oder?

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Beruf, Familie

Ratgeber: „HomeOffice mit Familie“ (Rezension)

Buchtitel „HomeOffice mit Familie“

Vereinbarkeit von Familie und Beruf: wie geht das, wenn ich mit Kindern im HomeOffice arbeite? Wie schaffe ich es, meine Aufgaben zu erledigen, ohne dass meine Familie dabei zu kurz kommt? Und wie vermeide ich umgekehrt, ständig für Familiendinge wie Hausaufgabenbetreuung oder die Zubereitung des Mittagessens eingespannt zu werden, wenn ich zuhause arbeite? Businesstrainerin und Autorin Felicitas Richter, selbst Mutter von vier Kindern und seit Jahren im HomeOffice tätig, hat zu genau diesen Fragen einen Ratgeber verfasst. Ich habe ihn mir angesehen. 

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Familie, Persönliches

Frühling in der Stadt. Eine Impression

Kirschblüten vor blauem Himmel.

Es ist soweit. Die laue Luft lockt die Menschen aus den Häusern. In den Parks sitzen sie zu zweit, zu dritt auf Decken, machen auf Matten und an öffentlichen Turngeräten Sport. Ich schlendere zwischen Schrebergärten hindurch. Ein Faden Grillduft zieht durch die Luft, Vögel singen. 

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Gesellschaft, Kunst

Im Grunde gut. Eine neue Geschichte der Menschheit (Rezension)

Buchtitel „Im Grunde gut“

Stell dir vor, die fliegst mit einem Flugzeug. Es muss notlanden und ein Feuer bricht aus. Was passiert? A) Die Leute erkunden sich nach dem Befinden ihres Sitznachbarn, helfen Schwachen und Verletzten und lassen einander an den Notausgängen den Vortritt. Oder B) Alle versuchen so schnell wie möglich, das Flugzeug zu verlassen, Schwache, Alte und Kinder werden überrannt, es bricht Panik aus. Welches Szenario wird passieren?

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Gesellschaft, Politik

Nähe in Zeiten der Pandemie. Sind wir uns selbst die Nächsten?

Schokoladen-Osterhase mit Mundnasenschutz.

Nähe in Zeiten von COVID-19 ist eine ambivalente Sache. Rund ein Jahr nach Beginn der Pandemie finden wir es bedenklich, wenn auf der Straße mehrere Menschen ohne Mund-Nasenbedeckung nah beieinander stehen. Von Homeoffice und Homeschooling strapazierte Eltern ersehnen oft nur eines: endlich einmal wieder Zeit allein. Und zuviel Nähe, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, macht uns Angst. Zugleich schleicht sich bei vielen die Sehnsucht ins Herz: ach, wäre es schön, Freunde wieder unbefangen zu umarmen – oder im Café mit ihnen Zeit verbringen zu können. Und Alleinstehende wünschen sich, überhaupt wieder einmal berührt zu werden…

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Familie, Hochsensibilität

„Mama, spiieeelen!“ Warum ich NICHT mit meinen Kindern spiele und uns das alle glücklich macht

Kletterndes Kind

Mama spielt nicht. Jedenfalls nicht wie der Fünfjährige. Und auch nicht wie die sechs Monate alte Schnuckelbacke. Keine Karambolage auf dem Auto-Teppich, kein „Ich-fang-den-Stoff-Frosch-und-esse-ihn-auf“. Wäre ja auch komisch, oder? Schließlich bin ich vierzig, nicht vier. Oder? Warum übernehmen dann so viele Eltern – und gerade auch wir Mütter – dennoch wie selbstverständlich die Rolle, der wir eigentlich längst entwachsen sind? Kämmen scheinbar mit Inbrunst stundenlang Barbie-Ponys oder stapeln Duplo-Steine aufeinander? Ich tue das inzwischen nur noch selten – und meine Kinder sind trotzdem froh.

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Beruf, Gesellschaft

Wie du erfolgreich wirst, ohne die Gefühle von Männern zu verletzen (Rezension)

Buch-Cover „Wie du erfolgreich wirst, ohne die Gefühle von Männern zu verletzen“

Suchst du ein Buch, dass du deiner besten Freundin zur Beförderung schenken kannst? Oder dir selbst zum ersten Arbeitstag? Oder einfach, weil du wieder mal in die Tischplatte beißen könntest, nachdem Kollege 1 dir das Wort abgeschnitten, Kollege 2 weitschweifig deine Idee als seine ausgegeben und Kollege 3 dir gönnerhaft den Arm getätschelt hat? Die New Yorker Comedian und Autorin Sarah Cooper hat das möglicherweise wichtigste (und witzigste) Buch für Frauen in der Arbeitswelt geschrieben: „Wie du erfolgreich wirst, ohne die Gefühle von Männern zu verletzen“. Es ist jetzt im Mentor-Verlag erschienen, großartig übersetzt von Anna Dushime. Achtung: Satire – schmerzhaft wahr.

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Familie, Persönliches

Mama-Auszeit ist nicht der Einkauf allein im Supermarkt…

Zeichnung: Männchen in Hängematte

Ich bin gerne Mama. Und ich genieße es, manchmal kein bisschen mütterlich zu sein. Ich bin eine gute Mama, ich weiß es – wenn ich diese Auszeiten habe. In diesen Momenten räume ich wirklich alle Pixibücher und Duplosteine vom Wohnzimmersofa zurück ins Kinderzimmer, versinke sechs Stunden lang in der Recherche zu einem Artikel und schreibe ihn, ohne dabei Hunger und Durst zu spüren. Ich treffe mich mit Freundinnen und denke nur an mich. Erwachsenenthemen, Erwachseneninteressen. Mein Tempo, mein Rhythmus, meine Zeit. Gut so.

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alleinerziehend, Gesellschaft

Rona Duwe: „Mutterwut – Muttermut“ (Rezension)

Buchtitel „Mutterwut - Muttermut“

Was passiert, wenn eine Frau, alleinerziehende Mutter zweier Kinder, ein Buch schreibt, das nach eigener Aussage nicht weniger will, als unsere Gesellschaft von Grund auf zu verändern? Ein Buch, in dem 170 Mütter ihre Wut in die Welt schreien über fehlende Anerkennung, Mütterarmut, institutionelle Gewalt und Diskriminierung? Ein Buch, das WUT und MUT von Müttern auf den Titel hebt und unverblümt deren Revolte fordert? Ich bekomme Herzklopfen. Werde neugierig. Und lese das Buch an zwei Abenden quasi in einem Zug durch. 

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alleinerziehend, Familie

Lütkehaus/Matthäus: Umgang im Wechselmodell (Buchrezension)

Buchcover „Umgang im Wechselmodell“

Wie regeln wir den Umgang mit unserem gemeinsamen Kind, bzw. den gemeinsamen Kindern, wenn wir uns trennen? Vor dieser Frage standen 2017 auch der Vater meines älteren Sohnes und ich. Wir entschieden uns damals für das Wechselmodell, unser Sohn sollte also abwechselnd bei seinem Vater und bei mir leben. Für uns als Familie die richtige Entscheidung. Und dennoch gerade in der ersten Zeit nach der Trennung nicht einfach umzusetzen. Dr. Isabell Lütkehaus und Thomas Matthäus haben im dtv/Beck-Verlag einen Ratgeber zum Wechselmodell herausgegeben.

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Familie, Gesellschaft

Vier Mythen rund ums Muttersein… und die Wahrheit dahinter

Mutter mit Kind auf dem Arm (Skulptur)

„Ein Lächeln deiner Kinder entschädigt dich für alles“, „Mutterliebe ist unentbehrlich“, „Beim zweiten Kind verdoppelt die Liebe sich“, „Kinder sind das größte Geschenk im Leben einer Frau“ – was machen solche Sätze mit mir als Mutter? Und inwiefern zeigt sich in ihnen das Bild, das unsere Gesellschaft offensichtlich (noch immer) von uns Müttern hat? Ein Best-Of der Mythen rund ums Muttersein…

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alleinerziehend, Familie

Living Apart Together: Eine Familie, zwei Wohnungen – geht das gut?

Reihenhaus, zwei bunte Türen nebeneinander.

Junge Paare führen oft jahrelang eine Beziehung, ohne dabei in einer gemeinsamen Wohnung zu leben. Dennoch ziehen die meisten Menschen spätestens vor der Geburt des ersten gemeinsamen Kindes zusammen. Natürlich ist dies nicht immer möglich. Paare, die zum Beispiel aufgrund beruflicher Gründe nicht am selben Ort wohnen können, nutzen oft zwei Wohnungen, zuweilen auch noch mit gemeinsamen Kindern. Oft entsteht hier jedoch früher oder später der Wunsch, die Fernbeziehung zu beenden und zusammenzuziehen. Was aber, wenn ihr euch als Paar mit eigenen Kindern bewusst dafür entscheidet, zwei eigene Wohnungen zu behalten? Getrennt zusammen leben, „Living Apart Together“ (LAT) wird dieses Wohn- und Lebensmodell auch genannt. Kann es mit Kindern auf Dauer gut gehen? 

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Familie, Gesellschaft

Kinder sind keine Hunde. Statt Trash-TV echte Unterstützung für Familien

Kleinkind vor Zebrastreifen an pinker Leine.

Pünktlich zum Jahresanfang gelang dem Privatsender RTL ein ordentlicher Aufreger: „Train Your Baby Like A Dog – Die Hund-Kind-Methode“ beschreibt der Sender das neue Format. Wo vor einigen Jahren noch die „Super-Nanny“ Familien besuchte und sie beim Umgang mit trotzenden Kleinkindern und respektlosen Teenagern beriet, gibt seit Anfang Januar eine Hundetrainerin (!) ratlosen Eltern ihre Tipps. Die sehen dann schon mal so aus: „Wenn ein Hund in einer bestimmten Erregung ist, dann ist er einfach nicht lernfähig und stellt auf Durchzug.“ Dasselbe gelte auch für Kinder. Entsprechend müsse man die lieben Kleinen dazu bringen ihre Eltern überhaupt wieder zu beachten. Was liege näher, als sie per Geräuschsignal, Leckerli und positiver Verstärkung darauf zu konditionieren?…

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Familie, Gesellschaft

Kein Mensch ist eine Insel – Die Säuglingsmama aber manchmal schon.

Mutter mit Säugling

Es klingt verlockend, was Spielzeughersteller und Krabbelgruppenanbieter jungen Familien suggerieren: Babys erstes Jahr als eine Art verspielte Dauerfreizeit, eine Aneinanderreihung glücklicher Momente. Die Wahrheit sieht oft anders aus. Vor allem Mütter geraten innerhalb weniger Wochen häufig in erschreckende Isolation. Dies ist einerseits bedingt durch die umfassende Bedürftigkeit des Neugeborenen, aber vor allem durch die noch immer bestehende gesellschaftliche Erwartung, Mutter und Baby seien eine untrennbare Einheit, die Frau „natürlicherweise“ monatelang hauptverantwortlich für die Betreuung des Neugeborenen. Nicht wenige Mütter werden so mit der Geburt ihres Kindes herauskatapultiert aus (fast) allen sozialen Gefügen, vor allem im beruflichen Kontext sind sie auf einmal in spürbar anderer Position als ihre kinderlosen Kolleg/innen. Kein Mensch ist eine Insel – die Säuglingsmama manchmal schon. 

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Beruf, Familie, Politik

6 Wochen nach Geburt wieder in den Job? Wir brauchen neue Wege zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Baby mit fragendem Blick. Schrift: Familie & Beruf?

In der aktuellen EMMA las ich ein Porträt über die neuseeländische Ministerpräsidentin Jacina Ardern. Sechs Wochen nach der Geburt ihrer Tochter nimmt sie ihre Amtsgeschäfte wieder auf. Als ihr Kind drei Monate alt ist, nimmt sie mit ihm an der UN-Generalversammlung in New York teil. Das Signal: mein Muttersein ändert nichts an meiner beruflichen Kompetenz und an meinem Ehrgeiz im Job. If you just really want it you can have it all. Ehrlich gesagt bin ich froh, diesen Spagat persönlich nicht hinbekommen zu müssen…

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alleinerziehend, Beruf, Gesellschaft

5 Dinge, die Alleinerziehende brauchen, um beruflich durchstarten zu können

Kind hält Computermaus und schaut auf Bildschirm.

Alleinerziehend zu sein ist auch heute noch oft ein beruflicher Nachteil. „Weniger belastbar, das Kind ständig krank, unflexibel“ – so die Vorurteile, die Alleinerziehenden im beruflichen Umfeld entgegengebracht werden. 

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Familie, Persönliches

Von Schmusekissen, Radtouren und vermeintlicher Sicherheit. Wie unsere Kinder uns das Loslassen lehren

Schlafendes Kind mit Kuschelkissen

„Kuschel ist weg.“ Unser Sohn sieht mich erwartungsvoll an, während er mir die Neuigkeit unterbreitet. Offenbar haben sein Vater und er sein geliebtes Schmusekissen bei ihrem gemeinsamen Ausflug verloren. Sekundenlang kann ich meine Bestürzung nicht verbergen. Das Kissen hat uns die letzten gut 2 1/2 Jahre überallhin begleitet, hundertfach geflickt und immer von Neuem „abgeliebt“ – und auf einmal ist es weg! Mein Sohn scheint dies jedoch relativ gelassen hinzunehmen. Gelassener als ich?

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alleinerziehend, Familie, Gesellschaft

„Auch allein mit Kind sind wir Familie“: Gespräche der Autorinnen Bernadette Conrad und Sarah Zöllner in der Berliner Zeitung am 11.09. und 25.09.2020

Am 11.09.2020 unterhielt ich mich in der Freitagsausgabe der Berliner Zeitung mit der Journalistin und Buchautorin Bernadette Conrad über die Themen Trennung, Neuorientierung und Elternschaft sowie mein Anfang 2020 erschienenes Buch „Alleinerziehend – und nun?“ Hier im Blog habe ich darüber geschrieben. Zwei Wochen später, am 25.09.2020, folgte der zweite Teil unseres Gesprächs. Diesmal stellte ich als Autorin und Bloggerin Bernadette Conrad Fragen zu ihrem Buch „Die kleinste Familie der Welt“ und zu ihren Erfahrungen als berufstätige, alleinerziehende Mutter einer mittlerweile 19-jährigen Tochter.

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alleinerziehend, Familie, Gesellschaft

Schatzkiste für kleinste Familien: Impulse für das Leben allein mit Kind (5)

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Folge 5: Das war schon immer so – wir machen das anders: Familienwerte und -traditionen

Manche Dinge, die unsere Eltern uns vorgelebt haben, wollen wir ganz anders machen. Andere behalten wir gerne bei. Was prägt uns und wie gehen wir mit dieser Prägung um? Welche Verhaltensweisen leben wir – womöglich kaum bewusst – weiter und was möchten wir unseren Kindern wirklich weitergeben? Ein weiteres „Schatzkisten-Gespräch“ zwischen der Berliner Autorin Bernadette Conrad und mir, diesmal zum Thema Familienwerte und -traditionen. Lest hier!

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Beruf, Familie, Gesellschaft

Karriere im Eimerchen? Die TAZ über Frauen in Führungspositionen – und meine Antwort dazu

Caroline Rosales, Journalistin, Autorin und alleinerziehende Mutter zweier Kinder, äußerte sich vor wenigen Tagen in einem Artikel der TAZ zu Frauen in Führungspositionen. Anlass ihres Kommentars ist der Rücktritt der Westwing-Vorständin Delia Lachance Anfang März 2020, die kurz vor der Geburt ihres Kinder ihre Position im Vorstand ihres Unternehmens aufgab, da auf ihrer Karriereebene von Seiten des deutschen Arbeitsrechts ganz offiziell kein Mutterschutz möglich ist. „Mutterschutz ist für eine Vorständin nicht vorgesehen. Das offenbart, wie sehr das deutsche Gesetz noch in den 50er Jahren steckt“, titelt die TAZ.

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alleinerziehend, Familie

Eltern bleiben nach der Trennung: Was Ex-Partner für sich und ihre Kinder wissen sollten (Buchrezension)

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Ein Satz berührt mich besonders in diesem Buch. Er lautet sinngemäß: „Es gibt nicht nur die bekannte posttraumatische Belastungsstörung, es gibt auch posttraumatisches Wachstum.“ Was bedeutet das für Eltern und ihre Kinder, die nach einer Trennung versuchen, gemeinsam „Familie“ zu bleiben?

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Beruf, Familie, Gesellschaft

Vollzeit, Teilzeit, Lebensarbeitszeitmodell? Wie wollen wir mit Beruf und Kindern leben?

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„Als ich kleine Kinder hatte, hatte ich gar keine Wahl“, erzählt meine Mutter: „Es gab bei uns im Ort schlicht keine Vollzeit-Kinderbetreuung, erst recht nicht für unter 3-Jährige. Andererseits war es für mich auch eine bewusste Entscheidung, zuhause zu bleiben, solange ich Kinder im Kleinkind- und Kindergartenalter hatte. Ich wollte gar nicht zwischen Beruf und Familie hin- und herpendeln müssen. Dein Vater verdiente zum Glück genug, um uns für diese Zeit zu finanzieren.“ Realität der (westdeutschen) 1980er Jahre. Weiterlesen „Vollzeit, Teilzeit, Lebensarbeitszeitmodell? Wie wollen wir mit Beruf und Kindern leben?“

alleinerziehend, Familie, Politik

Fürsorgearbeit IST Arbeit. Unersetzlich. Systemrelevant. Unbezahlt.

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Freitag Morgen, 3.30 Uhr. Ich werde wach und kann nicht wieder einschlafen. Wie oft in den letzten Wochen. Ein klassisches Stress-Symptom. Morgens wache ich gerädert auf und bin – na ja – „bereit“ für einen weiteren 14-Stunden-Tag. Ich bin weder Managerin in einem Unternehmen noch Spitzenpolitikerin. Meine Arbeit ist ein Ehrenamt. 4 Jahre lang habe ich sie bisher neben meinem (bezahlten) Beruf unbezahlt ausgeübt. Ich bin Mutter eines vierjährigen Sohnes.
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alleinerziehend, Familie

Bin ich mit neuem Partner eigentlich noch alleinerziehend?

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Kürzlich stellte eine Bekannte in einer Chat-Gruppe für Alleinerziehende sinngemäß folgende Frage: „Ich war alleinerziehend, habe einen neuen Partner und mit diesem ein zweites Kind. Bin ich jetzt eigentlich noch alleinerziehend?“
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