alleinerziehend, Gesellschaft

„Solo-Tour“ – wie erlebten Alleinerziehende den Corona-Lockdown? Aktuell in der new work mum Nr. 2/2020

Druckfrisch seit 15. September 2020 im Zeitschriftenhandel: die zweite Ausgabe der new work mum, dem „Magazin für berufstätige Mütter“, herausgegeben von den Gründerinnen Christiane Blask und Barbara Grüssinger. Mitten im Heft: die fünfseitige Reportage „Solo-Tour“ über die Situation Allein- und Getrennterziehender während des Corona-Lockdowns im Frühjahr diesen Jahres, plus Interview mit Nicola Stroop, Vorsitzender des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter in NRW (VAMV NRW). Ich bin froh und stolz, dass ich zu diesem wichtigen Thema mit meiner Reportage einen Beitrag leisten konnte!

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Beruf, Familie, Gesellschaft

Karriere im Eimerchen? Die TAZ über Frauen in Führungspositionen – und meine Antwort dazu

Caroline Rosales, Journalistin, Autorin und alleinerziehende Mutter zweier Kinder, äußerte sich vor wenigen Tagen in einem Artikel der TAZ zu Frauen in Führungspositionen. Anlass ihres Kommentars ist der Rücktritt der Westwing-Vorständin Delia Lachance Anfang März 2020, die kurz vor der Geburt ihres Kinder ihre Position im Vorstand ihres Unternehmens aufgab, da auf ihrer Karriereebene von Seiten des deutschen Arbeitsrechts ganz offiziell kein Mutterschutz möglich ist. „Mutterschutz ist für eine Vorständin nicht vorgesehen. Das offenbart, wie sehr das deutsche Gesetz noch in den 50er Jahren steckt“, titelt die TAZ.

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Gesellschaft, Kunst, Politik

Filmtipp: „Zonenmädchen“ von Sabine Michel (2013)

„Zonenmädchen“ (2013) von Sabine Michel

Ein Film über fünf Freundinnen, die sich rund 25 Jahre nach dem Ende der DDR und ihrem damaligen Aufbruch in die Welt wieder treffen. Wie sind ihre Leben verlaufen? Wofür und wogegen haben sie sich entschieden und an welchen Punkten hat das Leben für sie scheinbar die Entscheidungen getroffen? Eine von ihnen, die Dokumentarfilmerin Sabine Michel, verfasst das feinsinnige Porträt dieser fünf Frauen um die 40, die mit 18 eng befreundet waren und sich jetzt wieder begegnen: mit tastender Neugier, erkennbar noch immer bestehender Nähe und zugleich spürbarer Distanz.

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alleinerziehend, Gesellschaft, Persönliches

Heute großes Interview: „mutter-und-sohn.blog“ und mein Buch „Alleinerziehend – und nun?“ in der Berliner Zeitung

Wenn ihr schnell seid, könnt ihr noch ein Exemplar ergattern: in der Freitagsausgabe der Berliner Zeitung findet ihr heute ein großes Interview zum Thema Trennung und Elternschaft sowie zu meinem Anfang 2020 erschienenen Buch „Alleinerziehend – und nun?. Das Gespräch führe ich mit der Journalistin und Buchautorin Bernadette Conrad, deren Buch „Die kleinste Familie der Welt“ mich vor einigen Monaten selbst begeistert hat.

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Familie, Gesellschaft, Politik

Umfrage: Was brauchen Eltern im Fall einer zweiten Corona-Welle wirklich? (#CoronaElternFeedback)

Meckern kann jeder. „Die da oben“ beschuldigen, zu wenig für Kinder, Eltern, Alleinerziehende, Patchwork-Familien etc. zu tun, auch. Ich persönlich finde selbst nachzudenken und sich für Veränderung zu engagieren – und zwar auf konstruktivem und demokratischem Weg – sinnvoller. Dafür braucht es Öffentlichkeit. Und es braucht Räume, in denen unsere Interessen als Eltern und Familien gehört werden! Wir sind viele und unsere Stimmen haben Gewicht. Die Bloggerinnen Lisa Hartmann von stadtlandmama.de, Anke Neckar von laecheln-und-winken.com und Alu Kitzerow von grossekoepfe.de starten aktuell eine große Elternumfrage: #CoronaElternFeedback. Eine Aktion, die ich wirklich unterstützenswert finde!

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alleinerziehend, Gesellschaft

„Alleinerziehend – und nun?“ in der 2. Auflage

Mehr Infos findest du hier!

Alleinerziehend – und nun? Texte der Stärkung bei Trennung und Verlust. ISBN 978-3-751-97326-7, 12,90€ (demnächst auch als E-Book erhältlich: 9,99€).

Bestellen kannst du mein Buch übrigens ab sofort hier. Und natürlich im lokalen Buchhandel! 🙂

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alleinerziehend, Familie, Gesellschaft

Schatzkiste für kleinste Familien: Impulse für das Leben allein mit Kind (4)

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Folge 4: Zocken und Matschburgen bauen – Kinder zwischen Medien und Natur

Die Nutzung digitaler Medien ist in unserem Alltag inzwischen selbstverständlich – für unsere Kinder oft noch mehr als für uns. Aber was ist unsere Haltung als Eltern dazu? Wieviel „Medienzeit“ ist für unsere Familie okay? Und welchen Umgang mit digitalen Medien wollen wir unseren Kindern vorleben? Ein weiteres „Schatzkisten-Gespräch“ zwischen der Berliner Autorin Bernadette Conrad und mir.

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alleinerziehend, Familie

Alleinerziehenden-Stammtisch in Köln am Sonntag, den 6. September 2020

Am Sonntag, den 06.09.2020 ab 10.30 Uhr ist es wieder soweit: Im Kölner Norden treffen wir uns zum Stammtisch für Allein- und Getrennterziehende. Gemütlich bei einem Kaffee zusammensitzen, während unsere Kinder auf dem Spielplatz miteinander spielen, nette andere Allein- und Getrennterziehende kennen lernen und sich etwas Gutes tun – das ist das Besondere an unserem Stammtisch, den meine Blogger-Kollegin Christina (getrenntmitkind.de) und ich 2018 ins Leben gerufen haben. Mittlerweile findet er zum zweiten Mal seit Beginn der Corona-Krise wieder live in Köln statt. Alle Infos, wo und wann wir uns treffen und was wir berücksichtigen müssen, um unsere Kinder und uns in Corona-Zeiten zu schützen, findet ihr hier.

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Gesellschaft, Kunst

Du bist frei, wenn du ganz bei dir bist: „Grenzenlos leben“ von Geraldine Schüle (Buchrezension)

Eine junge Frau steht mit leuchtenden Augen vor etwa 40 Menschen beim Geile-Uschi-Inspirational-Picknick in der Nähe von Köln. Sie spricht über das Scheitern und dass ihr dessen Wert erst nach und nach bewusst geworden sei. „Erst das Scheitern macht uns Menschen ganz“, sagt sie und berichtet davon, wie sie mit Anfang 20 in den Libanon reiste, um dort Kriegsreporterin zu werden. Ich muss lächeln darüber, wie naiv – auf sympathische Weise – und zugleich lebensklug sie mir dabei erscheint. Als ich ihr einige Zeit später gegenüber stehe und wir uns kurz unterhalten, fällt mir die Lebensfreude auf, die aus ihren Augen strahlt. „Meine 7 Reisen in die Welt und zu mir selbst“, lautet der Untertitel ihres Buches. Nur wenige Tage später beginne ich darin zu lesen.

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Familie, Persönliches

Über das Vertrauen. Wie wir Menschen helfen können, die aus Angst wütend werden

Kennst du das? Manchmal wirft dir ein Mensch etwas vor, von dem du sicher weißt, dass es mehr mit ihm als mit dir zu tun hat. Mir ist das vor kurzem geschehen: auf meine Nachfrage, ob er eine bestimmte Sache erledigt habe, schleuderte mir ein mir nahe stehender Mensch entgegen, ich habe kein Vertrauen in ihn. Das aber habe ich. Warum wollte er es mir nicht glauben?

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Familie, Gesellschaft, Politik

Deutschland, deine Kinder: was der Umgang mit den Jüngsten unserer Gesellschaft über uns aussagt

Drei Szenen der letzten Woche: Im Park macht eine Gruppe Schulkinder in Begleitung ihrer Lehrerin offenbar einen Klassenausflug. Die Kinder sind 9 oder 10 Jahre alt. Alle tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Alle Erwachsenen in der Umgebung, außer der Lehrerin, sind im Freien ohne Gesichtsbedeckung unterwegs. Zweite Szene: in der Haupt-Einkaufsstraße unseres Viertels drückt mir eine junge Frau einen Flyer in die Hand: „Buggy-Sport (Markenname geändert) – Ihr Workout mit Baby nach der Geburt“. Schließlich fällt mir neben den öffentlich zugänglichen Balancierbalken auf einem Grünstreifen in der Nähe, seit rund einem Jahr beliebt bei den Kindern der Umgebung, ein Schild auf: „Bei dieser Anlage handelt es sich um einen Fitness Parcours. Die Geräte wurden als Sportgeräte zu Trainingszwecken konzipiert. Bitte beachten: Training an der Anlage für Personen ab 14 Jahren“. Und?

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Familie, Persönliches

2020: KW 33 „Sommerregen“

„Komm, wir gehen nach draußen“, sage ich: „Der Regen riecht so gut.“ Mein Sohn zögert. Ich laufe hinaus in unseren Hinterhof, drehe mich lachend im Kreis. Innerhalb von Sekunden klebt mein Haar nass im Gesicht und warme Tropfen rinnen mir über die Haut. „Herrlich!“, rufe ich.
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Kunst, Persönliches

Hanna Krstić „Berührungspunkte von A bis Z“ (Buchrezension)

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Ein Buch über Berührung: das macht neugierig. Ein Buch, das in seiner Gestaltung so zurückgenommen daherkommt, mit viel Weiß auf dem Umschlag und zwischen den Zeilen: das wirkt je nach Stimmung karg oder auf das Wesentliche reduziert. Als ich zu lesen beginne, merke ich: hier steht kein Wort zuviel. Zugleich entfalten manche Sätze ihre Wirkung gerade durch den Raum, den Hanna Krstić ihnen auch visuell gibt. Ihre Massagen sind wie eine Brücke zu mir. Je länger die Behandlung dauert, desto weniger Gepäck habe ich dabei.“ Das ist so ein Satz. Weiterlesen „Hanna Krstić „Berührungspunkte von A bis Z“ (Buchrezension)“

Familie, Gesellschaft, Politik

36 Grad – Freibad gestrichen: „Neue Realität“ nach Corona

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Die Sonne brennt vom Himmel, einer der heißesten Tage des Sommers. Als Familie ohne Balkon spontan ins Freibad? Oder gar als Mutter ein paar einsame Runden, um Kraft für den Tag zu tanken, bevor die Becken am späten Vormittag überfüllt sein werden? Nicht mehr in der „neuen Realität“ nach Corona. Fürs Freibad in der Stadt ist auf der Website des Bades ein abrufbares E-Ticket erforderlich. Um dieses überhaupt anwählen zu können, ist für jeden potentiellen Besucher eine Registrierung erforderlich mit vollem Namen, Geburtsdatum und Adresse. Hat frau sich schließlich durch das Prozedere gekämpft, bleibt nur die ernüchternde Erkenntnis: alle „Eintritts-Slots“ längst ausgebucht – kein Freibad heute für uns. Weiterlesen „36 Grad – Freibad gestrichen: „Neue Realität“ nach Corona“

alleinerziehend, Familie

Eltern bleiben nach der Trennung: Was Ex-Partner für sich und ihre Kinder wissen sollten (Buchrezension)

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Ein Satz berührt mich besonders in diesem Buch. Er lautet sinngemäß: „Es gibt nicht nur die bekannte posttraumatische Belastungsstörung, es gibt auch posttraumatisches Wachstum.“ Was bedeutet das für Eltern und ihre Kinder, die nach einer Trennung versuchen, gemeinsam „Familie“ zu bleiben?

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alleinerziehend, Gesellschaft, Persönliches

VAMV Bayern stellt mutter-und-sohn.blog und mein Buch „Alleinerziehend und nun?“ vor

Ich freue mich: Der Landesverband Bayern des Verbandes Alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV Bayern) ist auf mich zugekommen und stellt in der aktuellen Ausgabe seiner Broschüre „Informationen für Einelternfamilien“ sowohl meinen Blog als auch mein im April 2020 erschienenes Buch „Alleinerziehend – und nun?“ vor. Weiterlesen „VAMV Bayern stellt mutter-und-sohn.blog und mein Buch „Alleinerziehend und nun?“ vor“

alleinerziehend, Familie, Gesellschaft

„Prima Klima?!“ Familienfreizeit der Jugendakademie Walberberg bei Köln

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Ferienzeit – Reisezeit? Corona stellte dieses Jahr nicht nur unseren Alltag auf den Kopf, sondern brachte für viele auch das plötzliche Ende sommerlicher Reisepläne mit sich. Der geplante Familienurlaub im Ausland oder die Pauschalreise samt Flug: auf einmal unmöglich. Eine gelungene Alternative, die noch dazu den Gedanken der Nachhaltigkeit und des klimabewussten Lebens in den Fokus nahm, möchte ich euch hier vorstellen: die Familienfreizeit „Prima Klima?!“ der Jugendakademie Walberberg bei Köln, die in drei Juliwochen diesen Jahres jeweils sechs Tage lang stattfand. Weiterlesen „„Prima Klima?!“ Familienfreizeit der Jugendakademie Walberberg bei Köln“

Familie, Partnerschaft

„Nicht um To-dos streiten wir, sondern ums Alleingelassenwerden“. Patricia Cammarata über die Mental Load Falle in Familien. (Buchrezension)

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Kennt ihr das? Bücher, bei denen ihr sofort denkt: Das muss ich haben? Ihr bestellt ein Exemplar bei der Buchhändlerin eures Vertrauens und schon auf dem Weg nach Hause überfliegt ihr die ersten Seiten. Dabei überkommt euch zunehmend das Gefühl: Ja, ja, ja, genau so ist es. Dass ich darauf nicht eher gekommen bin! Das gerade erschienene Buch „Raus aus der Mental Load Falle“ von Psychologin und Familienbloggerin Patricia Cammarata („das nuf“) hatte auf mich diesen Effekt.

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Beruf, Familie, Gesellschaft

Vollzeit, Teilzeit, Lebensarbeitszeitmodell? Wie wollen wir mit Beruf und Kindern leben?

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„Als ich kleine Kinder hatte, hatte ich gar keine Wahl“, erzählt meine Mutter: „Es gab bei uns im Ort schlicht keine Vollzeit-Kinderbetreuung, erst recht nicht für unter 3-Jährige. Andererseits war es für mich auch eine bewusste Entscheidung, zuhause zu bleiben, solange ich Kinder im Kleinkind- und Kindergartenalter hatte. Ich wollte gar nicht zwischen Beruf und Familie hin- und herpendeln müssen. Dein Vater verdiente zum Glück genug, um uns für diese Zeit zu finanzieren.“ Realität der (westdeutschen) 1980er Jahre. Weiterlesen „Vollzeit, Teilzeit, Lebensarbeitszeitmodell? Wie wollen wir mit Beruf und Kindern leben?“

Familie, Gesellschaft, Politik

Kittelschürzen-Blues. Corona und die Rechte der Frauen

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Corona in Deutschland, Woche 10. Die Einkaufsstraßen sind voll, der Verkehr auf den Hauptstraßen der Großstadt rauscht wie eh und je. Die Spielplätze sind wieder gut besucht. Dort das „übliche“ Bild wie vor Corona: neun von zehn der begleitenden Eltern an einem Vormittag unter der Woche sind Mütter. Sie heben Oskar (1,5) auf die Wippe, pusten Bea (2,5) tröstend auf’s Aua am Knie und geben – das vielleicht ist neu – Piet (4,5) vormittags um 10 Uhr geduldig Schwung auf der Schaukel. Weiterlesen „Kittelschürzen-Blues. Corona und die Rechte der Frauen“

Gesellschaft, Politik

Corona: Was ich gerade über Freiheit, Sicherheit und den Wert des Beobachtens lerne.

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Wie oft war ich in den letzten Wochen wirklich bei dem, was ist? Wie oft in Spekulationen über die Zukunft, in Reflexionen über Vergangenes verstrickt? Präsenz bei dem, was ist, anstelle dessen, was ich lese, höre, was andere sagen, was vielleicht, eventuell, möglicherweise geschieht. „Heute war ich draußen und möchte dir berichten, was ich erlebt habe. Ich habe mir nämlich vorgenommen, vornehmlich wahrzunehmen und zu beobachten, was in meinem realen Umfeld geschieht.“ Das schreibt mir meine Mutter vor wenigen Tagen. Kluge Frau. Weiterlesen „Corona: Was ich gerade über Freiheit, Sicherheit und den Wert des Beobachtens lerne.“

alleinerziehend, Familie, Politik

Fürsorgearbeit IST Arbeit. Unersetzlich. Systemrelevant. Unbezahlt.

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Freitag Morgen, 3.30 Uhr. Ich werde wach und kann nicht wieder einschlafen. Wie oft in den letzten Wochen. Ein klassisches Stress-Symptom. Morgens wache ich gerädert auf und bin – na ja – „bereit“ für einen weiteren 14-Stunden-Tag. Ich bin weder Managerin in einem Unternehmen noch Spitzenpolitikerin. Meine Arbeit ist ein Ehrenamt. 4 Jahre lang habe ich sie bisher neben meinem (bezahlten) Beruf unbezahlt ausgeübt. Ich bin Mutter eines vierjährigen Sohnes.
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alleinerziehend, Familie

Bin ich mit neuem Partner eigentlich noch alleinerziehend?

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Kürzlich stellte eine Bekannte in einer Chat-Gruppe für Alleinerziehende sinngemäß folgende Frage: „Ich war alleinerziehend, habe einen neuen Partner und mit diesem ein zweites Kind. Bin ich jetzt eigentlich noch alleinerziehend?“
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