Gesellschaft, Kunst

Adventskalender des Theater-Ensembles Südsehen: Kultur für die Ohren

Lebkuchen in Tannenbaumform


Spontan eine herzliche Hörempfehlung: der Adventskalender zum Hören des Münchner Theater Ensembles Südsehen. Coronabedingt mussten viele Vorstellungen und Lesungen abgesagt werden. Aus diesem Grund hat Intendant Robert Ludwig sein Team zusammengetrommelt und gebeten für jeden Tag etwas einzulesen. In Zeiten, in denen Theater und Kleinkunstbühnen im unfreiwilligen Dornröschenschlaf verharren, eine sehr schöne Idee, finde ich. Hier geht’s zum (kostenlosen) Hörgenuss:

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Hochsensibilität, Persönliches

Nachtgedanken. Oder: Dein Licht zum 1. Advent

Brennende Kerze vor schwarzem Hintergrund

Manchmal sitzen sie uns auf der Brust, die  Nachtgedanken. Als Kind habe ich in einem Märchenbuch einmal das Bild eines Nachtalbs gesehen: ein garstiger Kerl, halb Greis, halb koboldhafter Dämon, der es sich auf der Brust des Schläfers bequem gemacht hatte. Dieser starrte ihn im Moment des Erwachens entsetzt an; der Alb grinste zufrieden. Das Bild hat mich damals sehr beeindruckt. Ich konnte die Bedrohlichkeit der Szene spüren, ohne sie selbst schon erlebt zu haben. Heute dagegen weiß ich, wie es sich anfühlen kann, nachts den Druck von Verantwortung und Alltagsaufgaben zu spüren, die Sorge, ob meine Kräfte reichen werden, ob es mir gelingen wird, meine Lieben und mich gut durch alles zu führen, was uns als Herausforderung begegnet. Geht es dir manchmal auch so? Dann lies hier:

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Familie, Persönliches

Von Schmusekissen, Radtouren und vermeintlicher Sicherheit. Wie unsere Kinder uns das Loslassen lehren

Schlafendes Kind mit Kuschelkissen

„Kuschel ist weg.“ Unser Sohn sieht mich erwartungsvoll an, während er mir die Neuigkeit unterbreitet. Offenbar haben sein Vater und er sein geliebtes Schmusekissen bei ihrem gemeinsamen Ausflug verloren. Sekundenlang kann ich meine Bestürzung nicht verbergen. Das Kissen hat uns die letzten gut 2 1/2 Jahre überallhin begleitet, hundertfach geflickt und immer von Neuem „abgeliebt“ – und auf einmal ist es weg! Mein Sohn scheint dies jedoch relativ gelassen hinzunehmen. Gelassener als ich?

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alleinerziehend, Familie, Gesellschaft

„Ein echtes Herzensprojekt“: Das Zentrum für alleinerziehende Eltern (ZentralE) in Köln

Mitarbeiterinnen vor der Fensterfront des Zentrums für Alleinerziehende Eltern
ZentralE – Zentrum für alleinerziehende Eltern

Im Juni 2020, mitten während der Corona-Pandemie, feierte in der Kölner Südstadt das Zentrum für alleinerziehende Eltern (ZentralE), seine Eröffnung. Ein Ort der Begegnung und Unterstützung. „Wir bieten neben Freizeitaktivitäten umfassende Beratungsangebote für Alleinerziehende. Egal ob es um Fragen zur Arbeitssuche, zu Unterhalt oder zum Sorgerecht geht – wir sind für viele die erste Anlaufstelle und stellen zugleich den Kontakt zu weiterführenden Hilfsangeboten her“, so Tanja Vogt, Diplom-Pädagogin und Leiterin der Einrichtung. In unserem Gespräch erklärt sie mir, warum das Projekt für sie inzwischen zur echten „Herzenssache“ geworden ist.

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Familie, Gesellschaft

Die Krux mit der Zeit

Salvador Dali „Die zerrinnende Zeit“
Salvador Dali „Die zerrinnende Zeit“

„Keine Zeit!“ Als Eltern scheint uns die Zeit oft zwischen den Fingern zu zerrinnen. Laura Städtler vom Blog insociallife.com schreibt in ihrem Gastbeitrag, was sie während der letzten Monate über sich und ihren Umgang mit der Zeit erfahren hat. Herzlichen Dank für diesen bewegenden Bericht aus eurem (Familien-) Leben, Laura! Aber lest selbst:

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Familie, Gesellschaft, Persönliches

Warum Krisen wie Spiegel sind. Meine Bitte um ein offenes Herz.

Vögel auf Stromleitungen vor blauem Himmel

Mein Wunsch in der aktuellen Zeit, die ich durchaus als krisenhaft empfinde, ist, mein Herz offen zu halten. Was ich damit meine? Ich erlebe oft, dass ich, wenn ich mich von äußeren Ereignissen bedrängt fühle, dazu neige, mehr und mehr nur noch meine eigene Sichtweise gelten zu lassen. Das tue ich auf persönlicher Ebene und betrachte ich unsere reiche, sichere und begünstigte Gesellschaft, habe ich den Eindruck, es geht nicht nur mir so. Dabei spiegelt das, was ich im Außen sehe – oder wahrzunehmen meine – oft nur mich selbst. 

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Familie, Gesellschaft, Politik

Auf Abstand. Wie ich mir die Welt für meine Kinder NICHT wünsche

Bild: Junge Frau mit Mund-Nasen-Maske, dazu Schriftzug: Gratis Mund Nasen Maske zu Ihrer Bestellung
Eine gratis Mund-Nasen-Maske als Giveaway zur Bestellung…

November. Eine Anzeige trudelt in meinen E-Mail Posteingang: Ein Versandhandel bietet bunte Mund-Nasen-Masken als Giveway bei der Bestellung an. „Die Sicherheit unserer Kunden liegt uns am Herzen“, so die Botschaft, „danke für Ihre Solidarität“. Ich sitze mit Schnupfen und Halsschmerzen zuhause und frage mich: nette Idee? Oder Grund für einen Novemberblues?

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Familie, Gesellschaft

Schmerzverteilung. Warum es erstmal gut tut zurückzuschlagen

Kleiner Junge, der Gesicht in die Hände vergräbt.

Der Titel klingt irritierend? Dann ging es euch wie mir. Ich wurde neugierig, als mir Magdalena und Julia vom Blog zweisiebenfuenf.de dieses Thema für ihren Gastbeitrag vorschlugen. Das Austeilen und Zurückschlagen widerspricht ja erst einmal allem, was wir als sozial eingestellte Eltern unseren Kindern vermitteln wollen. Besonders, da die lieben Kleinen sich längst nicht immer so pazifistisch verhalten. Und wir selbst, wenn wir ehrlich sind, auch nicht. Eh voila – ich freue mich sehr, euch den ersten Gastbeitrag vorstellen zu dürfen, der mich aus der Blogger-Community auf meine Einladung Ende Oktober hin erreicht. Er beginnt mit einer Szene mitten aus dem (Familien-) Leben:

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Gesellschaft, Persönliches

10 Dinge, die gerade erlaubt sind (und mit denen ihr euch auch noch solidarisch zeigt)

Baum mit gelbem Herbstlaub

Weil mich das ganze Lesen und Schreiben, Bloggen und Kommentieren über coronabedingte Einschränkungen und gefühlte wie reale Bedrohungen allmählich deprimiert, hier ein Kontrapunkt: 10 Dinge, die genau jetzt möglich – und erlaubt – sind. Lest und genießt!

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Familie, Gesellschaft, Politik

„Lockdown light“? Wie gehen wir langfristig mit dieser Pandemie um?

Rolltor mit Aufschrift „Sorry, we‘re closed“

Das Konzert war für den 6. November geplant. Ein guter Freund, freier Musiker, bereitete sich seit Wochen darauf vor. Die Einnahmen sollten der deutschen Gesellschaft für Muskelkranke zukommen. Ende Oktober dann die Nachricht des Veranstalters: Abgesagt. Seit dem 2. November gilt in ganz Deutschland der Teil-Lockdown – oder „Lockdown light“, wie an manchen Stellen zu lesen ist. Das klingt irgendwie harmlos: wir fahren das soziale Leben runter, aber nur so ein bisschen. Nochmal ein paar Monate die Zähne zusammenbeißen, dann haben wir dem bösen Virus, dessen Namen inzwischen jedes Kita-Kind kennt, endgültig ein Schnippchen geschlagen. Tja. Ist nur wohl leider nicht so.

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alleinerziehend, Gesellschaft, Persönliches

Neu: Rezension meines Buches „Alleinerziehend – und nun?“

Buchcover „Alleinerziehend - und nun?“

Als Autorin freue ich mich jedes Mal, wenn ich mit meinen Texten Menschen berühren und gegebenenfalls zum Nachdenken anregen kann. Ganz besonders freut es mich, wenn es Menschen sind, deren Arbeit ich selbst schätze. Mediatorin und Rechtsanwältin Isabell Lütkehaus hat auf ihrer Website eine tolle Rezension meines im April 2020 erschienenen Buches „Alleinerziehend – und nun?“ veröffentlicht. Ihr findet sie hier:

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alleinerziehend, Familie, Gesellschaft

Gastbeiträge willkommen!

Bleistift auf aufgeschlagenem Notizblock

Unser zweiter Sohn ist da! Viel Zeit zum Schreiben bleibt mir gerade nicht. Anderes steht an. Wunderbares, Überwältigendes. Kraftforderndes, Schönes. Das Schreiben über (Familien-) Politik sowie persönliche und gesellschaftliche Entwicklung wird dennoch ganz sicher weiterhin zu mir und zu diesem Blog gehören. Auch – und vielleicht gerade auch – als jetzt zweifache Mutter.

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alleinerziehend, Familie, Gesellschaft

Heute am Kiosk: 8-seitiges Special „Alleinerziehend leben“ im Kölner Stadtanzeiger!

Aufgeschlagene Zeitung Kölner Stadtanzeiger: Alleinerziehenden-Special

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet heute in einem 8-seitigen Special seiner Wochenendausgabe über die Situation Allein- und Getrennterziehender. Nicola Stroop, Vorsitzende des NRW-Landesverbands allein erziehender Mütter und Väter (VAMV NRW) sowie Kerstin Clara Mink, Fachanwältin für Familienrecht, beleuchten die rechtliche Situation und z.T. systematische Benachteiligung Alleinerziehender. Als positiver Kontrapunkt zeigen vier Erfahrungsberichte Allein- und Getrennterziehender, dass das Leben allein mit Kind auch selbstbestimmt und positiv verlaufen kann. Ich freue mich sehr, neben Silke Wildner, Christina Rinkl und Lioba Lepping mit meinem Protokoll hierzu beitragen zu können. Schließlich bietet das Special einen Überblick über Anlaufstellen für Allein- und Getrennterziehende im Kölner Raum, darunter das Mitte des Jahres eröffnete Zentrum für alleinerziehende Eltern (ZentralE) in der Kölner Südstadt.

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Beruf, Gesellschaft

Dr. med Dilek Gürsoy: „Ich stehe hier, weil ich gut bin“ (Buchrezension)

Cover Buch „Ich stehe hier, weil ich gut bin“

Ich habe dieses Buch an einem Abend verschlungen. Dr. Dilek Gürsey, erfolgreiche Herzchirurgin aus der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Neuss, beschreibt darin die ersten vierzig Jahre ihres Lebens. Nachdem sie sich in der „Königsdisziplin“ der Chirurgie durch Engagement, Fleiß und Können bis (fast) nach ganz oben gekämpft hat, erlebt sie 2019 einen Höhepunkt und zugleich Tiefpunkt ihrer beruflichen Karriere. Sie erhält die Auszeichnung als „Medizinerin des Jahres 2019“ und verliert zugleich ihre Anstellung als Oberärztin an einer Klinik in NRW. Hochqualifiziert und selbstbewusst, bewirbt sie sich bei mehreren anderen Kliniken, kassiert aber eine Absage nach der anderen. Schließlich entschließt sie sich zu einem ganz anderen Weg…

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alleinerziehend, Familie, Gesellschaft

„Auch allein mit Kind sind wir Familie“: Gespräche der Autorinnen Bernadette Conrad und Sarah Zöllner in der Berliner Zeitung am 11.09. und 25.09.2020

Am 11.09.2020 unterhielt ich mich in der Freitagsausgabe der Berliner Zeitung mit der Journalistin und Buchautorin Bernadette Conrad über die Themen Trennung, Neuorientierung und Elternschaft sowie mein Anfang 2020 erschienenes Buch „Alleinerziehend – und nun?“ Hier im Blog habe ich darüber geschrieben. Zwei Wochen später, am 25.09.2020, folgte der zweite Teil unseres Gesprächs. Diesmal stellte ich als Autorin und Bloggerin Bernadette Conrad Fragen zu ihrem Buch „Die kleinste Familie der Welt“ und zu ihren Erfahrungen als berufstätige, alleinerziehende Mutter einer mittlerweile 19-jährigen Tochter.

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alleinerziehend, Familie, Gesellschaft

Schatzkiste für kleinste Familien: Impulse für das Leben allein mit Kind (5)

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Folge 5: Das war schon immer so – wir machen das anders: Familienwerte und -traditionen

Manche Dinge, die unsere Eltern uns vorgelebt haben, wollen wir ganz anders machen. Andere behalten wir gerne bei. Was prägt uns und wie gehen wir mit dieser Prägung um? Welche Verhaltensweisen leben wir – womöglich kaum bewusst – weiter und was möchten wir unseren Kindern wirklich weitergeben? Ein weiteres „Schatzkisten-Gespräch“ zwischen der Berliner Autorin Bernadette Conrad und mir, diesmal zum Thema Familienwerte und -traditionen. Lest hier!

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alleinerziehend, Gesellschaft

„Solo-Tour“ – wie erlebten Alleinerziehende den Corona-Lockdown? Aktuell in der new work mum Nr. 2/2020

Cover Zeitschrift New Work Mum

Druckfrisch seit 15. September 2020 im Zeitschriftenhandel: die zweite Ausgabe der new work mum, dem „Magazin für berufstätige Mütter“, herausgegeben von den Gründerinnen Christiane Blask und Barbara Grüssinger. Mitten im Heft: die fünfseitige Reportage „Solo-Tour“ über die Situation Allein- und Getrennterziehender während des Corona-Lockdowns im Frühjahr diesen Jahres, plus Interview mit Nicola Stroop, Vorsitzender des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter in NRW (VAMV NRW). Ich bin froh und stolz, dass ich zu diesem wichtigen Thema mit meiner Reportage einen Beitrag leisten konnte!

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Beruf, Familie, Gesellschaft

Karriere im Eimerchen? Die TAZ über Frauen in Führungspositionen – und meine Antwort dazu

Caroline Rosales, Journalistin, Autorin und alleinerziehende Mutter zweier Kinder, äußerte sich vor wenigen Tagen in einem Artikel der TAZ zu Frauen in Führungspositionen. Anlass ihres Kommentars ist der Rücktritt der Westwing-Vorständin Delia Lachance Anfang März 2020, die kurz vor der Geburt ihres Kinder ihre Position im Vorstand ihres Unternehmens aufgab, da auf ihrer Karriereebene von Seiten des deutschen Arbeitsrechts ganz offiziell kein Mutterschutz möglich ist. „Mutterschutz ist für eine Vorständin nicht vorgesehen. Das offenbart, wie sehr das deutsche Gesetz noch in den 50er Jahren steckt“, titelt die TAZ.

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alleinerziehend, Gesellschaft

„Alleinerziehend – und nun?“ in der 2. Auflage

Mehr Infos findest du hier!

Alleinerziehend – und nun? Texte der Stärkung bei Trennung und Verlust. ISBN 978-3-751-97326-7, 12,90€ (demnächst auch als E-Book erhältlich: 9,99€).

Bestellen kannst du mein Buch übrigens ab sofort hier. Und natürlich im lokalen Buchhandel! 🙂

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alleinerziehend, Familie

Eltern bleiben nach der Trennung: Was Ex-Partner für sich und ihre Kinder wissen sollten (Buchrezension)

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Ein Satz berührt mich besonders in diesem Buch. Er lautet sinngemäß: „Es gibt nicht nur die bekannte posttraumatische Belastungsstörung, es gibt auch posttraumatisches Wachstum.“ Was bedeutet das für Eltern und ihre Kinder, die nach einer Trennung versuchen, gemeinsam „Familie“ zu bleiben?

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Familie, Partnerschaft

„Nicht um To-dos streiten wir, sondern ums Alleingelassenwerden“. Patricia Cammarata über die Mental Load Falle in Familien. (Buchrezension)

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Kennt ihr das? Bücher, bei denen ihr sofort denkt: Das muss ich haben? Ihr bestellt ein Exemplar bei der Buchhändlerin eures Vertrauens und schon auf dem Weg nach Hause überfliegt ihr die ersten Seiten. Dabei überkommt euch zunehmend das Gefühl: Ja, ja, ja, genau so ist es. Dass ich darauf nicht eher gekommen bin! Das gerade erschienene Buch „Raus aus der Mental Load Falle“ von Psychologin und Familienbloggerin Patricia Cammarata („das nuf“) hatte auf mich diesen Effekt.

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Beruf, Familie, Gesellschaft

Vollzeit, Teilzeit, Lebensarbeitszeitmodell? Wie wollen wir mit Beruf und Kindern leben?

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„Als ich kleine Kinder hatte, hatte ich gar keine Wahl“, erzählt meine Mutter: „Es gab bei uns im Ort schlicht keine Vollzeit-Kinderbetreuung, erst recht nicht für unter 3-Jährige. Andererseits war es für mich auch eine bewusste Entscheidung, zuhause zu bleiben, solange ich Kinder im Kleinkind- und Kindergartenalter hatte. Ich wollte gar nicht zwischen Beruf und Familie hin- und herpendeln müssen. Dein Vater verdiente zum Glück genug, um uns für diese Zeit zu finanzieren.“ Realität der (westdeutschen) 1980er Jahre. Weiterlesen „Vollzeit, Teilzeit, Lebensarbeitszeitmodell? Wie wollen wir mit Beruf und Kindern leben?“

alleinerziehend, Familie, Politik

Fürsorgearbeit IST Arbeit. Unersetzlich. Systemrelevant. Unbezahlt.

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Freitag Morgen, 3.30 Uhr. Ich werde wach und kann nicht wieder einschlafen. Wie oft in den letzten Wochen. Ein klassisches Stress-Symptom. Morgens wache ich gerädert auf und bin – na ja – „bereit“ für einen weiteren 14-Stunden-Tag. Ich bin weder Managerin in einem Unternehmen noch Spitzenpolitikerin. Meine Arbeit ist ein Ehrenamt. 4 Jahre lang habe ich sie bisher neben meinem (bezahlten) Beruf unbezahlt ausgeübt. Ich bin Mutter eines vierjährigen Sohnes.
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alleinerziehend, Familie

Bin ich mit neuem Partner eigentlich noch alleinerziehend?

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Kürzlich stellte eine Bekannte in einer Chat-Gruppe für Alleinerziehende sinngemäß folgende Frage: „Ich war alleinerziehend, habe einen neuen Partner und mit diesem ein zweites Kind. Bin ich jetzt eigentlich noch alleinerziehend?“
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