Familie, Gesellschaft, Politik

Blick in die Zukunft: Wie sieht „Familie“ im Jahr 2070 aus?

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Deutschland in rund 50 Jahren: Wie sieht das Leben in Familien aus? Wie teilen Paare die Arbeit zwischen Kindern und Beruf? Und gibt es vielleicht ganz neue Modelle, wie Menschen füreinander Fürsorge übernehmen? Vor etwa einem Jahr habe ich hier im Blog einen Text veröffentlicht: ein (fiktives) Gespräch mit meiner Enkelin im Jahr 2067. Heute, ein Jahr später, ist der Beitrag aktueller denn je. Lest hier! Weiterlesen „Blick in die Zukunft: Wie sieht „Familie“ im Jahr 2070 aus?“

Beruf, Familie, Gesellschaft

Vollzeit, Teilzeit, Lebensarbeitszeitmodell? Wie wollen wir mit Beruf und Kindern leben?

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„Als ich kleine Kinder hatte, hatte ich gar keine Wahl“, erzählt meine Mutter: „Es gab bei uns im Ort schlicht keine Vollzeit-Kinderbetreuung, erst recht nicht für unter 3-Jährige. Andererseits war es für mich auch eine bewusste Entscheidung, zuhause zu bleiben, solange ich Kinder im Kleinkind- und Kindergartenalter hatte. Ich wollte gar nicht zwischen Beruf und Familie hin- und herpendeln müssen. Dein Vater verdiente zum Glück genug, um uns für diese Zeit zu finanzieren.“ Realität der (westdeutschen) 1980er Jahre. Weiterlesen „Vollzeit, Teilzeit, Lebensarbeitszeitmodell? Wie wollen wir mit Beruf und Kindern leben?“

Familie, Partnerschaft

„Mental Load“ im Familienleben: Lust auf ein Experiment?

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Was ist eigentlich die „Mental Load“, von der in feministischen Kreisen des öfteren die Rede ist, wenn es um die Aufgabenverteilung innerhalb von Familien geht? Lust auf ein Experiment? Weiterlesen „„Mental Load“ im Familienleben: Lust auf ein Experiment?“

Familie, Gesellschaft, Politik

Kittelschürzen-Blues. Corona und die Rechte der Frauen

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Corona in Deutschland, Woche 10. Die Einkaufsstraßen sind voll, der Verkehr auf den Hauptstraßen der Großstadt rauscht wie eh und je. Die Spielplätze sind wieder gut besucht. Dort das „übliche“ Bild wie vor Corona: neun von zehn der begleitenden Eltern an einem Vormittag unter der Woche sind Mütter. Sie heben Oskar (1,5) auf die Wippe, pusten Bea (2,5) tröstend auf’s Aua am Knie und geben – das vielleicht ist neu – Piet (4,5) vormittags um 10 Uhr geduldig Schwung auf der Schaukel. Weiterlesen „Kittelschürzen-Blues. Corona und die Rechte der Frauen“

alleinerziehend, Familie, Politik

Fürsorgearbeit IST Arbeit. Unersetzlich. Systemrelevant. Unbezahlt.

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Freitag Morgen, 3.30 Uhr. Ich werde wach und kann nicht wieder einschlafen. Wie oft in den letzten Wochen. Ein klassisches Stress-Symptom. Morgens wache ich gerädert auf und bin – na ja – „bereit“ für einen weiteren 14-Stunden-Tag. Ich bin weder Managerin in einem Unternehmen noch Spitzenpolitikerin. Meine Arbeit ist ein Ehrenamt. 4 Jahre lang habe ich sie bisher neben meinem (bezahlten) Beruf unbezahlt ausgeübt. Ich bin Mutter eines vierjährigen Sohnes.
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