Familie, Persönliches

Der Tod gehört zum Leben. Wie wir mit unseren Kinder über das Sterben sprechen können

Bild aus Kinderbuch: Junge spielt „tot sein“.
„Uwe übt.“

„Mama, wirst du weinen, wenn ich tot bin?“, fragt mich mein Fünfjähriger vor ein paar Tagen unvermittelt, nur um hinterherzuschieben: „Ich würde weinen, wenn du tot wärst, hundert und tausend Mal… bis zum Wochenende!“ Ich sehe ihn verwundert, gerührt und etwas besorgt an. Dann muss ich lachen: „So schnell sterben wir aber hoffentlich beide nicht“, bemerke ich. Und: „Natürlich würde ich weinen. Sehr sogar!“ Wir umarmen uns einmal fest, dann spielt mein Sohn weiter, als sei nichts geschehen.

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Familie, Gesellschaft, Politik

Deutschland, deine Kinder: was der Umgang mit den Jüngsten unserer Gesellschaft über uns aussagt

Drei Szenen der letzten Woche: Im Park macht eine Gruppe Schulkinder in Begleitung ihrer Lehrerin offenbar einen Klassenausflug. Die Kinder sind 9 oder 10 Jahre alt. Alle tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Alle Erwachsenen in der Umgebung, außer der Lehrerin, sind im Freien ohne Gesichtsbedeckung unterwegs. Zweite Szene: in der Haupt-Einkaufsstraße unseres Viertels drückt mir eine junge Frau einen Flyer in die Hand: „Buggy-Sport (Markenname geändert) – Ihr Workout mit Baby nach der Geburt“. Schließlich fällt mir neben den öffentlich zugänglichen Balancierbalken auf einem Grünstreifen in der Nähe, seit rund einem Jahr beliebt bei den Kindern der Umgebung, ein Schild auf: „Bei dieser Anlage handelt es sich um einen Fitness Parcours. Die Geräte wurden als Sportgeräte zu Trainingszwecken konzipiert. Bitte beachten: Training an der Anlage für Personen ab 14 Jahren“. Und?

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