Familie, Psychologie

Inke Hummel „Mein wunderbares wildes Kind“ (Rezension)

Buchcover „Mein wunderbares wildes Kind“

„Zu laut, zu unbequem, zu anders. Was lebhafte Kinder und ihre Eltern brauchen“. Der Untertitel des Ratgebers von Pädagogin und Familienberaterin Inke Hummel verrät, worum es geht: um Kinder, die durch ihre Art den Rahmen sprengen – und wie sie und ihre Familien damit umgehen können, dass andere – und zuweilen auch sie selbst – mit ihrem wilden, ungestümen Temperament überfordert sind. Denn in der „Wildheit“ liegt immer auch Mut, Leidenschaft und eine positive Form der Unangepasstheit – das macht Inke Hummel gleich zu Beginn ihres Buches klar. 

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Familie, Psychologie

„Ich stoße an meine Grenzen!“ Was bedeutet das und was kannst du dann tun?

Bonbonglas auf Regal, aus Kindersicht von unten fotografiert.

Im Grunde sind wir täglich konfrontiert mit Dingen, die uns unsere Grenzen aufzeigen. Wir können nicht wie Olympiasieger Usain Bolt 100m in 9,58 Sekunden bewältigen. Wir müssen uns vom Gedanken verabschieden, jemals fließend eine zweite Fremdsprache zu sprechen. Und das neue Computerprogramm verstehen wir auch beim dritten Anlauf nicht. All dem begegnen wir vermutlich relativ gelassen. Es erscheint uns normal, dass wir nicht in allen Bereichen Höchstleistungen bringen können, dass unsere Talente im einen Bereich ausgeprägter, im anderen weniger bedeutend sind. Auch in Bezug auf unsere Kinder erleben wir vielleicht, dass wir ohne Mühe eine Stunde Bücher vorlesen können, aber uns bereits zehn Minuten Toben zuviel sind (oder umgekehrt). All das sind Grenzen im Kleinen, über die wir vielleicht gar nicht weiter nachdenken. 

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