Familie, Gesellschaft

Einladung zur Blogparade: #Schulstart! Was Schule ist und was sie werden kann (bis 31.10.22)

Blogparade #Schulstart mutter-und-sohn.blog


Was ist Schule für euch? Schön, schrecklich oder schlicht Alltag? Habt ihr zuhause auch eines oder mehrere Schulkinder? Kennt ihr die Hoffnung und Vorfreude, oder auch die Bedenken, mit denen euer Kind morgens zum Unterricht geht? Was begeistert euch an (eurer) Schule – und was geht euch so richtig auf die Nerven? Oder geht ihr – außerhalb des staatlichen Schulsystems – ganz neue Wege? Macht mit bei der Blogparade „#Schulstart! Was Schule ist und was sie werden kann“, vom 01.10.22 bis 31.10.22 auf mutter-und-sohn.blog!

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Beruf, Gesellschaft, Persönliches

Light my Fire. Warum ich meine Schüler*innen liebe

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45 Minuten freier Vortrag, samt Gitarrensolo und selbstverfasstem Poetry-Slam-Text als Schüler-Referat zum Thema „Postmoderne“? // Eine Schülerin, die sich an mich wendet, nachdem ihr Sitznachbar mitten in der Stunde den Raum verlassen hat: „Ich gehe mal eben raus, nach P. sehen. Dem geht’s offensichtlich nicht gut.“ // Ein Schüler nach einer aufwendigen Gruppenarbeit: „Bei der Vorbereitung war ich über mich selbst erstaunt. Ich bin eigentlich schüchtern, aber in der Gruppe hat das total Spaß gemacht!“

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Beruf, Gesellschaft, Hochsensibilität

Was haben James Bond und Carolin Kebekus gemeinsam? Bericht vom Fachtag „Hochsensibilität bei Schüler*innen“ in Dortmund

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(C) MGM

Am 25.09.2019 besuchte ich in Dortmund einen Fachtag zum Thema Hochsensibilität im Schulalltag („Immer auf Empfang – Hochsensibilität bei Schüler*innen“), den das CJD Dortmund (Christliches Jugenddorfwerk Deutschland e.V.) in Kooperation mit dem Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V organisiert hatte. Dabei erfuhr ich nicht nur, was die Produzenten des letzten „James Bond“ und die Kabarettistin Carolin Kebekus (angeblich) gemeinsam haben, sondern noch einiges Erhellendes mehr. Weiterlesen „Was haben James Bond und Carolin Kebekus gemeinsam? Bericht vom Fachtag „Hochsensibilität bei Schüler*innen“ in Dortmund“

Beruf, Gesellschaft, Persönliches

Mrs. Keating? Mein Beruf, mein Leben und ich

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(C) Der Club der toten Dichter

Lieben Sie Ihren Beruf? Nach fast zehn Jahren als Lehrerin konnte ich heute tatsächlich wieder einmal sagen: Ja, tue ich. Weiterlesen „Mrs. Keating? Mein Beruf, mein Leben und ich“

Beruf, Gesellschaft, Persönliches

Gut ist gut genug. Vom Umgang mit Perfektionismus

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Kürzlich bat ich die Schüler einer meiner Kurse um ihr „Feedback“ zu meinem Unterricht. Wir arbeiten inzwischen seit knapp einem Jahr zusammen, begegnen uns zwei- bis dreimal pro Woche und ich habe jede und jeden von ihnen schon diverse Male bewertet – ich fand, es war an der Zeit, dass meine Schülerinnen und Schüler auch ein Urteil zur Qualität meines Unterrichts abgeben würden. 

Tja, und dann erhielt ich unter anderem diese Rückmeldung:

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WOW! Grund zur Freude? Ich ertappte mich tatsächlich bei folgenden Gedanken: Na, der scheint ja leicht zufriedenzustellen sein!… „Glücklich und zufrieden“? Bisschen übertrieben, oder? Sooo besonders ist mein Unterricht nun auch wieder nicht!… 

Ist denn das zu glauben?! 

Ich mache mich selbst schlecht, obwohl ich in diesem Kurs definitiv mit Engagement und gut vorbereitet – und oft auch mit echter Freude unterrichte. Die Themen, die wir behandeln, interessieren mich und die Diskussionen und Fragen, die sich daraus unter meinen (erwachsenen) Schülerinnen und Schülern ergeben, faszinieren mich tatsächlich häufig selbst. Ich versuche außerdem, so fair und gut einschätzbar wie möglich zu sein und habe zu Beginn unserer gemeinsamen Zeit viel Energie und einiges an Zeit und Nerven investiert, um das Kursklima, das anfänglich desolat war (ich habe hier schon einmal darüber geschrieben) zu verbessern. Vermutlich mache ich also tatsächlich meinen Job gut und biete meinen Schülerinnen und Schülern objektiv „guten Unterricht“. 

Warum dann diese (inneren) Stimmen? Weil ich nie – natürlich nicht – jeden und jede mit meiner Begeisterung erreiche? Weil ich auch schon mal keine Lust habe, in diesen Kurs oder zur Arbeit überhaupt zu gehen? Weil mein Unterricht manchmal passabel ist, ok, ganz in Ordnung und eben nicht jeden Tag ein Feuerwerk?!

„Klappe zu, ihr Nörgler!“

Unglaublich, dass ich diese (selbst-) abwertenden Gedanken habe und wie abwertend eigentlich auch meinem Schüler gegenüber, der etwas kann, was mir, mir selbst gegenüber, offensichtlich schwerer fällt als gedacht, nämlich: loben. Herzlich, unverblümt, einfach so.

Also „Klappe zu!“, ihr inneren Nörgler, ihr Perfektionisten, (Selbst-) Zweifler und Grantler. 

Gut ist auch, was nicht perfekt ist! Gut ist gut genug.

Kennt ihr diese nörgeligen Stimmchen? Selbstkritisch, obwohl ihr euch eigentlich der Qualität dessen, was ihr leistet, bewusst seid? Ist das jetzt leichtfertig oder selbstbewusst, dass ich hier so offen darüber schreibe?!😉 

Was ist eure Meinung zum Thema Perfektionismus? Ich freue mich über eure Kommentare! 

Liebe Grüße, Sunnybee