Familie, Gesellschaft

Neue Wege für eine familienfreundliche Gesellschaft. Teil 3: Wie wollen Familien leben?

Drei Jungen auf Wiese, von oben fotografiert.


Teil 3 von 3 der Blogreihe „Neue Wege für eine familienfreundliche Gesellschaft“

Hier geht’s zu Teil 1 „Wie wollen Familien arbeiten?“, hier zu Teil 2 „Wie wollen Familien wohnen?

Wie wollen Familien leben? Welchen Werten wollen Familien folgen? Eine einheitliche Antwort gibt es hier sicher nicht. In den letzten zwei Jahren war viel von einer Retraditionalisierung der Geschlechterrollen innerhalb von Familien die Rede. Zugleich erfordern massive ökonomische, soziale und auch geopolitische Veränderungen ein undogmatisches und zukunftsorientiertes Familienbild. Denn: das Ideal der Kleinfamilie, das seit rund 200 Jahren unsere Gesellschaft prägt, ist nicht mehr zeitgemäß – ebenso wenig wie ein rein auf die Befriedigung individueller Bedürfnisse ausgerichteter Lebenswandel. Familien sind nicht autark, das heißt, von ihrer Umwelt unabhängig. Eltern und Kinder brauchen andere Menschen zur Unterstützung und Begleitung. Und nicht zuletzt weisen wir als Familien über das Jetzt hinaus: unsere Kinder sind die Generation, die heute lebt, aber die Zukunft noch erleben und mit gestalten wird. Eine wirklich familienfreundliche Gesellschaft muss schon allein deswegen Nachhaltigkeit zu einer ihrer Kernthemen machen. Aber wie kann das konkret aussehen? Im Kleinen und im Großen? Für den dritten und letzten Teil meiner Blogreihe „Neue Wege für eine familienfreundliche Gesellschaft“ habe ich mit zwei Frauen gesprochen, die sich genau diese Fragen stellen. Ein inspirierender Abschluss dieser Reihe!

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Familie, Gesellschaft

Dünne Luft ganz oben. Frauen und ihr Stand in der Spitzenpolitik – Mein Blogbeitrag im Magazin „humanistisch!“

Magazin „humanistisch!“ Artikel Sarah Zöllner „Dünne Luft ganz oben“


Stell dir vor, dir schreibt ein Chefredakteur und erklärt, dein Blogbeitrag sei genau das, was er für die nächste Ausgabe seines Magazins brauche. „Im Rahmen der Recherche nach Perspektiven auf das Thema der Vereinbarkeit von Spitzenpolitik und Familienleben anlässlich des Rücktritts von Anne Spiegel bin ich auf Ihren Blogbeitrag gestoßen. […] Sie haben genau den Text verfasst, den sich unser Team gewünscht hat und den zu schreiben ich beabsichtigt habe. Ich würde ihn also am liebsten für unsere nächste Print-Ausgabe übernehmen“.

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Familie, Psychologie

Von Bilderbuchfamilien und anderen Illusionen: Warum wir Eltern einander das echte Leben zeigen sollten

Mutter fährt mit Jungen lachend auf einer Sommerrodelbahn.


Über Pfingsten waren wir als Familie ein paar Tage im Urlaub. Ich habe Freundinnen Bilder von unserer gemeinsamen Zeit geschickt. Eine schrieb zurück: „Danke für die schönen Fotos. Ihr seht wirklich aus wie eine glückliche Bilderbuchfamilie!“ Sie freute sich mit mir. Und ich freue mich auch. Denn ja, wir hatten eine wirklich schöne Zeit in dieser knappen Woche mit unseren Jungs – und haben uns zweimal auch wirklich heftig gestritten. Und der Kleine hat in drei von vier Nächten so schlecht geschlafen wie schon die letzten zwei Jahre. Der Große hatte auch so seine Momente – und romantische Abende zu zweit waren in diesem Urlaub (noch) eher rar…

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Familie, Gesellschaft

Die Pausenlosigkeit des Elternseins. Vom Dauereinsatz als Mutter oder Vater – und wie es anders geht

Weinendes Baby

Blogreihe „Neue Wege für eine familienfreundliche Gesellschaft“ geplant. Du kannst mit deiner Idee oder deinem Projekt dabei sein. Wie? Alle Infos am Ende des Beitrags!

Du hast ein Kind unter 6 Jahren? Vielleicht sogar mehrere? Wann hast du zuletzt ein Buch in weniger als zwei Wochen gelesen?  Von vorne bis hinten, vertieft in die Handlung – und nicht zwanzig Seiten am Abend, bevor dir vor Müdigkeit die Augen zufielen? Wann hast du als Mutter zum letzten Mal länger als eine halbe Stunde gebadet? Und als Vater dich in Ruhe rasiert? Wann hast du eine Mahlzeit vollkommen ungestört zu dir genommen? Wann warst du das letzte Mal allein auf dem Klo? Bist einfach ins Bett gegangen und aufgestanden, wann du wolltest? Elternseins bedeutet anwesend sein: körperlich, geistig – je kleiner die Kinder, umso mehr gilt: fast rund um die Uhr. Was macht das mit uns?

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Familie, Kunst

Zum Weltfrauentag – Einladung zur Blogparade „Was stärkt dich gerade?“ (bis 31.03.2022)

Frau, die lächelnd den Kopf in den Nacken legt und in den Himmel schaut.

Letzte Chance: Mitmachen bis 31.03.2022!


6 Uhr morgens. Meine Kinder schlafen noch. Durch das halbgeöffnete Fenster höre ich, wie Amseln, Meisen und Goldammern ihr Morgenlied anstimmen. Durchatmen. Dennoch erfüllt mich seit Wochen ein Gefühl von tiefer Unruhe und zeitweise sogar Erschöpfung. Es mag die Müdigkeit sein nach einem langen Winter, der Tribut an einen Alltag mit zwei kleinen Kindern – und es ist sicher auch die Besorgnis, wohin wir uns als Gesellschaft und in der Welt im Ganzen bewegen. Dem allen möchte ich etwas Ermutigendes gegenüberstellen.

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