
Den Satz „Die größte Betreuungslücke ist der Vater“ las ich vor einigen Tagen auf einer Social Media Plattform. Er schmerzt. Auch mich als Mutter. Und doch denke ich, es ist in (zu) vielen Familien tatsächlich etwas Wahres daran.
Kluge Gedanken. Aus dem echten Leben

Den Satz „Die größte Betreuungslücke ist der Vater“ las ich vor einigen Tagen auf einer Social Media Plattform. Er schmerzt. Auch mich als Mutter. Und doch denke ich, es ist in (zu) vielen Familien tatsächlich etwas Wahres daran.

Fahrt mit der Regionalbahn. Ein junger Mann steigt aus. Auf dem Bahnsteig begrüßt ihn sein Freund. Die beiden küssen sich. Innig. Ausdauernd. Sie scheinen nichts um sich herum wahrzunehmen.
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Ich war live dabei. Bei der großen Demo der Kampagne #Hunderttausendmütter in Berlin. Mitten unter rund 1000 Müttern, Vätern, Kindern und weiteren Unterstützer:innen, die dieses Jahr am 10.5., einen Tag vor Muttertag, auf die Straße gegangen sind.

„Ich engagiere mich für Mütter und Menschen, die Fürsorgearbeit leisten!“ So beschreibe ich normalerweise mein gesellschaftliches Engagement. Und bekam kürzlich die Frage gestellt, wen ich mit „Müttern“ überhaupt meine.

Der Titel knallt. Und trägt sicher maßgeblich dazu bei, dass Frauen dieses Sachbuch kaufen. Denn ein bisschen erinnert es von seiner Aufmachung her an einen Schlüsselroman. Auch mich treibt die Neugier: Mal sehen, was ihr Kerle wirklich über uns Frauen denkt…
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