Familie, Politik

Väter mit ins Boot! Warum wir Mütter für echte Gleichberechtigung euch Väter brauchen

Vater kuschelt mit Kleinkind


Liebe moderne Väter! Ihr seid großartig. Ihr wechselt Windeln, macht dem Kind bei 40 Grad Fieber Wadenwickel, diskutiert mit uns, wer es wann und wie oft vom Kindergarten abholt und dafür früher bei der Arbeit Schluss macht, wer das Knickjoghurt kauft und den Abfluss reinigt. Daneben wechselt ihr weiter die Autoreifen und spielt euren Chef vor, top vorbereitet und leistungsfähig zu sein, obwohl ihr wie wir nur vier Stunden geschlafen habt. Ihr arbeitet Vollzeit (die Statistik sagt: 93 Prozent von euch), teilt euch den „Mental Load“ zuhause, macht es allen recht – und seid bald so erschöpft wie wir. Liebe moderne Väter – wir Mütter brauchen euch mit im Boot – aber nicht, damit ihr mit uns untergeht.

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Beruf, Gesellschaft

Wie du erfolgreich wirst, ohne die Gefühle von Männern zu verletzen (Rezension)

Buch-Cover „Wie du erfolgreich wirst, ohne die Gefühle von Männern zu verletzen“

Suchst du ein Buch, dass du deiner besten Freundin zur Beförderung schenken kannst? Oder dir selbst zum ersten Arbeitstag? Oder einfach, weil du wieder mal in die Tischplatte beißen könntest, nachdem Kollege 1 dir das Wort abgeschnitten, Kollege 2 weitschweifig deine Idee als seine ausgegeben und Kollege 3 dir gönnerhaft den Arm getätschelt hat? Die New Yorker Comedian und Autorin Sarah Cooper hat das möglicherweise wichtigste (und witzigste) Buch für Frauen in der Arbeitswelt geschrieben: „Wie du erfolgreich wirst, ohne die Gefühle von Männern zu verletzen“. Es ist jetzt im Mentor-Verlag erschienen, großartig übersetzt von Anna Dushime. Achtung: Satire – schmerzhaft wahr.

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Beruf, Familie, Gesellschaft

Karriere im Eimerchen? Die TAZ über Frauen in Führungspositionen – und meine Antwort dazu

Caroline Rosales, Journalistin, Autorin und alleinerziehende Mutter zweier Kinder, äußerte sich vor wenigen Tagen in einem Artikel der TAZ zu Frauen in Führungspositionen. Anlass ihres Kommentars ist der Rücktritt der Westwing-Vorständin Delia Lachance Anfang März 2020, die kurz vor der Geburt ihres Kinder ihre Position im Vorstand ihres Unternehmens aufgab, da auf ihrer Karriereebene von Seiten des deutschen Arbeitsrechts ganz offiziell kein Mutterschutz möglich ist. „Mutterschutz ist für eine Vorständin nicht vorgesehen. Das offenbart, wie sehr das deutsche Gesetz noch in den 50er Jahren steckt“, titelt die TAZ.

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