Weihnachten als Familie mit getrennten Eltern? Nicht immer einfach. Viele Fragen kommen dabei auf: Wie könnt ihr als Trennungs- oder Patchworkfamilie die Feiertage harmonisch verbringen? Wer feiert wann, wo und mit wem? Und was tun, wenn du als Mama oder Papa dieses Jahr Weihnachten ohne deine Kinder verbringst und dich dabei einsam fühlst?
Ein Wolf, der erst die hilflose Großmutter, dann das ahnungslose Rotkäppchen frisst, bevor ein Jäger ihm den Bauch aufschlitzt? Ein glitschiger Frosch, mit dem eine Prinzessin auf Wunsch ihres Vaters das Bett teilen muss? Sieben Kleinwüchsige, die sich einer verstoßenen Schönen annehmen, deren böse Mutter ihr den Tod wünscht? Ganz ehrlich – nicht gerade die Bettlektüre, die ich mir für meine Kinder wünsche. Allein – würde ich ihnen Grimms Märchen vorlesen, bekämen sie genau das.
Oberbimbach, Bad Salzschlirf, Großenlüder. Ortsnamen, die in ihrer Absurdität bezaubern. Orte, die ich still lächelnd durchfahre – auf meiner Lesereise in die entfernten Ecken Deutschlands.
Dieses Jahr waren wir „richtig“ in Urlaub, meine Kinder und ich. Inklusive der Ausbeute einer Menge netter neuer Urlaubsbekanntschaften und postkartenreifer Bilder: Sonne, weißer Strand und türkisblaues Meer. Das Ganze mit einem explizit familienfreundlichen, ökologisch bewussten Reiseanbieter.
Blogparaden – gibt es die überhaupt noch? Und wer schreibt und liest noch Blogs wie diesen hier? DU? Dann lade ich dich ein, in diesem Sommer genau darüber zu schreiben: Was bedeutet dieser Sommer für dich? Was machst du gerade, was bewegt dich? Zwischen Freude und Betrübnis, Leichtigkeit und Schmerz, Freibadeis und Sonnenbrand? Erzähl deine ganz persönliche Sommer-Geschichte!
Freiburg in der Schweiz führt am 1. Juli 2025 die bezahlte Freistellung bei Menstruationsbeschwerden ein. Absurder politischer Schachzug oder ein wichtiges Signal, um Vereinbarkeit in Unternehmen ganz neu zu definieren?
Ihr haltet noch Ausschau nach einer Lektüre für den Sommerurlaub? Wie wäre es mit einem dieser Lesetipps? Vier Bücher von Alleinerziehenden – über das Leben allein mit Kind: mutmachend, mit Tiefgang und dennoch auch „häppchenweise“, zwischen Strandburgenbauen und Freibadeis, zu lesen!
Ich war live dabei. Bei der großen Demo der Kampagne #Hunderttausendmütter in Berlin. Mitten unter rund 1000 Müttern, Vätern, Kindern und weiteren Unterstützer:innen, die dieses Jahr am 10.5., einen Tag vor Muttertag, auf die Straße gegangen sind.
„Ich engagiere mich für Mütter und Menschen, die Fürsorgearbeit leisten!“ So beschreibe ich normalerweise mein gesellschaftliches Engagement. Und bekam kürzlich die Frage gestellt, wen ich mit „Müttern“ überhaupt meine.
Der Titel knallt. Und trägt sicher maßgeblich dazu bei, dass Frauen dieses Sachbuch kaufen. Denn ein bisschen erinnert es von seiner Aufmachung her an einen Schlüsselroman. Auch mich treibt die Neugier: Mal sehen, was ihr Kerle wirklich über uns Frauen denkt…
Im Rahmen meiner Arbeit als Journalistin und Autorin fahre ich häufig mit der Bahn. Und erlebe dabei nicht selten schöne, manchmal aber auch erschreckende Momente. Zwei davon möchte ich hier mit euch teilen.
In Zusammenarbeit mit Annika Johannes von nachderkur.de
Eine Mutter- oder auch Vater-Kind-Kur kann dir als Mutter oder Vater Raum zur Erholung vom anstrengenden Familienalltag bieten, dir Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge und Entspannung zeigen und wichtige Impulse geben, wie du deinen Alltag nach der Kur gestalten kannst. Dennoch bleibt die große Frage: Wie das Erlebte in das „ganz normale Leben“ nach der Kur integrieren? Annika Johannes berät Eltern, aber auch Kurkliniken, zu genau diesem Thema.
Heute ist Bundestagswahl. Die Ergebnisse stehen noch nicht fest. Was aber bereits jetzt klar ist: Die Themen Familie, Frauen und Gleichberechtigung haben in diesem Wahlkampf eine viel zu kleine Rolle gespielt. Das zeigt einmal mehr: Für echte Vielfalt in Bezug auf politische Themen braucht es Vielfalt ihrer politischen Vertreter:innen. Die ist in deutschen Räten und Parlamenten aber noch lange nicht gegeben. Daher an dieser Stelle meine Empfehlung für zwei spannende Neuerscheinungen: „Zu anders für die Macht?“ und „Mütter in die Politik!“
Die Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern ist eine der tiefsten und prägendsten Verbindungen im Leben. Sie beeinflusst nicht nur das Wohlbefinden und die emotionale Stabilität des Kindes, sondern auch das harmonische Miteinander in der Familie. Eine bewusste Beziehungsarbeit ist daher unerlässlich – vor allem in stressigen Zeiten oder bei Konflikten. Hier können ätherische Öle, insbesondere von doTERRA, eine sanfte und natürliche Unterstützung bieten. In diesem Artikel erfährst du, wie ätherische Öle die Beziehungsarbeit stärken können und welche wissenschaftlichen Studien deren Wirksamkeit untermauern.
Kommt dein Kind in der Schule gut zurecht? Erledigt es bereitwillig Aufgaben, auch wenn sie ihm keinen großen Spaß machen? Hat es klare Ziele und strengt sich an, um diese zu erreichen? In unserem Schulsystem, wie es aktuell organisiert ist, wird es damit höchst wahrscheinlich erfolgreich sein.
Hast du als alleinerziehende Mutter oder alleinerziehender Vater auch manchmal das Gefühl, mit deinem Leben in der Öffentlichkeit gar nicht vorzukommen? Weil du eben nicht dem Klischee „arm, abgehängt und asozial“ entsprichst – aber trotzdem ein anderes Leben führst als die Zwei-Eltern-Familien um dich herum? Dann habe ich einen echten Tipp für dich: Die Mutmacher-Buchreihe „Allein mit Kind“!
Alleinerziehend zu sein, bedeutet auch, dass deine Kinder und du eine ganz besondere Gemeinschaft bilden. In guten wie in schlechten Zeiten. Die Kunst dabei: Die Balance zu finden, wann du deine Kinder loslassen kannst, wann sie gemeinsam mit dir an Herausforderungen wachsen und wann du sie überfordern würdest.
Es beginnt mit Smalltalk. Ich treffe mich mit einer Freundin und unseren Kindern. „Dein Mann hatte keine Zeit?“, frage ich. „Nein, er ist auf einer Parteiveranstaltung“, so ihre Antwort. Das weckt meine Neugier. Wie schön, noch jemand in meinem direkten Umfeld, der sich politisch engagiert! „Bei welcher Partei denn?“, frage ich etwas später. Meine Freundin zögert kurz: „Bei der AfD“, sagt sie dann: „Er arbeitet im Auftrag des Landesverbands.“
In guter Weise Eltern bleiben nach einer Trennung heißt: Ihr könnt Belange, die euer Kind betreffen, möglichst einvernehmlich und in seinem Sinn regeln. Ihr grenzt euch in gesunder Weise ab, geht aber auch aufeinander zu. Das ist das Ziel. Und es ist doch allzu oft nur schwer zu erreichen. Erst recht, wenn ihr kaum noch miteinander redet, oder bei jedem Gespräch in Streit geratet und einander mit Vorwürfen überhäuft.
Was Frauen zum Teil hören müssen, wenn sie täglich Enormes leisten – als liebevolle, verantwortungsvolle Mütter, als Alleinerziehende, als wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft – und einfach für den Moment keine Energie mehr haben.
Alleinerziehend gut für sich sorgen (können) – wie soll das gehen? Zwischen der Sorge um deine Kinder, den Erwartungen deines Arbeitgebers und vielen, vielen Aufgaben, die du täglich stemmst? Alleinerziehend bist du fast dazu bestimmt, dich – zumindest phasenweise – überlastet zu fühlen, denn es ist einfach eine Belastung, die Hauptverantwortung für deine Kinder mehr oder weniger allein zu stemmen. Was du dennoch tun kannst, damit es dir – und damit auch deinen Liebsten – gut geht: Lies hier!
Schule im Jahr 2024 in Deutschland lebt von engagierten Lehrkräften, die trotz massiver Fehler im System täglich ihr Bestes geben. Sie ächzt unter Lehrkräften, die im System Schule resigniert habe und ihr mangelt es schmerzlich an Lehrkräften, die sich, motiviert und gut ausgebildet, diesem System entziehen. Und die Schüler:innen? Sie leben mit all dem. Jahrelang. Irgendwie. Ist schließlich Schulpflicht…
Im Beltz-Verlag sind diesen Sommer gleich zwei spannende Bücher erschienen: „Sorg gut für dich im Wochenbett“ der Psychologin und Familientherapeutin Dr. Lea Beck-Hiestermann und „Sologlück“ von Elisabeth Knoblauch, laut Notiz auf dem Cover „Empowerment für Alleinerziehende“. Ich habe mir die Neuerscheinungen angesehen.
Die Kinder zum ersten Mal allein ins Bett bringen. Der erste Familienurlaub allein. Bei mir zuletzt das erste Mal, dass ich ein Auto gekauft und bei der Zulassungsstelle angemeldet habe. Ich gebe zu, ich war stolz, als ich mit den Schildern unterm Arm die Behörde verlassen habe.
Keine Zeit, zur Wahl zu gehen? Am 9. Juni 2024 stehen gleich zwei wichtige Wahlen an: Die Wahl des Europäischen Parlaments und Kommunalwahlen, bei denen die Vertreterinnen und Vertreter eures Gemeinderats vor Ort gewählt werden. Warum ich als Mutter wählen gehe, schreibe ich hier.
Mütter und Finanzen – ein heikles Thema. In den letzten Monaten sind dazu gleich drei lesenswerte Bücher erschienen, die ich euch hier vorstellen möchte. Das Besondere: Mit allen Autorinnen habe ich persönlich gesprochen und weiß: Worüber sie schreiben, ist ein Herzensthema für sie – und sie kennen sich in ihrem jeweiligen Bereich richtig gut aus.
„Der tiefere Sinn von Freiheit ist Zugehörigkeit“. Der Satz der Schriftstellerin Siri Hustvedt berührt mich sofort. Ich lese ihn in einem ziemlich klugen Buch: „Die Zentrale der Zuständigkeiten“ von Rebekka Reinhard.
Erinnerst du dich noch an deine erste Monatsblutung? Oder, die männlichen Leser unter euch, daran, wie es war, als ihr zum ersten Mal die Menstruation eurer Frau oder Tochter miterlebt habt? Welche Gefühle verbindet ihr damit? Stolz? Neugier? Freude? Oder doch eher Scham oder sogar Ekel?
Langeweile im Kinderzimmer? Nicht, wenn ihr eure Kids mit dem richtigen Spielzeug beschäftigt… In diesem Fall ein Sofa, das gleichzeitig zum Ausruhen, Toben und Kreativsein einlädt. Meine Jungs und ich haben das Funzy Spielsofa für euch getestet.
Achtjährige sind nicht immer höflich. Manchmal provozieren sie auch ganz bewusst. „Du Schwein!“, sagte vor kurzem ein Freund meines Sohnes zu einer meiner Freundinnen. In welchem Zusammenhang der Satz fiel, ob er tatsächlich ernst gemeint war – das alles erfuhr ich erst einmal nicht. Nur, wie meine Freundin darauf reagierte.
Wie soll „Familie bleiben“ funktionieren, wenn der andere Elternteil – Vater oder Mutter – nicht wirklich mitzieht, Absprachen sogar aktiv boykottiert oder gar nicht mehr am Leben des Kindes beteiligt ist?
Du hast dich getrennt, aber euer Streit geht weiter? Was kannst du tun, wenn dein Expartner oder deine Expartnerin nach einer Trennung verbale Gewalt gegen dich ausübt? Was ist überhaupt verbale Gewalt?
Vor wenigen Tagen ist im Ullstein-Verlag ein Buch erschienen, das mich schon weit vor Veröffentlichung neugierig gemacht hat: „So wollte ich mein Kind nicht zur Welt bringen„. Autorin Lena Högemann lässt darin Mütter – und Väter – zu Wort kommen, die die Geburt ihrer Kinder als fremdbestimmt oder sogar traumatisierend erlebt haben. Anlässlich der Buchveröffentlichung habe ich mit Lena Högemann gesprochen.
Als Mutter in die Kommunalpolitik? Womöglich mit „heiklen“ Themen wie Gewaltschutz oder Kritik an der Geburtshilfe in Deutschland? Schwierig. „Mein Aufnahmeantrag in die Partei wurde ohne Begründung abgelehnt.“ „Ich habe den Eindruck, bei der Durchsetzung von Themen geht es nur um Kontakte, die man eben hat oder nicht.“ „Wie soll ich als Alleinerziehende Politik machen, wenn die Sitzungen abends um 18 Uhr und am Wochenende stattfinden?“ Drei Äußerungen, die mich als Journalistin und Autorin von Müttern erreichen, die sich in der Politik engagieren wollen.
„Ich freue mich so auf’s Wochenende. Dann bin ich endlich bei Papa! Und nicht mehr bei dir.“ Autsch – der arglos geäußerte Satz meines Achtjährigen tut ganz schön weh. Klar, ich gönne ihm das Zusammensein mit seinem Papa. Aber muss er das auf diese Weise mit der Zeit bei mir vergleichen? Ich spüre, wie Wut und Trauer in mir hochsteigen.
Wie einige von euch wissen, habe ich Ende 2023 ein Buch veröffentlicht mit dem Titel „Mütter. Macht. Politik. – Ein Aufruf!“ Darin geht es um gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die Mütter brauchen, aber auch grundsätzlich um die Frage: Wer hat in unserer Gesellschaft das Sagen? Wer hat die Macht und wofür setzen Menschen diese Macht und damit die entsprechenden Gestaltungsmöglichkeiten ein?
Neues Jahr, neues Glück? Wie hat das alte bei dir geendet? Noch schnell die Schnittchen fürs Silvesterbuffet vorbereitet? Davor die Weihnachtsgeschenke weggeräumt, das Lametta versorgt, Streit zwischen den Kids geschlichtet, dem Mann geschrieben, dass er auf dem Weg von der Arbeit bitte noch Brötchen holen soll?
„Nein, am Mittwoch kann ich nicht um 13 Uhr an der Schule sein. Ich bin beruflich verhindert.“ „Nein, einen Kuchen werde ich diesmal nicht backen. Ich habe keine Zeit.“ „Rufen Sie bitte den Vater an. Unserer Absprache nach holt er unser Kind bei Krankheit ab.“ Sätze wie diese schon gesagt? Oder nur gedacht? Wie leicht geht dir ein NEIN in solchen Situationen über die Lippen? Und falls du tatsächlich Nein sagst, was denkst du danach über dich?
Wie habt ihr die Weihnachtstage verbracht? Welchen Impulsen seid ihr gefolgt? Wart ihr in geselliger Runde oder allein für euch? Gab es Streit? Habt ihr gelacht? Oder geweint? Wie ging es euren Kindern?
In einer fernen Zeit brachte ich mein Kind morgens in den Kindergarten, wusste, ich konnte danach beruhigt meiner Erwerbsarbeit nachgehen. Es war gut versorgt und hatte auch wirklich Spaß in der Betreuung. Beim Abholen erlebte ich es, meist dreckverkrustet, fröhlich spielend mit den anderen Kindern. Die Erzieherinnen erzählten mir derweil, was gut gelaufen und was vielleicht an dem Tag schwierig gewesen war – immer spürte ich, dass sie den Blick für mein Kind und seine Bedürfnisse hatten, ohne die 20 anderen Kinder der Gruppe aus den Augen zu verlieren. Eine Leistung, die mich oft genug mit Bewunderung und Dankbarkeit erfüllte.
Wieder einmal fällt die Tür zu. Wo eben noch Lachen, Zank, Geschrei, wildes Toben war; der Kampf um den gelben Kinderschal, Protest gegen die Jacke, weil „gar nicht warm“ – da ist jetzt geradezu betäubende Stille. Ich sitze reglos da, auf dem Sofa, noch mit einem Kinderschuh neben mir, und versuche das Gefühl einzuordnen, das mich überkommt. Ist es Wehmut, ist es Freude? Wohl beides.
Manchmal fügen sich Dinge zu einem großen Ganzen, wo man es am wenigsten erwartet. Während der Zugfahrt zu einer meiner Lesungen blättere ich in Dr. Maximilian Oehls gerade erschienenem Buch „Brand New Bundestag“ (Goldmann, 2025). Plötzlich wird mir einiges klarer…
Kürzlich hat mein älterer Sohn mich sehr gerührt. Er, der sonst nicht gerade seine Leidenschaft fürs Basteln zeigt, brachte aus der Schulbetreuung mehrere selbstgeknüpfte Freundschaftsarmbänder mit. Für seinen Bruder, für mich, für seinen Papa und auch für seine Großmutter, seine Tante, seinen Onkel, seinen Cousin und seine Cousine.
Dieses Bild, das die Heinrich-Böll-Stiftung zum Tag der Deutschen Einheit auf einem ihrer Social-Media-Kanäle gepostet hat, hat mich gerade wirklich berührt.