Familie, Gesellschaft

2023 hält bereit: Feministische Perspektiven auf Elternschaft

Buchcover „Aus dem Bauch heraus“, „Wir sind doch alle längst gleichberechtigt“, „Feministische Perspektiven auf Elternschaft“.


Wenn ihr euch für das neue Jahr etwas wünscht, was wäre es? Ich persönlich würde „Verbundenheit“ wählen. Verbundenheit im Privaten, aber auch Verbindung, die über die individuelle Ebene hinaus geht. Passend dazu drei Bücher, die ich euch heute vorstellen möchte und die ihr vermutlich sonst eher unter dem Motto „Frauenpower“ oder Feminismus verorten würdet. Zwei davon haben es bereits auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft, das Dritte richtet sich eher an ein soziologisch interessiertes Fachpublikum – spannend sind alle drei. Und in allen dreien geht es meinem Eindruck nach um die Überwindung künstlicher Grenzen und Beschränkungen – um Verbindung eben. Hier geht’s zu meinen (Kurz-) Rezensionen!

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Familie, Kunst

Herbstlese: Drei Kinderbuchschätze für die kühlen Monate (Rezension)

Der Herbst ist da und es beginnen wieder die Tage zuhause mit dicken Socken, heißem Kakao und gemeinsamen (Vor-) Lesestunden. Zusammen mit meinen zwei Jungs habe ich in den letzten Monaten die örtliche Bücherei wiederentdeckt und dort gleich zwei der Kinderbuchschätze, die ich hier vorstelle, gefunden. Ein Hoch auf unsere Stadtbibliothek – und viel Freude euch beim Lesen und Entdecken!

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Familie, Gesellschaft

Deutschland, ein kinderfeindliches Land? (Rezension)

Buchcover „Nathalie Klüver: Deutschland, ein kinderfeindliches Land?“ (Kösel-Verlag)


Nathalie Klüver ist Journalistin, Autorin und alleinerziehende Mutter dreier Kinder. Und sie ist offensichtlich ziemlich wütend. Gerade ist ihr Buch „Deutschland, ein kinderfeindliches Land?“ erschienen. Wie kann es sein, dass mitten in Deutschland Kinder in Armut aufwachsen?, fragt sie darin. Dass ihre Eltern nicht das Geld aufbringen können, um sie an Klassenfahrten teilnehmen zu lassen oder ihnen eine regelmäßige warme Mahlzeit zu finanzieren? Wie kann es sein, dass Spielplätze Mittagsruhe verordnen und Hotels erfolgreich damit werben, nur Erwachsenen den Zutritt zu gestatten? Warum gelten Kinder im Beruf noch viel zu oft als Hindernis und sollen auch sonst möglichst unsichtbar und unhörbar bleiben? Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft – warum werden sie in Deutschland dennoch allzu oft behandelt, als gehe uns ihr Wohl nichts an?

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Familie, Psychologie

Inke Hummel „Mein wunderbares wildes Kind“ (Rezension)

Buchcover „Mein wunderbares wildes Kind“

„Zu laut, zu unbequem, zu anders. Was lebhafte Kinder und ihre Eltern brauchen“. Der Untertitel des Ratgebers von Pädagogin und Familienberaterin Inke Hummel verrät, worum es geht: um Kinder, die durch ihre Art den Rahmen sprengen – und wie sie und ihre Familien damit umgehen können, dass andere – und zuweilen auch sie selbst – mit ihrem wilden, ungestümen Temperament überfordert sind. Denn in der „Wildheit“ liegt immer auch Mut, Leidenschaft und eine positive Form der Unangepasstheit – das macht Inke Hummel gleich zu Beginn ihres Buches klar. 

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Familie, Gesellschaft

Buchtipp: Frauenleben im Lauf der Zeit (Rezension)

Buchtitel „Frauenleben im Lauf der Zeit“

„Mama, wie war das früher: Sind Mütter da auch ins Büro gefahren?“, „Warum durften Männer im antiken Griechenland allein entscheiden, wen ihre Tochter heiraten sollte?“ „Durften Mädchen im Mittelalter in die Schule gehen?“ Falls dir deine Tochter, deine Nichte oder dein Patenkind (oder vielleicht auch dein Sohn?) irgendwann Fragen dieser Art stellt, kannst du mit ihr oder ihm jetzt ein spannendes Buch anschauen: „Frauenleben im Lauf der Zeit“ von Katarzyna Radziwiłł und Joanna Czaplewska, auf Deutsch erschienen 2021 im Schweizer Helvetiq-Verlag.

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