Hochsensibilität, Persönliches

Nachtgedanken. Oder: Dein Licht zum 1. Advent

Brennende Kerze vor schwarzem Hintergrund

Manchmal sitzen sie uns auf der Brust, die  Nachtgedanken. Als Kind habe ich in einem Märchenbuch einmal das Bild eines Nachtalbs gesehen: ein garstiger Kerl, halb Greis, halb koboldhafter Dämon, der es sich auf der Brust des Schläfers bequem gemacht hatte. Dieser starrte ihn im Moment des Erwachens entsetzt an; der Alb grinste zufrieden. Das Bild hat mich damals sehr beeindruckt. Ich konnte die Bedrohlichkeit der Szene spüren, ohne sie selbst schon erlebt zu haben. Heute dagegen weiß ich, wie es sich anfühlen kann, nachts den Druck von Verantwortung und Alltagsaufgaben zu spüren, die Sorge, ob meine Kräfte reichen werden, ob es mir gelingen wird, meine Lieben und mich gut durch alles zu führen, was uns als Herausforderung begegnet. Geht es dir manchmal auch so? Dann lies hier:

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Familie, Gesellschaft, Persönliches

Warum Krisen wie Spiegel sind. Meine Bitte um ein offenes Herz.

Vögel auf Stromleitungen vor blauem Himmel

Mein Wunsch in der aktuellen Zeit, die ich durchaus als krisenhaft empfinde, ist, mein Herz offen zu halten. Was ich damit meine? Ich erlebe oft, dass ich, wenn ich mich von äußeren Ereignissen bedrängt fühle, dazu neige, mehr und mehr nur noch meine eigene Sichtweise gelten zu lassen. Das tue ich auf persönlicher Ebene und betrachte ich unsere reiche, sichere und begünstigte Gesellschaft, habe ich den Eindruck, es geht nicht nur mir so. Dabei spiegelt das, was ich im Außen sehe – oder wahrzunehmen meine – oft nur mich selbst. 

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Familie, Gesellschaft

Schmerzverteilung. Warum es erstmal gut tut zurückzuschlagen

Kleiner Junge, der Gesicht in die Hände vergräbt.

Der Titel klingt irritierend? Dann ging es euch wie mir. Ich wurde neugierig, als mir Magdalena und Julia vom Blog zweisiebenfuenf.de dieses Thema für ihren Gastbeitrag vorschlugen. Das Austeilen und Zurückschlagen widerspricht ja erst einmal allem, was wir als sozial eingestellte Eltern unseren Kindern vermitteln wollen. Besonders, da die lieben Kleinen sich längst nicht immer so pazifistisch verhalten. Und wir selbst, wenn wir ehrlich sind, auch nicht. Eh voila – ich freue mich sehr, euch den ersten Gastbeitrag vorstellen zu dürfen, der mich aus der Blogger-Community auf meine Einladung Ende Oktober hin erreicht. Er beginnt mit einer Szene mitten aus dem (Familien-) Leben:

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Gesellschaft, Persönliches

10 Dinge, die gerade erlaubt sind (und mit denen ihr euch auch noch solidarisch zeigt)

Baum mit gelbem Herbstlaub

Weil mich das ganze Lesen und Schreiben, Bloggen und Kommentieren über coronabedingte Einschränkungen und gefühlte wie reale Bedrohungen allmählich deprimiert, hier ein Kontrapunkt: 10 Dinge, die genau jetzt möglich – und erlaubt – sind. Lest und genießt!

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Familie, Persönliches

Über das Vertrauen. Wie wir Menschen helfen können, die aus Angst wütend werden

Kennst du das? Manchmal wirft dir ein Mensch etwas vor, von dem du sicher weißt, dass es mehr mit ihm als mit dir zu tun hat. Mir ist das vor kurzem geschehen: auf meine Nachfrage, ob er eine bestimmte Sache erledigt habe, schleuderte mir ein mir nahe stehender Mensch entgegen, ich habe kein Vertrauen in ihn. Das aber habe ich. Warum wollte er es mir nicht glauben?

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