
Den Satz „Die größte Betreuungslücke ist der Vater“ las ich vor einigen Tagen auf einer Social Media Plattform. Er schmerzt. Auch mich als Mutter. Und doch denke ich, es ist in (zu) vielen Familien tatsächlich etwas Wahres daran.
Kluge Gedanken. Aus dem echten Leben

Den Satz „Die größte Betreuungslücke ist der Vater“ las ich vor einigen Tagen auf einer Social Media Plattform. Er schmerzt. Auch mich als Mutter. Und doch denke ich, es ist in (zu) vielen Familien tatsächlich etwas Wahres daran.

Als Alleinerziehende bist du rund um die Uhr verantwortlich. Zu 100 Prozent. Selbst in der Nacht bist du da, wenn dein Kind einen Alptraum hat oder einfach nicht wieder einschlafen kann. Morgens beginnt der Tag dann in voller Intensität schon vor dem ersten Kaffee. Dein eines Kind wünscht sich Nähe, das andere zettelt den ersten Streit an, noch bevor ihr richtig aufgestanden seid.

Der Ausklang des Frauentags am 8. März – und der Start in den „Frauenstreiktag“ einen Tag später – könnte passender nicht sein: mein jüngerer Sohn ist krank. Wer Kinder hat, weiß, dann wird Carearbeit von der Kür zur Pflicht.

Weihnachten als Familie mit getrennten Eltern? Nicht immer einfach. Viele Fragen kommen dabei auf: Wie könnt ihr als Trennungs- oder Patchworkfamilie die Feiertage harmonisch verbringen? Wer feiert wann, wo und mit wem? Und was tun, wenn du als Mama oder Papa dieses Jahr Weihnachten ohne deine Kinder verbringst und dich dabei einsam fühlst?

Meine Jungs sind gerade bei ihrem Papa. Während sie unter dem Jahr deutlich öfter bei mir sind und vor allem ich als Mutter den Alltag mit ihnen stemme, gibt es in den Ferien ganze „Papa-Wochen“ – in denen sie mit ihrem Vater auch in den Urlaub fahren.