Familie, Gesellschaft

2023 hält bereit: Feministische Perspektiven auf Elternschaft

Buchcover „Aus dem Bauch heraus“, „Wir sind doch alle längst gleichberechtigt“, „Feministische Perspektiven auf Elternschaft“.


Wenn ihr euch für das neue Jahr etwas wünscht, was wäre es? Ich persönlich würde „Verbundenheit“ wählen. Verbundenheit im Privaten, aber auch Verbindung, die über die individuelle Ebene hinaus geht. Passend dazu drei Bücher, die ich euch heute vorstellen möchte und die ihr vermutlich sonst eher unter dem Motto „Frauenpower“ oder Feminismus verorten würdet. Zwei davon haben es bereits auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft, das Dritte richtet sich eher an ein soziologisch interessiertes Fachpublikum – spannend sind alle drei. Und in allen dreien geht es meinem Eindruck nach um die Überwindung künstlicher Grenzen und Beschränkungen – um Verbindung eben. Hier geht’s zu meinen (Kurz-) Rezensionen!

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Familie, Persönliches

Verbundenheit. Mein Wunsch für das neue Jahr 2023

Brennende Wunderkerze vor dunklem Hintergrund.


Ich gebe zu, vor und während der Weihnachtsfeiertage dachte ich diesmal nicht, je wirklich zur Ruhe kommen zu können. Mit zwei Kindern und Partner rund um die Uhr um mich herum. Und doch ist es zwischen den Jahren geschehen, wie ein sanftes Wunder, das sich um mich gelegt hat und mich gerade sacht umschließt. Ich bin wieder bei mir angelangt, bin tatsächlich zur Ruhe gekommen und spüre wieder. Was ist es, was ich spüre? Ich will, ich stehe für und ich brauche: Verbundenheit. 

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Familie, Psychologie

Merry Christmas – Wie ihr an Weihnachten gesunde Grenzen setzt

Frisch gebackene Plätzchen, darüber Schriftzug „Merry Christmas“


Du bist, gerade als Mutter, vermutlich seit Tagen unter Strom: die letzten Geschenke müssen besorgt werden, Einkaufslisten geplant, Essen vorbereitet und die Wohnung geputzt und festlich dekoriert werden. Daneben läuft der Alltag mit Kind oder Kindern weiter. Womöglich gibt es zusätzliche Termine oder Weihnachtsfeiern in Kindergarten oder Schule, die Ganztagsbetreuung endet, je nach Wohnort, schon mehrere Tage vor den Feiertagen und du hast zu all der Planung und Organisation auch noch die Kinder zuhause, die um dich herumtoben. Wie da einen ruhigen Kopf bewahren? Ich selbst kenne die Situation nur zu gut, als Mutter zweier wilder Jungs im Kleinkind- und Grundschulalter und noch dazu mit sehr reizsensibler Wahrnehmung. Was mir im Alltag in unterschiedlichen Situationen hilft, habe ich schon mehrmals hier im Blog beschrieben. 

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alleinerziehend, Familie

Patchwork an Weihnachten – Wie wird das Fest auch nach der Trennung schön?

Grafik mit Datum „24.12.“


Als Patchworkfamilie Weihnachten feiern – nicht immer einfach! Auf einmal müssen die Feiertage nicht nur mit der eigenen Familie geplant werden, sondern auch mit dem Ex-Partner oder der Ex-Partnerin und gegebenenfalls einem neuem Partner oder einer neuen Partnerin und deren Kindern. Was dabei schwierig sein kann und wie Weihnachten auch als Patchworkfamilie harmonisch verlaufen kann – darüber sprechen Simone Hirsch, Mutter einer mittlerweile neunjährigen Tochter sowie Patchwork-Expertin Marita Strubelt (patchworkaufaugenhoehe.de) in dem Artikel „Patchwork unterm Tannenbaum: So gelingt Weihnachten als Trennungsfamilie“, den ich als Autorin passend zur Weihnachtszeit für das Online-Familienmagazin „POLA“ schreiben durfte.

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Familie, Politik

Väter mit ins Boot! Warum wir Mütter für echte Gleichberechtigung euch Väter brauchen

Vater kuschelt mit Kleinkind


Liebe moderne Väter! Ihr seid großartig. Ihr wechselt Windeln, macht dem Kind bei 40 Grad Fieber Wadenwickel, diskutiert mit uns, wer es wann und wie oft vom Kindergarten abholt und dafür früher bei der Arbeit Schluss macht, wer das Knickjoghurt kauft und den Abfluss reinigt. Daneben wechselt ihr weiter die Autoreifen und spielt euren Chef vor, top vorbereitet und leistungsfähig zu sein, obwohl ihr wie wir nur vier Stunden geschlafen habt. Ihr arbeitet Vollzeit (die Statistik sagt: 93 Prozent von euch), teilt euch den „Mental Load“ zuhause, macht es allen recht – und seid bald so erschöpft wie wir. Liebe moderne Väter – wir Mütter brauchen euch mit im Boot – aber nicht, damit ihr mit uns untergeht.

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