Familie, Partnerschaft

Mama, hilf! Wenn Väter sich bemuttern lassen

Vater mit Baby in einer Trage vor der Brust.
Ob die Windel voll ist? Mal Mama fragen…


„Schatz, ich kann nichts dafür, dass ich das Formular vergessen und unser Kind zu spät abgeholt habe. Du hast mich nicht daran erinnert!“ Ach, stimmt. „Mutti“ hat neben Beruf und Kinderbetreuung noch einen dritten Job: die Vater-Steuerung. Kennt ihr nicht? Dann hört mal genau hin, wenn ihr das nächste Mal auf dem Spielplatz oder in der Stadt unterwegs seid: Vati macht brav, aber Mutti plant und erinnert. Stichwort Mental Load, das An-alles-Denken-im-Alltag. Aber es ist noch mehr. Denn eigentlich geht es hier um Rollenzuschreibungen, ungleich verteilte Verantwortungsübernahme – und letztlich um Macht. Weil es ziemlich wirkungsvoll sein kann, Dinge im richtigen Moment zu „vergessen“. 

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Familie, Gesellschaft

Alltag mit Corona im Herbst 2022 – Ein Update aus Elternsicht (Blogparade #familienhorrorcorona)

Kuhkot auf Steinboden.
Nicht alles war Mist in der Pandemie.

Ende März 2020 erreichte die Corona-Pandemie Deutschland – ein Ereignis, das ich, wie vermutlich viele andere, als echte Zäsur erlebte. Die Pandemie, in Kombination mit den Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung, beeinflusste in den Jahren 2020 und 2021 meinen Alltag als Mutter massiv, und bis heute spüren meine Kinder und ich die Folgen davon. Hier im Blog habe ich eine Zeit lang sehr viel über die sozialen Folgen der Pandemie geschrieben. Nun bin ich auf die Blogparade des Theologen, Autors und Medienschaffenden Heiko Metz gestoßen, der fragt: „Wie habt ihr als Familien die Corona-Zeit erlebt und was habt ihr daraus für euch und eure Familie mitgenommen?“ Hier meine Antwort.

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Gesellschaft, Politik

„Bad News are Bad News“ Warum Nachrichten, wie wir sie kennen, keinem nützen –  und wie es besser geht

Cartoon: Box-Handschuh schlägt aus der Zeitung heraus den Zeitungslesenden k.o.
(C)Maren Amini für The Washington Post

Was in der Welt geschieht, interessiert mich. Ich würde mich als offenen und wissbegierigen Menschen bezeichnen. Zugleich habe ich seit Jahren keine Fernsehnachrichten mehr eingeschaltet. Und auch online und in Zeitschriftenform greife ich eher zur Reportage, dem politischen Kommentar oder der Hintergrundinfo, als zum tagesaktuellen News-Happen. Ganz entziehen kann ich mich den Schlagzeilen ohnehin nicht. Öffne ich die Seite meines Mailanbieters, poppen die Meldungen auf, im Lokal läuft der Newsticker auf dem Fernseher hinter mir und in der Großstadt ist jede U-Bahnfahrt mit „Latest News“ auf den Info-Screens der Bahn-Stationen garniert. Brauche ich das? Tut es mir gut? Eher nicht. Aber was will ich statt dessen? Eine Reflexion.

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Familie, Gesellschaft

Schule kann gelingen – mit Menschen, die ihr Herz für sie geöffnet haben (Blogparade #Schulstart)

Lachendes Kind mit großer Schultüte: Blogparade #Schulstart auf mutter-und-sohn.blog


Über Schule, Unterricht und unser Bildungssystem zu meckern ist leicht. Aber geht es auch anders? Gibt es aus diesem Ort, an dem unsere Kinder einen Großteil ihrer Lebenszeit verbringen, auch Gutes zu berichten? Ich finde, ja! Daher an dieser Stelle ein großes Kompliment an all die Menschen, die täglich Schule mit weitem Herzen gestalten und dadurch tatsächlich einen Unterschied machen.

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alleinerziehend, Psychologie

„Du bist es wert und darfst es auch zeigen!“ Psychologin Caroline Uhl über Alleinerziehendsein, ihr neues Buch und die Kunst, sich als Mutter treu zu bleiben

Buchcover „Wer bin ich, wenn ich nicht alleinerziehend bin?“ von Caroline Uhl

Ein Exemplar kann ich an meine Leser/innen verlosen! Infos am Ende des Beitrages. NACHTRAG (02.11.): Das Buch ist jetzt verlost. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin, sie ist bereits per Mail benachrichtigt.

Caroline Uhl ist Psychologin, Coach und alleinerziehende Mutter eines mittlerweile zweijährigen Sohnes. Als ihr Kind etwa ein Jahr alt war, hat sie ihr Buch „Wer bin ich, wenn ich nicht alleinerziehend bin?“ zu schreiben begonnen, das vor wenigen Tagen im Knesebeck-Verlag erschienen ist. „Ich wollte keinen klassischen Ratgeber schreiben. Mein Buch soll Impulse geben, aber keinen zusätzlichen Druck erzeugen im Sinn von „Mach das so!“, betont Caroline Uhl: „Stattdessen möchte ich dich dazu anregen, deinen eigenen Wert wieder zu entdecken und zu tun, was für dich stimmig ist. Auch mit der Anregung, wie ich selbst als Mutter meinen Weg bisher gegangen bin.“ Für mutter-und-sohn.blog habe ich mit Caroline Uhl über Ihre Erfahrungen als Alleinerziehende gesprochen und warum alleinerziehende Mütter ihr Buch mit Gewinn lesen können.

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