Kunst, Persönliches

2021: KW 45 | Dankbar |

Regal mit Blumen, zwischen denen ein lachendes Männchen steht, dessen Haare aus Gras sind.

In dieser besonderen und herausfordernden Zeit tut es gut, sich zu erinnern, wofür ich dankbar bin. 

Von Herzen dankbar bin ich für:

  • Meine zwei wunderbaren Söhne.
  • Meinen Partner, mit dem ich wachse und täglich Neues über mich und uns beide lerne.
  • Meine Familie (Eltern und Geschwister). Wenn es hart auf hart kommt, sind wir füreinander da, das weiß ich. 
  • Meine Freunde, mit denen ich gemeinsame Geschichten und das Wissen teile, wie schön es ist, sich in Freundschaft zu begleiten – egal, wie nah oder fern wir gerade voneinander leben. 
  • Gesundheit (immer wieder: DANKE!) So vermeintlich selbstverständlich; doch immer vergänglich und damit ein kostbares Geschenk.
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Kunst, Persönliches

Meine Bilder des Jahres 2019 (Beitrag zur Fotoparade)

2019 war für mich ein schönes, wertvolles Jahr. Ich durfte neue Orte und Menschen kennen lernen und einige für mich sehr wichtige neue Erfahrungen machen. Ein Teil dieser Begegnungen hat sich auch durch meinen Blog ergeben.

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Kunst, Persönliches

Krokodrillo. Oder: Was macht ein Zoo-Krokodil außerhalb der Öffnungszeiten?

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(C) Krokodrillo

Kinderbücher zu rezensieren ist für mich ein bisschen wie „Urlaub“. Urlaub vom erwachsenen, tendenziell wertenden und/oder zweckgebundenen Denken, von einem Blick auf die Welt, der an der Ebene des Offensichtlichen hängenbleibt, womit sich ihm meiner Meinung nach das Wunder der Welt verschließt. 

Krokodrillo ist ein Buch, das genau dieses leicht Absurde und damit Faszinierende hinter dem Alltäglichen entdeckt. Ein Buch ganz ohne Worte, auf dessen kunstvoll illustrierten Seiten sich dennoch eine komplexe Geschichte entspinnt. 

Was macht ein Zookrokodil außerhalb der Öffnungszeiten?

Krokodrillo beginnt seinen Tag wie jeder ordentliche Arbeitnehmer: der Wecker reißt ihn aus seinem Traum, er gewandet sich in Hemd, Krawatte und Jacket und pendelt mit der Metro zu seiner Arbeitsstätte. Dabei zwängt er sich zwischen den Mitreisenden hindurch zum Ausgang der Bahn, eilt die Treppen der Metrostation hinauf, ersteht ein gebratenes Hähnchen als Mittagessen sowie einen Strauß Blumen (für wen, sei nicht verraten), entkleidet sich schließlich im Umkleidebereich eines Bades (nicht ohne seine Straßenkleidung ordentlich in einem Spind zu verstauen) und tritt auf den letzten Seiten des Buches, nackt wie Gott ihn schuf, seinen Dienst an – als zähnezeigendes, regungslos hinter Glas verharrendes… Zookrokodil. 

Wer hätte das gedacht? Und gerade deswegen ist das Buch ein wunderbarer „Lesespaß“! Wie im Leben entfaltet sich während des Betrachtens und Beschreibens der detail- und pointenreichen Bilder eine immer wieder neue Geschichte. Die äußere Handlung – Krokodrillos Weg zur Arbeit – bleibt gleich, aber die Wahrnehmung seines Weges verändert sich bei jeder Lektüre.

Mein Sohn (3) liebt das Buch und ich auch – Mmmm! 🙂

Giovanna Zoboli und Mariachiara di Giorgio: Krokodrillo. Bohem-Verlag. (Ab 2)