Familie, Persönliches

2020: KW 33 „Sommerregen“

„Komm, wir gehen nach draußen“, sage ich: „Der Regen riecht so gut.“ Mein Sohn zögert. Ich laufe hinaus in unseren Hinterhof, drehe mich lachend im Kreis. Innerhalb von Sekunden klebt mein Haar nass im Gesicht und warme Tropfen rinnen mir über die Haut. „Herrlich!“, rufe ich.
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Hochsensibilität, Persönliches

2019: KW 47 „Perspektive“

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Das Licht der Stadt – ein Gemälde von Brueghel. Pastellgelb die Sonne zwischen bauschigen Wolken. Ihre Ränder leuchtend rosé, dazwischen der wie ausgewaschen blaue Himmel. Regendunst. Weiterlesen „2019: KW 47 „Perspektive““

Hochsensibilität, Persönliches

Goldener Herbst. Danke!

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Ich fahre mit dem Rad von der Arbeit nach Hause, in spätherbstlicher Kühle, den dicken Schal um den Hals, die Hände zum ersten Mal wieder in Wollhandschuhen. Tief atme ich die frische Luft ein, mein Blick geht nach oben, vor blauem Himmel leuchten die Blätter an den Bäumen, das Licht der Nachmittagssonne spiegelt sich in den Pfützen vom Vortag. Mein Herz wird ganz leicht, ich bin glücklich – Weiterlesen „Goldener Herbst. Danke!“

Beruf, Gesellschaft, Persönliches

Mrs. Keating? Mein Beruf, mein Leben und ich

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(C) Der Club der toten Dichter

Lieben Sie Ihren Beruf? Nach fast zehn Jahren als Lehrerin konnte ich heute tatsächlich wieder einmal sagen: Ja, tue ich. Weiterlesen „Mrs. Keating? Mein Beruf, mein Leben und ich“

Gesellschaft, Hochsensibilität, Persönliches

Wie fröhlich sich das Leben manchmal zeigt

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Hier zwei heitere „Miniaturen“ meines Tages heute. 

1) Bunt wie das Leben

Im Supermarkt fällt mein Blick auf eine Pinwand mit Kleinanzeigen. „Zu verschenken: Kleines einsames Herz, kaum gebraucht, warm und geräumig“, lese ich in geschwungener Handschrift auf einer Kontaktanzeige. Und: „Für Romantiker und Praktiker“ – die Überschrift einer Annonce für ein Grundstück samt maroder Bebauung… Daneben die Einladung eines Behindertenzentrums zum Weihnachtsmarkt; 14 Bündel Briketts sind zu verkaufen und jemand sucht einen Schlafzimmerschrank. Ich bleibe, meine Einkäufe noch in der Hand, lächelnd stehen und freue mich, wie bunt, skurril und liebenswert sich mir hier das Leben zeigt!

2) „So sympathisch!“

Dazu passt, was mir davor widerfahren ist: in einem Secondhand-Laden frage ich nach Einmachgläsern. Mein Sohn hat eines fallen gelassen, das ich für die Frühstücksflocken in Verwendung hatte… Einmachgläser erhalte ich nicht, aber, ganz unvermittelt, ein wunderhübsches Kompliment des Verkäufers: „Darf ich Ihnen sagen: Sie haben so eine sympathische Ausstrahlung!“ Und dass, wo ich gerade heute gar nicht besonders fröhlich aus dem Haus gegangen bin. Ich bedanke mich herzlich, verlasse das Geschäft – und freue mich bis jetzt, einige Stunden später, über die Leichtigkeit und Freude, die das Leben immer wieder zu bieten hat. – Wenn ich sie wahrzunehmen weiß.

Herzliche, beschwingte Grüße, Sunnybee