Nach einer Trennung gibt es viele Fragen, vor allem, wenn Kinder beteiligt sind. Isabell Lütkehaus berät Paare im Rahmen ihrer Trennung oder Scheidung und hilft ihnen, Lösungen zu finden, mit denen alle Beteiligten gut leben können. „Ich gebe wenig Tipps, weil ich denke, Menschen können ihr Leben am besten selbst regeln. Eltern sind Experten für sich und ihre Kinder“, so die Berliner Rechtsanwältin und Mediatorin. Gerade bei Umgangsfragen kann es jedoch hilfreich sein, eine neutrale dritte Person hinzuzuziehen. Im Gespräch mit mir berichtet Isabell Lütkehaus von ihrer Arbeit als Mediatorin, erklärt, was Kinder im Rahmen einer Trennung stärkt und warum das Wechselmodell gelebte Gleichberechtigung bedeuten kann.
Passend zur lockenden – aber coronabedingt berührungsarmen – Frühlingszeit werfe ich einfach einmal die Frage in den Raum: wie machen Alleinerziehende das eigentlich mit dem Sex? Oder – etwas umfassender gefragt: mit der Sehnsucht nach körperlicher Berührung?
Ich habe zwei Kinder, bin berufstätig und lebe in einer festen Beziehung. So sieht mein Leben heute aus. Das war aber nicht immer so. Ich hatte auch Phasen, in denen ich kinderlos und Single und mit Kind alleinerziehend war. Als allein-, beziehungsweise im Wechsel mit meinem Ex-Partner getrennt erziehende, Mutter habe ich 2018 auch diesen Blog begonnen. Ich kenne also Familie und das Leben als erwachsene Frau in seinen verschiedensten Facetten – Grund genug, mir Gedanken zu machen, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Familienformen haben können und was ich selbst aus diesen Lebensphasen mitgenommen habe.
Die Werbung ist voll davon: rosa Herzen, leuchtende Kinderaugen, kleine Hände, die der heißgeliebten Mama Selbstgebasteltes (oder zumindest Selbstgekauftes) entgegenstrecken. Am Muttertag wird nicht mit Lob, Blumen und Komplimenten gespart. Dabei ist auch im Jahr 2021 für Mütter in Deutschland nicht alles so rosig.