Familie, Gesellschaft

Deutschland, ein kinderfeindliches Land? (Rezension)

Buchcover „Nathalie Klüver: Deutschland, ein kinderfeindliches Land?“ (Kösel-Verlag)


Nathalie Klüver ist Journalistin, Autorin und alleinerziehende Mutter dreier Kinder. Und sie ist offensichtlich ziemlich wütend. Gerade ist ihr Buch „Deutschland, ein kinderfeindliches Land?“ erschienen. Wie kann es sein, dass mitten in Deutschland Kinder in Armut aufwachsen?, fragt sie darin. Dass ihre Eltern nicht das Geld aufbringen können, um sie an Klassenfahrten teilnehmen zu lassen oder ihnen eine regelmäßige warme Mahlzeit zu finanzieren? Wie kann es sein, dass Spielplätze Mittagsruhe verordnen und Hotels erfolgreich damit werben, nur Erwachsenen den Zutritt zu gestatten? Warum gelten Kinder im Beruf noch viel zu oft als Hindernis und sollen auch sonst möglichst unsichtbar und unhörbar bleiben? Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft – warum werden sie in Deutschland dennoch allzu oft behandelt, als gehe uns ihr Wohl nichts an?

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Familie, Gesellschaft

Dünne Luft ganz oben. Frauen und ihr Stand in der Spitzenpolitik – Mein Blogbeitrag im Magazin „humanistisch!“

Magazin „humanistisch!“ Artikel Sarah Zöllner „Dünne Luft ganz oben“


Stell dir vor, dir schreibt ein Chefredakteur und erklärt, dein Blogbeitrag sei genau das, was er für die nächste Ausgabe seines Magazins brauche. „Im Rahmen der Recherche nach Perspektiven auf das Thema der Vereinbarkeit von Spitzenpolitik und Familienleben anlässlich des Rücktritts von Anne Spiegel bin ich auf Ihren Blogbeitrag gestoßen. […] Sie haben genau den Text verfasst, den sich unser Team gewünscht hat und den zu schreiben ich beabsichtigt habe. Ich würde ihn also am liebsten für unsere nächste Print-Ausgabe übernehmen“.

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Familie, Gesellschaft

Wie kann Familie und ein Vollzeitjob klappen? Warum das keine Frage nur für Mütter bleiben darf

Frau steht in Arbeitskleidung vor Personaleingang, davor „parken“ Kinderwagen mit Babys auf einem „Kinderparkplatz“. Frau sagt zu ihrem Baby in einem der Wagen: „Vielleicht haben wir ja bald eine Tagesmutter“.



Im Familienblog StadtLandMama stellt eine Leserin die Frage, wie Familie mit einem Vollzeitjob beider Eltern zu vereinbaren sei. Sie hat ein interessantes Stellenangebot für 40h Arbeit mit flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit, im Homeoffice arbeiten zu können (wobei ihr erst Teilzeit versprochen, nun aber doch nur ein Vollzeit-Arbeitsvertrag angeboten wurde). Ihre Frage an die Leser*innen des Blogs: „Ich habe keine Ahnung, wie ich Vollzeit stemmen soll. Mein Mann arbeitet ebenfalls in Vollzeit, ist aber in den Arbeitszeiten nicht flexibel. Das heißt: Das Kind zur Schule bringen und abholen ist IMMER mein Job. Unser Kind ist 7 Jahre alt und die Schule ist 5 Kilometer entfernt im Nachbarort. Gibt es hier Eltern, die ebenfalls beide Vollzeit arbeiten und die mir praktische Orga-Tipps geben können? Wie könnte ich 40 Stunden schaffen, ohne täglich nach der Schule oder am Wochenende arbeiten zu müssen?“ Tja, willkommen im Mütter-Dilemma zwischen Beruf und Kind. 

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Gesellschaft, Politik

Corona im Sommer 2022 – Virus und so?

Sonnenbrille, Muscheln und medizinische Maske an Sandstrand.

Juni 2022: Gesundheitsminister Karl Lauterbach warnt wieder. Diesmal vor einer „Corona-Sommerwelle“, die uns alle überrollen könne. Impfung, Masken, Abstandhalten wie immer die Mittel dagegen. Klingt etwas paradox, wenn zeitgleich die Reise- und Festivalsaison anläuft, die Menschen sich staatlich subventioniert mit 9-Euro-Tickets in den (Regional-) Zügen drängeln, in Kindergärten und Schulen schon seit Mitte April gilt: es wird nur noch vage informiert, dass das Virus gerade in der entsprechenden Klasse oder Gruppe zirkuliert – Tests, Quarantäne, (fast) alle weiteren Vorsichtsmaßnahmen sind qua Stichtag von oberster politischer Stelle abgeschafft. Dass danach Omicron noch fröhlich durch die Institutionen rauschte – zwei Monate lang wurde es geflissentlich ignoriert – bis jetzt eben wieder der Mahner seinen Finger hebt.

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Gesellschaft, Persönliches

Eine Bloggerin kommt selten allein: Mein feministisches Netzwerk und was ich ihm verdanke!

Grafik: Frau mit Megafon, Text: Use your voice.

Heute habe ich Lust, euch ein wenig von den tollen Frauen (und Männern) zu erzählen, die ich in den letzten vier Jahren durch mutter-und-sohn.blog und mein Engagement als Bloggerin kennen lernen konnte. Gegenseitige Gastbeiträge, gemeinsame Projekte und sogar echte Freundschaften haben sich daraus entwickelt. Der Austausch und das Weiterschreiben eigener Ideen sind für mich das A und O als Bloggerin und Autorin. Ich freue mich, wenn meine Stimme als berufstätige, feministisch und gesellschaftlich engagierte Mutter auf Resonanz trifft und ich Mitblogger/innen und Autor/innen zu eigenen Texten anregen, beziehungsweise mich von ihnen anregen lassen kann. Mit welchem Ergebnis? Hier erfahrt ihr mehr!

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