Gesellschaft, Politik

Business trotz Virus. Corona und die soziale Gerechtigkeit

Obdachloser mit Maske und Gummihandschuhen

Im Frühjahr 2020 kam das Corona-Virus über uns wie eine Naturgewalt. Im ersten Lockdown wurden Schulen und Kindergärten komplett geschlossen, das soziale Leben eingefroren und Menschen hamsterten in den Supermärkten Lebensmittel und Klopapier. Deutschland befand sich im Ausnahmezustand – verständlich angesichts der Bedrohung durch eine Krankheit, wie sie Europa seit der Spanischen Grippe vor rund 100 Jahren nicht mehr gekannt hat. Inzwischen sind jedoch fast 1 1/2 Jahre seit Beginn der Pandemie vergangen und es zeigen sich immer deutlicher die Folgen politischer Entscheidungen, die zwar das Ziel der Viruseindämmung zu erreichen scheinen, dafür aber enorme soziale Schäden in Kauf nehmen und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten, die bereits vor der Pandemie bestanden, tolerieren oder sogar verstärken.

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Gesellschaft, Politik

Nähe in Zeiten der Pandemie. Sind wir uns selbst die Nächsten?

Schokoladen-Osterhase mit Mundnasenschutz.

Nähe in Zeiten von COVID-19 ist eine ambivalente Sache. Rund ein Jahr nach Beginn der Pandemie finden wir es bedenklich, wenn auf der Straße mehrere Menschen ohne Mund-Nasenbedeckung nah beieinander stehen. Von Homeoffice und Homeschooling strapazierte Eltern ersehnen oft nur eines: endlich einmal wieder Zeit allein. Und zuviel Nähe, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, macht uns Angst. Zugleich schleicht sich bei vielen die Sehnsucht ins Herz: ach, wäre es schön, Freunde wieder unbefangen zu umarmen – oder im Café mit ihnen Zeit verbringen zu können. Und Alleinstehende wünschen sich, überhaupt wieder einmal berührt zu werden…

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