Familie, Politik

Väter mit ins Boot! Warum wir Mütter für echte Gleichberechtigung euch Väter brauchen

Vater kuschelt mit Kleinkind


Liebe moderne Väter! Ihr seid großartig. Ihr wechselt Windeln, macht dem Kind bei 40 Grad Fieber Wadenwickel, diskutiert mit uns, wer es wann und wie oft vom Kindergarten abholt und dafür früher bei der Arbeit Schluss macht, wer das Knickjoghurt kauft und den Abfluss reinigt. Daneben wechselt ihr weiter die Autoreifen und spielt euren Chef vor, top vorbereitet und leistungsfähig zu sein, obwohl ihr wie wir nur vier Stunden geschlafen habt. Ihr arbeitet Vollzeit (die Statistik sagt: 93 Prozent von euch), teilt euch den „Mental Load“ zuhause, macht es allen recht – und seid bald so erschöpft wie wir. Liebe moderne Väter – wir Mütter brauchen euch mit im Boot – aber nicht, damit ihr mit uns untergeht.

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Familie, Persönliches

„Ich bin Mama! Echt jetzt?!“ Wie ich mich manchmal in meiner Mamarolle verwickle

Mama mit Kind, beide schneiden Grimassen.


Kennt ihr das, dass ihr auch nach fünf, sieben oder zehn Jahren noch manchmal diese „Unglaublich-dass-ich-jetzt-hier-wirklich-als-Mama-stehe!“ Momente habt? Zuletzt ging mir das so, als ich meinem Großen an der Tür zur Ganztagsbetreuung seiner Schule hinterher rief: „Denk daran, deine Jacke später aus der Klasse zu holen. Sonst erkältest du dich noch!“ Solche Sätze aus meinem Mund, die ich noch mit Mitte 20 eines Morgens mitten im Winter spontan und nur mit den Kleidern, die ich am Leib trug, mit dem Zug von Köln nach Hamburg statt zu meinem Studienplatz in Düsseldorf gefahren bin – einfach, weil ich das Leben spüren wollte! Und die ich mehrere Winter lang nicht auf meine dünne Lederjacke verzichtete. Schlicht, weil ich sie toll fand. Ob ich mich deswegen erkältete? Ich erinnere mich nicht. Und staune, wann mein Gehirn auf Muttersätze wie den oben genannten programmiert wurde. Demnächst sage ich noch: „Verkühl dir nicht die Nierchen!“

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Familie, Psychologie

Stark zusammen! Wie wir als Paar und Eltern Hürden meistern

Paar in Winterkleidung Hand in Hand spazierend.


7.15 Uhr: Mein Mann hat gerade das Haus verlassen, macht sich auf den Weg zur Arbeit. Die Brotdosen für die Kinder hat er gepackt, die Kleider für den Großen herausgelegt, jetzt helfe ich beiden Kindern, Schuhe, Jacke und Schals anzuziehen. Schulranzen, Kindergartenrucksack – alles da? Los geht’s in Kita und Schule und für mich ab acht Uhr an meinen Schreibtisch im Homeoffice. Alles normal also? Bis wir uns als Familie diese Routine geschaffen haben, haben wir einen ganz schönen Weg zurückgelegt. Als Familie ein Team – für uns kein Selbstläufer. Vielleicht interessiert euch, wie wir es geschafft haben, trotz einiger Hürden als Familie stark zu werden!

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alleinerziehend, Familie

Interview: Im Gespräch mit Dr. Isabell Lütkehaus, Mediatorin und Trennungsexpertin


Dr. Isabell Lütkehaus ist Mediatorin, Autorin des Buches „Umgang im Wechselmodell“ und engagierte Expertin für die Begleitung von Paaren, die nach einer Trennung in konstruktiver Weise Eltern bleiben wollen. Ich freue mich, ihr auf ihrem Blog familiebleiben.de drei Fragen zu meinem 2020 erschienenen Buch „Alleinerziehend – und nun?“, den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Alleinerziehende und dem Streit um die „richtigen“ Begriffe für Ein-Eltern-Familien zu beantworten. Hier geht’s zu unserem (Kurz-) Interview:

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Beruf, Familie

„Mama, die Lok pupst!“ Mein Arbeitsalltag im Homeoffice

Legosteine neben Laptop, von oben fotografiert.


Homeoffice – oder chicer: „Remote Work“, das mobile Arbeiten von zu Hause oder unterwegs aus – Schlagwort der Stunde in der Debatte um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Erzähle ich Bekannten, dass ich als Mutter meine Arbeit als Journalistin und Autorin von zu Hause aus mache, erhalte ich fast immer die Reaktion: „Wie praktisch! Das kannst du sicher gut mit der Betreuung deiner zwei (noch kleinen) Jungs verbinden!“ Ja – und nein. Es stimmt: mein Job zuhause tut mir gut und Arbeitswege ins Büro oder wie bei meiner früheren Stelle als Lehrerin in die Schule fallen weg – easypeasy ist Homeoffice mit zwei Kindern aber trotzdem nicht immer.

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