Folge 4: Zocken und Matschburgen bauen – Kinder zwischen Medien und Natur
Die Nutzung digitaler Medien ist in unserem Alltag inzwischen selbstverständlich – für unsere Kinder oft noch mehr als für uns. Aber was ist unsere Haltung als Eltern dazu? Wieviel „Medienzeit“ ist für unsere Familie okay? Und welchen Umgang mit digitalen Medien wollen wir unseren Kindern vorleben? Ein weiteres „Schatzkisten-Gespräch“ zwischen der Berliner Autorin Bernadette Conrad und mir.
Am Sonntag, den 06.09.2020 ab 10.30 Uhr ist es wieder soweit: Im Kölner Norden treffen wir uns zum Stammtisch für Allein- und Getrennterziehende. Gemütlich bei einem Kaffee zusammensitzen, während unsere Kinder auf dem Spielplatz miteinander spielen, nette andere Allein- und Getrennterziehende kennen lernen und sich etwas Gutes tun – das ist das Besondere an unserem Stammtisch, den meine Blogger-Kollegin Christina (getrenntmitkind.de) und ich 2018 ins Leben gerufen haben. Mittlerweile findet er zum zweiten Mal seit Beginn der Corona-Krise wieder live in Köln statt. Alle Infos, wo und wann wir uns treffen und was wir berücksichtigen müssen, um unsere Kinder und uns in Corona-Zeiten zu schützen, findet ihr hier.
Eine junge Frau steht mit leuchtenden Augen vor etwa 40 Menschen beim Geile-Uschi-Inspirational-Picknick in der Nähe von Köln. Sie spricht über das Scheitern und dass ihr dessen Wert erst nach und nach bewusst geworden sei. „Erst das Scheitern macht uns Menschen ganz“, sagt sie und berichtet davon, wie sie mit Anfang 20 in den Libanon reiste, um dort Kriegsreporterin zu werden. Ich muss lächeln darüber, wie naiv – auf sympathische Weise – und zugleich lebensklug sie mir dabei erscheint. Als ich ihr einige Zeit später gegenüber stehe und wir uns kurz unterhalten, fällt mir die Lebensfreude auf, die aus ihren Augen strahlt. „Meine 7 Reisen in die Welt und zu mir selbst“, lautet der Untertitel ihres Buches. Nur wenige Tage später beginne ich darin zu lesen.
Kennst du das? Manchmal wirft dir ein Mensch etwas vor, von dem du sicher weißt, dass es mehr mit ihm als mit dir zu tun hat. Mir ist das vor kurzem geschehen: auf meine Nachfrage, ob er eine bestimmte Sache erledigt habe, schleuderte mir ein mir nahe stehender Mensch entgegen, ich habe kein Vertrauen in ihn. Das aber habe ich. Warum wollte er es mir nicht glauben?