Familie, Psychologie

Ade Plan B! Was ihr gewinnt, wenn ihr als Eltern die Kontrolle verliert. 

Zwei Kinder beobachten fasziniert eine Schnecke.


Als Eltern planen wir unser Leben ja oft minutiös: Erst Frühstück, dann umziehen und los zum Kindergarten. Die Abgabe für Projekt X steht übermorgen an. Heute Nachmittag könnte ich noch schnell zum Copyshop, und Wäsche waschen sollte ich auch noch… hm, das Kind hat gekleckert, aber umziehen wollte ich es ja ohnehin und zu eng will ich das nicht sehen – ach nöööö… der ganze Tisch ist voller Kakao. Bleibt doch mal still sitzen, Kinder! Das Telefon klingelt – Was? Erzieherin krank, Notbetreuung? Okay, Kind bleibt zuhause… Kommen euch Situationen wie diese bekannt vor? Der Versuch, euren Alltag zu planen und die Erfahrung, dass dann doch alles anders läuft. Eh voilà: sweet Chaos zum Frühstückstoast…

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Familie, Psychologie

„Jetzt stell dich nicht so an!“ Eltern-Bullshit-Sätze und was sie mit unseren Kindern machen

Grafik: Angebissener Apfel mit unglücklichem Gesichtsausdruck


„Jetzt stell dich nicht so an!“, „Das bisschen Sport hat noch keinem geschadet“, „Indianer kennen keinen Schmerz“. Ganz sicher, dass ihr solche Sätze nicht schon zu euren Kindern gesagt – oder zumindest in ihrer Anwesenheit gedacht – habt? Wenn sie quengeln, jammern, einfach zu nichts Lust haben oder von allem genug? Wenn sie euch schlicht mit ihren Gefühlen und ihrem Verhalten auf die Nerven gehen. Soll ja vorkommen. Warum es trotzdem keine gute Idee ist, wenn wir unseren Kindern in solchen Situationen mit der „Stell dich nicht so an“- Keule entgegentreten, schreibe ich hier. 

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Familie, Psychologie

Unser Badezimmer, meine Jungs und ich: Genderklischees im Jahr 2022

Jungs- und Mädchenkindershampoo nebeneinander: blaue Flasche mit Fußball spielendem Jungen und Aufschrift „Sportsfreund“ und weiße Flasche in Form eines lächelnden Einhorns.


Nennt mich „Lady Hulk Hogan“! Mit meinen zwei Jungs im Kleinkind- und Vorschulalter werde ich gerade zur (inoffiziellen) Wrestling Queen. Jedes Kuscheln artet innerhalb von Minuten zu wildem Gerangel aus. Der Große stürzt sich mit dem Schlachtruf „Kussattacke!“ auf mich und der Kleine macht mit seinem Kopfstoß dem Bodyslam der Wrestling-Champions Konkurrenz… Im Freien sind die beiden auch nicht ohne: während befreundete Mädchen im Kleinkindalter sanft lächelnd vor sich hinschaukeln oder glücklich Sand in Förmchen schichten, muss es bei meinen Zwei das Echo-Wettschreien in der Unterführung oder der ausgegrabene Wurzelballen in der Grasfläche daneben sein. Genderklischees? Klar. Aber irgendwie doch beobachtete Realität der letzten Jahre. Und mir daher einen Artikel wert. 

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Familie, Persönliches

Peng, Boom, Bäng – Warum aggressives Kinderspiel nicht immer schlecht ist

Matchbox-Panzer vor Umzugskarton

Bei unserem Sohn (5) ist der Krieg ausgebrochen. Wo bis vor kurzem noch Duplo-Rennautos um die Wette rasten, beschießen sich gerade Superpanzer, Kriegsroboter und kanonenbewehrte U-Boote. „Penggg – zerstööört!“ schallt es durchs Hause und: „Alle tooot!“ Puh, für mich als Pazifistin schwer zu ertragen – vor allem, da seine Stimme dabei nicht wirklich fröhlich klingt. Oder bilde ich mir das nur ein?

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Familie, Kunst

2021: KW 29 | In den Schuhen des anderen |

Unterschiedlich große Schuhe in einer Reihe, von oben fotografiert.

Schau einfach mal / deine Schuhe / neben denen deines Kindes.

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