Beruf, Gesellschaft

Dr. med Dilek Gürsoy: „Ich stehe hier, weil ich gut bin“ (Buchrezension)

Cover Buch „Ich stehe hier, weil ich gut bin“

Ich habe dieses Buch an einem Abend verschlungen. Dr. Dilek Gürsey, erfolgreiche Herzchirurgin aus der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Neuss, beschreibt darin die ersten vierzig Jahre ihres Lebens. Nachdem sie sich in der „Königsdisziplin“ der Chirurgie durch Engagement, Fleiß und Können bis (fast) nach ganz oben gekämpft hat, erlebt sie 2019 einen Höhepunkt und zugleich Tiefpunkt ihrer beruflichen Karriere. Sie erhält die Auszeichnung als „Medizinerin des Jahres 2019“ und verliert zugleich ihre Anstellung als Oberärztin an einer Klinik in NRW. Hochqualifiziert und selbstbewusst, bewirbt sie sich bei mehreren anderen Kliniken, kassiert aber eine Absage nach der anderen. Schließlich entschließt sie sich zu einem ganz anderen Weg…

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Beruf, Familie, Gesellschaft

Karriere im Eimerchen? Die TAZ über Frauen in Führungspositionen – und meine Antwort dazu

Caroline Rosales, Journalistin, Autorin und alleinerziehende Mutter zweier Kinder, äußerte sich vor wenigen Tagen in einem Artikel der TAZ zu Frauen in Führungspositionen. Anlass ihres Kommentars ist der Rücktritt der Westwing-Vorständin Delia Lachance Anfang März 2020, die kurz vor der Geburt ihres Kinder ihre Position im Vorstand ihres Unternehmens aufgab, da auf ihrer Karriereebene von Seiten des deutschen Arbeitsrechts ganz offiziell kein Mutterschutz möglich ist. „Mutterschutz ist für eine Vorständin nicht vorgesehen. Das offenbart, wie sehr das deutsche Gesetz noch in den 50er Jahren steckt“, titelt die TAZ.

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Beruf, Familie, Gesellschaft

NEU: new work mum – das Magazin für berufstätige Mütter

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Ein Magazin für berufstätige Mütter. Worum geht es da: Karriereschritte, während das Baby zahnt? Kinderbetreuung bei Nachmittagskonferenzen? Oder der ewige Streit, welcher Weg nun der richtige ist: als Mutter möglichst lange zu Hause oder schnell wieder im Beruf? „Wir wollen zeigen, wie viele Wege es gibt, als Mutter Beruf und Familie zu verbinden“, so Barbara Grüssinger, eine der beiden Herausgeberinnen des Magazins new work mum. Gespannt halte ich die erste Ausgabe in den Händen.

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alleinerziehend, Beruf, Gesellschaft

Weibliche Dreamteams: Powerfrauen, die zusammen die Welt bewegen

Filmszene „Thelma und Louise“
Nicht nur Thelma und Louise…

Batman und Robin, Sancho Panza und Don Quijote – und von mir aus auch Joko und Klaas oder Söder und Spahn, wie die BILD kürzlich titelte: Männliche „Dreamteams“ begleiten uns in der Literatur und seit einigen Jahrzehnten auch in den Medien. Über Frauen, die einander bestärken, sich gegenseitig in ihren beruflichen und privaten Vorhaben unterstützen und tolle Dinge auf die Beine stellen, hört man (und frau) noch immer seltener. Dabei gibt es genügend solcher weiblicher „Dreamteams“. Fünf davon stelle ich hier vor.

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alleinerziehend, Beruf, Gesellschaft

Mein Alltag in der Corona-Krise: eine Krankenschwester berichtet

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Petra R. ist als Krankenschwester in einem Seniorenheim tätig. Sie beschreibt hier, wie sich ihr Alltag sowie der Alltag der Menschen, die sie betreut, durch Corona gerade verändert. Als alleinerziehende Mutter zweier Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter ist sie auf die Notkinderbetreuung angewiesen, die momentan für Menschen in systemrelevanten Berufen angeboten wird. Meinem Eindruck nach äußern sich gerade viele über Pflegekräfte und die Zustände in Krankenhäusern und Seniorenheimen. Weniger häufig kommen Menschen zu Wort, die den Arbeitsalltag in diesem Umfeld aus erster Hand kennen. Ich freue mich daher sehr über die Möglichkeit zu diesem Gespräch.

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