Gesellschaft, Kunst

Die Stimme der Frauen (Rezension)

Buchcover „Die Stimme der Frauen“

„Du hast die Wahl!“ Wenn wir etwas unseren Kindern vermitteln, dann doch, dass sie als Erwachsene über ihr Leben weitgehend frei entscheiden können. Jedenfalls tun wir dies wahrscheinlich im Jahr 2021 als westlich sozialisierte Eltern. Weltweit ist diese Wahlfreiheit für Frauen und Mädchen allerdings noch längst keine Selbstverständlichkeit. In den letzten 200 Jahren mussten sich Frauen das Recht zu wählen und gewählt zu werden hart erkämpfen. Welche Vorkämpferinnen des Frauenwahlrechts dabei eine wichtige Rolle spielten und was Mädchen und Frauen heute in Bezug auf das Wahlrecht und überhaupt auf gleiche Rechte und Möglichkeiten erreicht haben – das alles ist nachzulesen im wunderbaren Buch „Die Stimme der Frauen. Das Frauenwahlrecht Kindern (und ihren Eltern) erklärt“. Ein Geschichtsbilderbuch für Mädchen und Jungen ab 9 Jahren, erschienen 2021 im Schweizer Helvetiq-Verlag. 

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Familie, Gesellschaft

Oh Corona – Alltag mit Virus im Herbst 2021

Tafel vor Restaurant mit Aufschrift „Hier gilt die 3G-Regel: Geimpft, getestet, genesen.“


Wie sieht das Leben mit Corona im Herbst 2021 aus? Die Meinungen darüber gehen vermutlich auseinander. Ich habe hier im Blog immer wieder über die Pandemie geschrieben und auch über politische Maßnahmen, die zu ihrer Bekämpfung in Deutschland ergriffen wurden. Manches fand ich ermutigend, anderes sehe ich bis heute kritisch. Besonders die Situation von Frauen und Kindern, beziehungsweise Familien überhaupt, schien und scheint mir in der Pandemie oft zu konservativ betrachtet zu werden, ausgerichtet auf ein Familienbild weit vor der Pandemie, in dem vor allem Mütter wieder einmal alles stemmen sollten: Kinder, Beruf und ihre persönliche Gesundheit – und das zeitweise komplett ohne äußere Unterstützung wie die eigentlich gesetzlich garantierte Kinderbetreuung in Kitas und Schulen. Dass ich das nicht in Ordnung finde, habe ich deutlich geschrieben – und habe den Eindruck, das Thema Familien in der Pandemie hat inzwischen durchaus auch Gehör bei politischen Entscheiderinnen und Entscheidern gefunden. Mit welchen Ergebnissen, wird die Zukunft zeigen, gerade auch jetzt, nach der Wahl der neuen Bundesregierung. An dieser Stelle möchte ich ein persönliches Resümee ziehen, was die inzwischen 1 1/2 Jahre Pandemie für mich als Mutter zweier Kinder bedeuten und was ich mir für die Zukunft für uns als Familie und unsere Gesellschaft wünsche. 

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Familie, Psychologie

„Übernimm doch mal Verantwortung!“ Warum das nicht immer so einfach ist

Erwachsener hält Kinderhand

In Partnerschaften, aber auch unseren Kindern gegenüber fordern wir manchmal: „Übernimm Verantwortung für das, was du tust!“ Ich möchte in diesem Beitrag beleuchten, was hinter einem Satz wie diesem stehen kann und warum es manchmal gar nicht so leicht ist, die Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen. Auch wenn darin viele Ratgeber den Schlüssel zu einer funktionierenden Beziehung sehen oder dies bei Kindern als wichtigen Entwicklungsschritt beschreiben. 

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alleinerziehend, Familie

„Nicht der Papa“ (Gastbeitrag)

Junge schaut bei Regenwetter traurig aus dem Fenster.

Nach einer Trennung dem gemeinsamen Kind den Kontakt zu beiden Elternteilen gleichermaßen zu erhalten, ist der Wunsch vieler Eltern, die als Paar getrennte Wege gehen. Einfach ist das oft nicht. Es müssen Wege gefunden werden, wie die Abgrenzung vom anderen gelingt, während der Kontakt wegen des Kindes weiter besteht. Noch immer sind weit über 90 Prozent der Alleinerziehenden Frauen, das heißt, die Kinder leben im Alltag bei der Mutter und sehen ihren Vater nur ab und zu. Viele Väter wünschen sich auch nach der Trennung regelmäßigen Kontakt zu ihren Kindern. Manchmal bestimmen aber eher die Bedürfnisse der Erwachsenen als die des Kindes, wie der Umgang sich gestaltet. Darüber schreibt Sovely, alleinerziehende Mutter eines sechsjährigen Sohnes, in ihrem Gastbeitrag.

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alleinerziehend, Familie

Stammtisch für Alleinerziehende – 3 Jahre Engagement für Ein-Eltern-Familien in Köln

Porträt Sarah Zöllner

2018 findet das erste Treffen statt, als Picknick in einem Kölner Park. Seitdem gibt es ihn: den regelmäßigen Stammtisch für Allein- und Getrennterziehende in Köln. Anfangs monatlich, später alle zwei Monate, treffen wir uns zum gemeinsamen Frühstück im Park, mit unseren Kindern auf dem Spielplatz und im Winter in verschiedenen Kölner Lokalen oder auf dem Weihnachtsmarkt. Mal kommen 20 Frauen mit ihren Kindern, mal nur fünf oder sechs – immer aber überzeugt mich als Organisatorin das Gefühl von Gemeinschaft und die oft sehr fröhliche Stimmung, die dabei unter den Anwesenden herrscht. Mitte 2019 berichtet sogar die Zeitschrift „Freundin“ über die Treffen. Unser Stammtisch wird der Aufhänger eines 8-seitigen Specials zum Thema „Solidarität unter Frauen“.

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