Familie, Gesellschaft

Oh Corona – Alltag mit Virus im Herbst 2021

Tafel vor Restaurant mit Aufschrift „Hier gilt die 3G-Regel: Geimpft, getestet, genesen.“

Wie sieht das Leben mit Corona im Herbst 2021 aus? Die Meinungen darüber gehen vermutlich auseinander. Ich habe hier im Blog immer wieder über die Pandemie geschrieben und auch über politische Maßnahmen, die zu ihrer Bekämpfung in Deutschland ergriffen wurden. Manches fand ich ermutigend, anderes sehe ich bis heute kritisch. Besonders die Situation von Frauen und Kindern, beziehungsweise Familien überhaupt, schien und scheint mir in der Pandemie oft zu konservativ betrachtet zu werden, ausgerichtet auf ein Familienbild weit vor der Pandemie, in dem vor allem Mütter wieder einmal alles stemmen sollten: Kinder, Beruf und ihre persönliche Gesundheit – und das zeitweise komplett ohne äußere Unterstützung wie die eigentlich gesetzlich garantierte Kinderbetreuung in Kitas und Schulen. Dass ich das nicht in Ordnung finde, habe ich deutlich geschrieben – und habe den Eindruck, das Thema Familien in der Pandemie hat inzwischen durchaus auch Gehör bei politischen Entscheiderinnen und Entscheidern gefunden. Mit welchen Ergebnissen, wird die Zukunft zeigen, gerade auch jetzt, nach der Wahl der neuen Bundesregierung. An dieser Stelle möchte ich ein persönliches Resümee ziehen, was die inzwischen 1 1/2 Jahre Pandemie für mich als Mutter zweier Kinder bedeuten und was ich mir für die Zukunft für uns als Familie und unsere Gesellschaft wünsche. 

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Gesellschaft, Politik

„3G“: Corona-Schutzmaßnahmen und die Illusion perfekter Sicherheit

Grafik einer Spritze mit Injektionsnadel

Jetzt also „3G“. Zugang zu Veranstaltungen in Innenräumen, Innengastronomie, zum Frisör oder in Hotels haben ab sofort nur noch „Geimpfte, Getestete oder Genesene.“ Und das bereits ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35, in Baden-Württemberg sogar generell. Die Intention dahinter ist klar: die „Impfbereitschaft“ eines möglichst großen Teils der erwachsenen Bevölkerung soll erreicht werden. Nicht umsonst formuliert Baden-Württembergs Sozialminister Manfred Lucha angesichts der neuen Corona-Verordnung: „Wer geimpft ist, hat ein unkompliziertes Leben.“ Zugleich bleiben AHA-L Regeln und Beschränkungen im Alltag weiterhin gültig. Aufgrund welcher Legitimation? Und was macht die offenbar politisch gewollte und offensive Unterteilung von Menschen in „Geimpfte“ und „Ungeimpfte“ mit unserer Gesellschaft? Ein kritischer Kommentar.

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