Familie, Gesellschaft

„Er spielt den Hund“: Entwicklungs-Gespräche in der Kita

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Auch in unserer Kita (Kinder von 0-3) besteht Dokumentationspflicht. Seitenweise Bögen mit Skalen, in denen die Erzieherinnen anzukreuzen haben: verwendet Julius, Clarise, Cem eine Schere? Isst Pia mit dem Löffel, spricht S-Laute? Läuft Hannes rückwärts, malt Kreise, pupst im Takt.. hoppla, letzteres Kriterium wurde, soweit ich weiß, noch nicht erhoben.

In sogenannten „Entwicklungsgesprächen“ bekommen wir Eltern einmal pro Jahr die ausführliche Rückmeldung: In der Ampelmetaphorik gesprochen – alles im grünen, gelben oder roten Bereich? Evaluation beginnt heutzutage, bevor die Kleinen ihren Namen sagen können.

Er ist sozial und spielt den Hund

Wollt ihr wissen, wie unser Sohn abgeschnitten hat? Sehr sozial (yippieh, wusste ich schon!…), langsam im Sprechenlernen, kann Schere, Kreise, Rückwärtslaufen, zieht sich, wenn Stress in der Kitagruppe herrscht, eher zurück anstatt sich ins Gemenge zu werfen. Ein sensibles Kind – und „er spielt öfter den Hund“, den die älteren Mädchen der Gruppe dann Gassi führen… Gut, das wusste ich noch nicht.

„Seine“ Erzieherin, die, zu großen Teilen in ihrer Freizeit, die Dokumentation für ihn erledigt hat, ist herzlich, klug und unaufgeregt: „Wir stärken ihn, damit er nicht untergeht, wenn die Kleinen kloppen und die Großen kommandieren.“ „Das wird schon im Kindergarten. Er zeigt, was er möchte und sucht sich seine Bereiche, in denen er dann sein Ding macht.“

In der Wettbewerbsarena

Also alles gut soweit. Warum fühle ich mich nach dem Gespräch trotzdem erschöpft? Vielleicht, weil es eigentlich absurd ist, das eigene Kind schon vor dem Kindergarten an „Normkurven“ messen zu lassen. Und weil es bei aller – angestrebten – Gelassenheit die Vergleicheritis ausbrechen lässt: ist der Junior nicht zu forsch, zu devot, zu langsam, zu schnell, zu sozial, zu eigenbrötlerisch? Eigentlich müssten da schon alle Alarmglocken schrillen – und zwar nicht wegen des Kindes, sondern wegen einem selbst: was tue ich hier gerade? Bin ich wirklich bereit, meinen Sohn in diese Wettbewerbsarena zu stoßen? Wer bastelt den schönsten Fisch, wer spricht mit 2 1/2 am gewähltesten, wer hat die besten Spielideen? Was schleichen sich da für Gedanken in meinen Kopf? Schafft er das im Kindergarten? Kommt er mit bei dem, was gefordert wird? Behauptet er sich unter den anderen Kindern?

Kinder können grausam sein, schlicht (noch) gefühllos für die Gefühle anderer. Kinder können aber auch sehr liebevoll sein, oft gerade, wenn man gar nicht erwartet hat, dass sie schon so viel von dem, was zwischen Menschen passiert, verstehen. Was Kinder höchst selten tun: gefühllos oder liebevoll sein „auf Kommando“. Wachsen auf Kommando. Sich für Dinge begeistern, aufhören mit Dingen zu schmeißen, zuhören und „brav sein“ auf Kommando.

Bepunktet statt gesehen 

Vor allem Kinder im Kleinkindalter sind meiner Meinung nach oft noch sehr nah an dem, was wirklich ihnen entspricht. Sie sind draufgängerisch, wild, zögernd, suchen Aufmerksamkeit, wollen gesehen werden und ihre Entdeckungen der Welt mit den „Großen“ teilen. Wenn wir dann sagen: „Jetzt ist aber Kreise malen dran, nicht Schnecken streicheln“ oder vermerken: „Ungelenk mit Schere und Papier“, dabei war der wackelige Stuhl und das Balancieren darauf im Moment einfach spannender – dann landet das Kreuz in der Skala am Ende bei gelb oder rot.

Wir haben das Kind gut eingeordnet. Gesehen haben wir es nicht. Und wenn klein Luise, klein Tim oder Lukas dann in der Kita beißen, weil zuhause alle immer nur meckern oder Carla „Hund und Frauchen“ spielen will, um wenigstens einmal das Kommando zu haben – dann können wir Erwachsenen uns fragen: was genau haben wir da eigentlich beigebracht?

Vielleicht würde uns so ein Evaluationsgespräch manchmal auch ganz gut tun. Gelb-rot-grüne Skala inklusive.

Herzlichen Gruß, Sarah Zöllner (mutter-und-sohn.blog)

Die Autorin ist freie Journalistin, Autorin für Familien- und Gesellschaftsthemen sowie Mutter eines Kindergarten- und eines Grundschulkindes.

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[Foto: Pixabay]

Gesellschaft, Hochsensibilität, Persönliches

Kater Mau Tse-Tung. Oder: „Wenn Sie lachen, haben Sie ein wunderschönes Gesicht!“

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Mittagspause: 50 Minuten Zeit zwischen meiner Arbeit und dem Abholen meines Sohnes aus der Kita. Ich beschließe, mir in einer Bäckerei auf dem Weg ein belegtes Brötchen und eine Tasse Kaffee zu holen.

Haben Sie eine Katze?

An einen der Stehtische gelehnt, trinke ich gerade den ersten Schluck, als zwei Herren das Ladenlokal betreten: der eine schätzungsweise Anfang 60, der andere um die 70, schlohweißer Vollbart, Typ emeritierter Privatdozent. Aus den Augenwinkeln beobachte ich, wie die zwei umständlich parlierend ihre Bestellung aufgeben. Schließlich stehen sie am Stehtisch neben mir.
„Haben Sie eine Katze?“, beginnt der Ältere der beiden unverzüglich das Gespräch. Etwas verblüfft verneine ich. Das bringt den Herrn jedoch nicht aus dem Konzept: „Aber Sie kennen doch sicher jemanden, der eine Katze hat, oder?“, fährt er fort, um unvermittelt das Thema zu wechseln: „Lesen Sie Bücher? Also, auf Papier?“ Diesmal nicke ich. „Wunderbar!“, der Herr strahlt: „Dann hätte ich genau das Richtige für Sie – sehen Sie, eine Leseprobe…“ Er schiebt mir ein Blatt Papier zu. Offensichtlich eine Rezension, zuoberst der Titel: „Kater Mau Tse-Tung. Wie man einen Menschen hat oder: Über die artgerechte Haltung von Zweibeinern“.

Kater Mau und sein Sekretär

Abwartend sehe ich mein Gegenüber an. „Ich bin nur der Sekretär“, fährt dieser fort. „Sie verstehen, mein Kater Mau… großes Werk der Katzenliteratur… bescheidene Mitwirkung meinerseits… Gedanken des Verfassers per Telepathie übertragen und von mir niedergeschrieben…“ Meine Verblüffung ist mir sicher anzusehen. Zugleich beginnt mich das Gespräch zu amüsieren. Die Herren wirken eigentlich ganz „normal“. Feine Ironie blitzt aus den Augen des Weißbärtigen, während er mir die Vorzüge seines Werks (pardon: das des Katers) beschreibt. Er möchte es mir tatsächlich zum Kauf empfehlen.
„Aha, Mau/Mao Tse-Tung, eindeutige kulturelle Referenzen! -“, steige ich, mit Anspielung auf den Titel, in das Gespräch ein. „Aber gewiss!“, der Herr nickt eifrig: „Sehen Sie, hier -“ Er zeigt auf den ersten Absatz der Rezension. Ich überfliege ihn:

„Dieses sensationelle Sachbuch über die kaum bekannten Hintergründe einer nachhaltigen Menschenerziehung durch das Volk der Hauskatzen sollte in keiner Bibliothek fehlen. Lüftet es doch den Schleier über Geheimnisse und Verfahren, mit deren Hilfe es den Samtpfoten seit Jahrtausenden gelingt, den hoffnungslos in seinen defekten „höheren Ideen“ verlorenen Zweifuß vor dem Allerschlimmsten zu bewahren und ihn sanft aber gnadenlos seiner eigentlichen Bestimmung zuzuführen: der Hege und Pflege, der Bewunderung und Verehrung, der Verwöhnung und Verschmusung der Katzentiere – so, wie es sich gehört!“

Ich muss ihm zustimmen, dass die Welt auf ein solches Werk gewartet hat!

Gesang und Komplimente

Nun ja, das Gespräch geht in dieser Form noch eine Weile weiter, der etwa 60-jährige Herr mischt sich zwischenzeitlich als „Sidekick“ ein, bzw. geht mäßigend dazwischen, wenn seinen Begleiter die Begeisterung zu allzu umfangreichen Monologen hinzureißen droht. Auch eine kurze Gesangseinlage der extra von „Kater Mau“ vertonten und im Buch enthaltenen Kompositionen wird mir geboten… Alles in allem eine wunderbar absurde Situation zwischen Quarkstrudeln und Puddingteilchen!

Nach etwa zehn Minuten habe ich mein belegtes Brötchen verzehrt und verabschiede mich, nicht ohne den beiden viel Erfolg bei der Verbreitung ihres Werks zu wünschen. „Sie haben mich zum Lachen gebracht, danke für das Gespräch!“, rufe ich ihnen zu. Als ich bereits dabei bin, mein Fahrrad neben dem Eingang aufzuschließen, kommt mir der etwa 60-jährige Herr noch hinterher: „Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber wenn Sie lachen, haben Sie ein wunderschönes Gesicht!“

Ich muss noch einmal lachen, bedanke mich herzlich und fahre breit grinsend und kopfschüttelnd davon.

Was will mir das sagen?

Und wäre mir das alles nicht genau so heute, am 13. Juni 2018, passiert, ich würde es wohl nicht glauben. So bin ich froh, dass ich zu Beginn des Gesprächs nicht einfach gebrummt habe: „Kein Interesse“. Denn hätte ich sonst solch eine nette, absurde, herzwärmende Begegnung mit Kater Mau Tse-Tung und seinen Fürsprechern gehabt?

Ein Lob auf das Leben, das sich oft dort am lebendigsten zeigt, wo man es am wenigsten erwartet!

Herzliche Grüße, Sunnybee

alleinerziehend, Familie, Partnerschaft, Persönliches

Schneckentanz: Trauer und Freude nach einer Trennung

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Trauer endet nicht mit dem Zustand, traurig zu sein. Und Freude beginnt nicht erst dort, wo alle Trauer überwunden ist.

Liest man über die Verarbeitung von Trennungen – oder grundsätzlich über Trauerprozesse – entsteht leicht der Eindruck, diese seien eine Abfolge von Phasen, die linear verlaufen: das Nicht-Wahrhaben-Wollen des Verlusts, anschließend Wut und Trauer darüber, schließlich das Anerkennen der Situation und die vorsichtige Neuöffnung.

Meiner Meinung nach erweckt das falsche Erwartungen. Wie oft, in einer an „Zielen“ orientierten Situation („Ich will wieder glücklich sein“, „Ich will die Trennung überwinden“) entsteht allzu leicht Ungeduld: „Wann endet denn endlich die Wut, die Trauer, wann bin ich soweit, dass ich, auch innerlich, loslassen kann?“ Oder, wenn ich bereits einmal das Gefühl von Leichtigkeit, einem möglichen Neuanfang, gespürt habe: „warum kommt dann wieder die ‚doofe Trauer‘?“ „Bin ich denn immer noch nicht über ihn oder sie hinweg?“ „Habe ich nicht ‚richtig‘ getrauert, dass ich jetzt nicht loslassen kann?“

‚Gute‘ und ‚schlechte‘ Gefühle

Völliger Quatsch, solche Gedanken. Aber nur zu verständlich. Wir wollen die ‚guten Gefühle‘ haben: Freude, Unternehmungslust, Neugier und Offenheit für das Leben. Und nicht Wut, Trauer, Schmerz, Erschöpfung, Abwehr, Verwirrung, Furcht, Angst und was sich sonst noch in den Tiefen unserer Seele tummelt…

Auch unsere Gesellschaft unterstützt nur in einem klar abgesteckten Rahmen den Ausdruck dieser ‚negativen‘ Gefühle. Nach dem Verlust eines Partners – oder gar Kindes – durch den Tod noch am ehesten. Bei der Trauerfeier natürlich und auch in den Wochen danach. Da kommen Nachfragen: „Wie geht es dir?“ „Kann ich dich unterstützen?“ – jedenfalls, wenn man gute Freunde hat. Aber selbst in diesen Fällen reicht die Aufmerksamkeit – und wirkliche Anteilnahme – oft nur in die ersten Wochen und Monate hinein. Irgendwann ändern sich die Fragen: „Geht es dir schon besser?“ „Was sind deine Pläne für die Zukunft?“ Das hat seine Berechtigung und kann hilfreich sein in dem Sinn, als dass es voraussetzt, was ja stimmt: das Leben geht weiter. Kein Schmerz, und sei er noch so brennend, und keine Verzweiflung, selbst tiefe Trauer, wird so bleiben, wie sie zu Beginn war. Selbst das Bild des geliebtesten Menschen verändert sich in uns mit der Zeit, wird keinesfalls ‚blasser‘, aber doch ‚reflektierter‘, in dem Sinn, dass wir beginnen, uns Geschichten zu dem oder der Verlorenen zu erzählen: „Das haben wir immer so gemacht“ oder „Er oder sie war oft so“, „Das mochte er oder sie (nicht)“. Von der Erzählung ist es nicht weit zur Erinnerung – und die ist schon der Schritt, das Erlebte in unser Leben einzubetten. Woran wir uns – irgendwann – mit klarem Gefühl, womöglich sogar mit Freude, erinnern können, das haben wir tatsächlich „verarbeitet“: es in uns aufgenommen, ohne uns darin zu verlieren.

Leben in Spiralen

Bis zu diesem Punkt, der Verarbeitung des Vergangenen und einem wirklichen Neuanfang, braucht es allerdings oft sehr viel Zeit. Viel mehr Zeit, als unsere Umwelt – und vielleicht auch wir selbst – uns möglicherweise zugestehen wollen.

Und die Bewegung ist meiner Erfahrung nach gerade NICHT linear. Das heißt, auf Trauer, Wut und Schmerz folgt grundsätzlich zwar schon Loslassen und Akzeptanz. Aber nicht einmalig und dann nie wieder. Jeder, der schon einmal einen Verlust zu betrauern hatte, kennt diese Situationen: Ein Lied, zufällig im Radio gehört, eine – vielleicht auch schöne – Begegnung mit einem anderen Menschen oder schlicht Momente der Müdigkeit und Erschöpfung – und plötzlich ist die ganze Trauer, Wut, oder auch Verwirrung wieder da – zu einem Zeitpunkt, an dem man glaubte, beziehungsweise sich vielleicht auch wünschte, sie längst „überwunden“ zu haben.

Trauerprozesse verlaufen meiner Erfahrung nach in der Form einer Spirale: ich kehre in gewisser Weise immer wieder zu meinen „Schmerzpunkten“ zurück, aber zeitlich und durch meine neu hinzugewonnenen Erfahrungen ‚versetzt‘, eben nicht in derselben Intensität. Trauer und Wut, bzw. die Aspekte, die mich beschäftigen, sind dieselben, aber mein Standpunkt verändert sich. Ich „entferne“ mich also durchaus von den unmittelbaren Gefühlen, allerdings nicht, indem ich ihnen für immer und endgültig ‚den Rücken kehre‘, sondern, indem ich mich abwende von Schmerz und Trauer, vielleicht kurze Momente nur – um mich ihnen dann wieder zuzuwenden, allerdings aus einer anderen, im besten Fall weniger schmerzlichen, Perspektive.

Sich mit dem Leben bewegen

Dieser ganze Prozess geschieht meiner Erfahrung nach so oder so. Ich kann versuchen, ihn zu ignorieren, indem ich im unmittelbaren Gefühl stecken bleibe: diese Intensität macht meine Seele aber nur eine Weile mit. Irgendwann verhärtet sie sich, allein aus Selbstschutz, und ich werde bitter oder depressiv. Oder aber – und die Tendenz nehme ich gerade nach einer, vielleicht sogar „gewollten“, Trennung wahr: Ich will so schnell wie möglich ‚weiter‘, will die unmittelbaren Gefühle nicht mehr spüren: „Das Leben soll wieder schön sein! Der (oder die) soll keine Rolle mehr in meinem Leben spielen!“

Beide Arten des Umgangs mit seelischem Schmerz können meiner Meinung nach gar nicht funktionieren – weil das Leben schlicht nicht so ‚gedacht‘ ist. Schaut euch alle Prozesse in der Natur an: Bäume, die im Herbst ihre Blätter verlieren, im Winter kahl dastehen und im Frühjahr neue Blätter treiben – sind das dieselben Blätter wie im Vorjahr? Nein. Aber ist es ein ganz neuer Baum? Das auch nicht. Die Natur kehrt also in gewisser Weise zu ihrem Ausgangspunkt zurück: im Neuen ist das Alte mit enthalten – eine Spiralbewegung eben.

In diesem Sinn: lasst uns auf Trauerwegen, nach Verlust und Trennung, „in Spiralen gehen“ und anerkennen, dass gerade auch im ‚Frühling‘, um beim Bild des oben beschriebenen Baums zu bleiben, also in den Momenten, in denen wir uns nach Wut und Trauer wieder einmal fröhlich und lebendig fühlen, – dass gerade da auch die Trauer noch weiter ihren Platz hat. Sozusagen ‚gestärkt‘ durch Momente der Freude kehren wir noch einmal zu ihr zurück. Lasst uns dann nicht erschrecken: „Ach du meine Güte, ich dachte, ich wäre über ihn oder sie längst ‚hinweg‘“. Vielmehr wünsche ich dir – und mir – die echte Akzeptanz des Lebens:

Trauer endet nicht mit dem Zustand, traurig zu sein. Und Freude beginnt nicht erst dort, wo alle Trauer überwunden ist.

Danke für dein Mitlesen und herzlich alles Gute,
Sunnybee