Familie, Politik

Mama auf Geschäftsreise – Lesung aus „Mütter. Macht. Politik“ in München

Sarah Zöllner liest in der Hanns-Seidel-Stiftung in München aus ihrem Buch „Mütter. Macht. Politik“


Noch einen Kaffee… Es fühlt sich an wie Luxus: Im Frühstücksraum meines Hotels, das die Veranstalterinnen der Lesung an diesem Wochenende für mich gebucht haben, nippe ich in aller Ruhe an meinem Kaffee. Um mich herum an diesem noch frühen Morgen nur Männer. Der Kleidung nach Ingenieure? Oder Messebauer?

Weiterlesen „Mama auf Geschäftsreise – Lesung aus „Mütter. Macht. Politik“ in München“
Familie, Gesellschaft

Aus aktuellem Anlass: Was haben Mütter und Bauern gemeinsam?

Mähdrescher auf Feld bei der Ernte.

Was haben Mütter und Bauern gemeinsam? Auf den ersten Blick wenig, oder? Tausende Bauern gehen aktuell auf die Straße, um gegen die geplante Streichung von Agrarsubventionen zu protestieren. Autobahnen und Fabriken werden durch ihre Traktoren blockiert, große Medien berichten deutschlandweit über die Proteste. 

Weiterlesen „Aus aktuellem Anlass: Was haben Mütter und Bauern gemeinsam?“
Gesellschaft, Persönliches

Premieren-Lesung in Köln: Impressionen auf dem Weg

Autorinnen „Mütter. Macht. Politik“ Sarah Zöllner und Aura-Shirin Riedel


Lesung in Köln. Premiere unseres Buches „Mütter. Macht. Politik“. Wenige Stunden vor der Veranstaltung laufe ich mit einem Kaffee auf der Hand durch die Stadt. Morgens um zehn sind die Straßen schon belebt. Viel Asphalt und schmuddeliges Pflastergrau. Die typisch rheinischen Kachelfassaden. Dazu Reklame überall. Am Boden liegt zwischen den Geschäften eine Taube. Tot. Daneben zwei Obdachlose, tief in ihre Schlafsäcke vergraben. Wenige Meter weiter die Kölner Philharmonie. Davor Menschen in edlen Sommerkleidern und feinem Leinenstoff. 

Weiterlesen „Premieren-Lesung in Köln: Impressionen auf dem Weg“
Familie, Gesellschaft

Muss Schule „kindlich“ werden? Ich sage: JA! (Blogparade #Schulstart)

Zwei Mädchen beugen sich konzentriert schreibend über ein Schulheft.


Muss Schule „kindlicher“ werden? – Ist Schule denn nicht schon verspielt und kindlich genug? Zumindest in den ersten Jahrgangsstufen, in denen die Basis der Bildung erworben und die grundlegende Haltung zu Schule geprägt wird? Wird hier nicht gemalt und gesungen, ausprobiert und sich noch viel im Unterricht bewegt und damit die kindliche Kreativität gefördert? Ja UND Nein. Denn Schule hat auch von Anfang an tief verinnerlicht das (erwachsene) Prinzip des Wettbewerbs, der Auslese der Besten, der Auszeichnung und des Ausschlusses Einzelner innerhalb einer strikten Hierarchie. Zudem sind die Menschen, die über Schule sprechen und schreiben, die Bildungspläne festlegen und in Ministerien über die langfristen Ziele der Bildungspolitik entscheiden, durchweg dem Schul- und oft auch weit dem Jugendalter entwachsen – und folgen nicht selten kritiklos dem Prinzip des Höher-Schneller-Weiter, das unsere Gesellschaft dominiert.

Weiterlesen „Muss Schule „kindlich“ werden? Ich sage: JA! (Blogparade #Schulstart)“