Familie, Persönliches

Peng, Boom, Bäng – Warum aggressives Kinderspiel nicht immer schlecht ist

Matchbox-Panzer vor Umzugskarton

Bei unserem Sohn (5) ist der Krieg ausgebrochen. Wo bis vor kurzem noch Duplo-Rennautos um die Wette rasten, beschießen sich gerade Superpanzer, Kriegsroboter und kanonenbewehrte U-Boote. „Penggg – zerstööört!“ schallt es durchs Hause und: „Alle tooot!“ Puh, für mich als Pazifistin schwer zu ertragen – vor allem, da seine Stimme dabei nicht wirklich fröhlich klingt. Oder bilde ich mir das nur ein?

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alleinerziehend, Familie

„Patchwork Power!“: Ein wirklich guter Ratgeber für Eltern in Patchwork-Familien (Rezension)

Cover „Patchwork Power!“ von Marita Strubel

2019 saß ich Autorin Marita Strubelt und ihrem Lebensgefährten in einem Kölner Café gegenüber. Ich lebte seit zwei Jahren getrennt vom Vater meines Sohnes und hatte ein Jahr zuvor mutter-und-sohn.blog gegründet. Über meinen Blog war Marita auf mich aufmerksam geworden und hatte Kontakt zu mir aufgenommen. Begeistert erzählte sie mir von ihrer Arbeit als Coach für Patchworkfamilien und ihre eigenen Erfahrungen mit Partner, mittlerweile zwei leiblichen Kindern und einem Bonuskind. Ich weiß noch, dass ich damals insgeheim dachte: Coaching für das Leben in einer Patchworkfamilie, ist das nicht etwas übertrieben? Nun ja – ich lebte noch längst nicht wieder in einer Partnerschaft, hatte also ehrlich gesagt keine Ahnung von den Herausforderungen des Lebens mit neuem Partner, Ex-Partner und Kind. 2021 hat Marita Strubelt mit dem Ratgeber „Patchwork-Power! So wird die Sache mit der Bonusfamilie zum echten Bonus“ nun das Buch zu Ihrer Arbeit veröffentlicht und ich kann sagen: es ist wirklich lesenswert – übrigens sogar für Eltern, die gar nicht im Patchwork leben.

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Familie, Kunst

2021: KW 29 | In den Schuhen des anderen |

Unterschiedlich große Schuhe in einer Reihe, von oben fotografiert.

Schau einfach mal / deine Schuhe / neben denen deines Kindes.

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Familie, Hochsensibilität

Hochsensibel und zwei Kids: 5 Tipps für ein entspanntes Familienleben

Blumen vor hellblauem Himmel

„Mir wird gerade alles zuviel. Haltet einfach mal die Klappe!“ Bin ich dieses Wesen mit rotem Kopf, das sich die Hände gegen die Schläfen presst und wutschnaubend aus dem Zimmer stapft? J-ein. Eigentlich nicht. Eigentlich kann ich meine Gefühle gut regulieren, für mich sorgen, eine für mich wohltuende Mischung aus Anregung und Entspannung schaffen. Eigentlich. Wenn da nicht gerade zwei Jungs wie wildgeworden durch die Wohnung toben, ein Mann mit mir etwas besprechen will, der Postbote klingelt, die Spülmaschine auf einmal leckt und ich dringend etwas essen müsste. Ja… dann kann es tatsächlich passieren, dass aus mir dieses seltsame Wesen wird. Und weil das niemandem gut tut, inklusive mir selbst nicht, veröffentliche ich hier fünf erprobte Tipps, wie du als hochsensible Mutter mit zwei Kids gerade NICHT täglich die Krise kriegst

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Familie, Persönliches

Umzug: Mit der Familie von der Stadt aufs Land

Frau, die Tür weiß streicht

Wir ziehen um. Nach fast sechs Jahren gedanklicher „Vorlaufzeit“ und rund zwanzig Jahren als Stadtmenschen machen wir es wahr: wir verlassen die Metropole am Rhein und kehren zurück zu unseren Familien, die einige hundert Kilometer südlich ihre Heimat gefunden haben. Was mit mittlerweile zwei Kindern durchaus naheliegend klingt, war doch ein großer gedanklicher Schritt. Aber nachdem wir die Entscheidung getroffen hatten, ging alles sehr schnell. Innerhalb von nur rund drei Monaten Wohnung(en) gekündigt, ein kleines Haus angemietet – und jetzt geht es tatsächlich los: Kleinstadt, wir kommen!

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