Familie, Psychologie

„Jetzt stell dich nicht so an!“ Eltern-Bullshit-Sätze und was sie mit unseren Kindern machen

Grafik: Angebissener Apfel mit unglücklichem Gesichtsausdruck


„Jetzt stell dich nicht so an!“, „Das bisschen Sport hat noch keinem geschadet“, „Indianer kennen keinen Schmerz“. Ganz sicher, dass ihr solche Sätze nicht schon zu euren Kindern gesagt – oder zumindest in ihrer Anwesenheit gedacht – habt? Wenn sie quengeln, jammern, einfach zu nichts Lust haben oder von allem genug? Wenn sie euch schlicht mit ihren Gefühlen und ihrem Verhalten auf die Nerven gehen. Soll ja vorkommen. Warum es trotzdem keine gute Idee ist, wenn wir unseren Kindern in solchen Situationen mit der „Stell dich nicht so an“- Keule entgegentreten, schreibe ich hier. 

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Familie, Psychologie

Fit für den Kindernotfall (Rezension)

Buchcover „Fit für den Kindernotfall“ von Katharina Rieth


Sechs Monate nach der Geburt hatte unser Jüngster die „Ehre“, mit dem Rettungswagen in die Kinderklinik kutschiert zu werden. Zum Glück „nur“ ein Pseudokrupp-Anfall, bei dem sich die begleitende Atemnot letztlich nicht als lebensbedrohlich herausstellte. Sicherheitshalber hatte ich, ausgerechnet an diesem Abend allein zu Hause, dennoch die 112 gewählt – und war froh, zu wissen, was ich bis zum Eintreffen der Sanitäter/innen tun konnte. 

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Familie, Psychologie

Mama-Mode: 5 Wahrheiten, die dir vor dem ersten Kind keiner sagt

Die Autorin des Beitrags lachend mit Schwangerschaftsbauch.

In Zusammenarbeit mit Cecil-Moden

Aus feministischer Perspektive über Mode für Mütter schreiben? Geht! Zieh an, was dir gefällt. Punkt. Ob das dann Hotpants in der Schwangerschaft sind oder Schlabbershorts; die Ton-in-Ton-Pastellkombi auf dem Spielplatz oder das T-Shirt, das zufällig noch keine Tomatensoßenspritzer abbekommen hat – beides super, wenn es dir in beidem gut geht. Bei allem selbstbewusstem „Ich tu’ was mir gefällt“, sollte uns aber bewusst sein: eine Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre verändern nicht nur unser Zeitbudget und unsere Prioritäten als Mütter, sondern krempeln in gewisser Weise auch unsere Seele um und gehen meist auch an unserem Körper nicht spurlos vorbei. Und am Ende ist es dann gar nicht so einfach zu sagen, „ich zieh an, was mir gefällt“, wenn dich nach 4 1/2 Stunden Schlaf morgens diese blasse Frau mit seit zwei Tagen aus Zeitmangel nicht gewaschenen Haaren im Spiegel anschaut…

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Familie, Gesellschaft

Wie kann Familie und ein Vollzeitjob klappen? Warum das keine Frage nur für Mütter bleiben darf

Frau steht in Arbeitskleidung vor Personaleingang, davor „parken“ Kinderwagen mit Babys auf einem „Kinderparkplatz“. Frau sagt zu ihrem Baby in einem der Wagen: „Vielleicht haben wir ja bald eine Tagesmutter“.



Im Familienblog StadtLandMama stellt eine Leserin die Frage, wie Familie mit einem Vollzeitjob beider Eltern zu vereinbaren sei. Sie hat ein interessantes Stellenangebot für 40h Arbeit mit flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit, im Homeoffice arbeiten zu können (wobei ihr erst Teilzeit versprochen, nun aber doch nur ein Vollzeit-Arbeitsvertrag angeboten wurde). Ihre Frage an die Leser*innen des Blogs: „Ich habe keine Ahnung, wie ich Vollzeit stemmen soll. Mein Mann arbeitet ebenfalls in Vollzeit, ist aber in den Arbeitszeiten nicht flexibel. Das heißt: Das Kind zur Schule bringen und abholen ist IMMER mein Job. Unser Kind ist 7 Jahre alt und die Schule ist 5 Kilometer entfernt im Nachbarort. Gibt es hier Eltern, die ebenfalls beide Vollzeit arbeiten und die mir praktische Orga-Tipps geben können? Wie könnte ich 40 Stunden schaffen, ohne täglich nach der Schule oder am Wochenende arbeiten zu müssen?“ Tja, willkommen im Mütter-Dilemma zwischen Beruf und Kind. 

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Familie, Psychologie

Von Bilderbuchfamilien und anderen Illusionen: Warum wir Eltern einander das echte Leben zeigen sollten

Mutter fährt mit Jungen lachend auf einer Sommerrodelbahn.


Über Pfingsten waren wir als Familie ein paar Tage im Urlaub. Ich habe Freundinnen Bilder von unserer gemeinsamen Zeit geschickt. Eine schrieb zurück: „Danke für die schönen Fotos. Ihr seht wirklich aus wie eine glückliche Bilderbuchfamilie!“ Sie freute sich mit mir. Und ich freue mich auch. Denn ja, wir hatten eine wirklich schöne Zeit in dieser knappen Woche mit unseren Jungs – und haben uns zweimal auch wirklich heftig gestritten. Und der Kleine hat in drei von vier Nächten so schlecht geschlafen wie schon die letzten zwei Jahre. Der Große hatte auch so seine Momente – und romantische Abende zu zweit waren in diesem Urlaub (noch) eher rar…

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