
Dieses Bild, das die Heinrich-Böll-Stiftung zum Tag der Deutschen Einheit auf einem ihrer Social-Media-Kanäle gepostet hat, hat mich gerade wirklich berührt.
Kluge Gedanken. Aus dem echten Leben

Dieses Bild, das die Heinrich-Böll-Stiftung zum Tag der Deutschen Einheit auf einem ihrer Social-Media-Kanäle gepostet hat, hat mich gerade wirklich berührt.

Ein Wolf, der erst die hilflose Großmutter, dann das ahnungslose Rotkäppchen frisst, bevor ein Jäger ihm den Bauch aufschlitzt? Ein glitschiger Frosch, mit dem eine Prinzessin auf Wunsch ihres Vaters das Bett teilen muss? Sieben Kleinwüchsige, die sich einer verstoßenen Schönen annehmen, deren böse Mutter ihr den Tod wünscht? Ganz ehrlich – nicht gerade die Bettlektüre, die ich mir für meine Kinder wünsche. Allein – würde ich ihnen Grimms Märchen vorlesen, bekämen sie genau das.

Oberbimbach, Bad Salzschlirf, Großenlüder. Ortsnamen, die in ihrer Absurdität bezaubern. Orte, die ich still lächelnd durchfahre – auf meiner Lesereise in die entfernten Ecken Deutschlands.


Dieses Jahr waren wir „richtig“ in Urlaub, meine Kinder und ich. Inklusive der Ausbeute einer Menge netter neuer Urlaubsbekanntschaften und postkartenreifer Bilder: Sonne, weißer Strand und türkisblaues Meer. Das Ganze mit einem explizit familienfreundlichen, ökologisch bewussten Reiseanbieter.

Meine Jungs sind gerade bei ihrem Papa. Während sie unter dem Jahr deutlich öfter bei mir sind und vor allem ich als Mutter den Alltag mit ihnen stemme, gibt es in den Ferien ganze „Papa-Wochen“ – in denen sie mit ihrem Vater auch in den Urlaub fahren.