Alleinerziehend zu sein ist auch heute noch oft ein beruflicher Nachteil. „Weniger belastbar, das Kind ständig krank, unflexibel“ – so die Vorurteile, die Alleinerziehenden im beruflichen Umfeld entgegengebracht werden.
„Ich schreibe auf meinem Blog Windeln & Workouts für berufstätige, sportliche Mamas, die versuchen, alles unter einen Hut zu bringen – ich selbst bin Mama, vollzeitberufstätig und Athletin.“ So stellte sich mir Katharina Püschel bei ihrer Anfrage zu einem Gastbeitrag vor. Ich wurde neugierig. Und ihr Thema passt tatsächlich perfekt in meinen Blog. Lest hier!
Bernadette Conrad und ich schreiben in unserer „Schatzkiste für kleinste Familien“ hier im Blog immer wieder gemeinsam über den Alltag als allein-, bzw. getrennt erziehende Mutter. Zu Weihnachten haben wir uns eine besondere Aktion überlegt: unsere ganz persönliche (Bücher-) Schatzkiste für euch!
Spontan eine herzliche Hörempfehlung: der Adventskalender zum Hören des Münchner Theater Ensembles Südsehen. Coronabedingt mussten viele Vorstellungen und Lesungen abgesagt werden. Aus diesem Grund hat Intendant Robert Ludwig sein Team zusammengetrommelt und gebeten für jeden Tag etwas einzulesen. In Zeiten, in denen Theater und Kleinkunstbühnen im unfreiwilligen Dornröschenschlaf verharren, eine sehr schöne Idee, finde ich. Hier geht’s zum (kostenlosen) Hörgenuss:
Manchmal sitzen sie uns auf der Brust, die Nachtgedanken. Als Kind habe ich in einem Märchenbuch einmal das Bild eines Nachtalbs gesehen: ein garstiger Kerl, halb Greis, halb koboldhafter Dämon, der es sich auf der Brust des Schläfers bequem gemacht hatte. Dieser starrte ihn im Moment des Erwachens entsetzt an; der Alb grinste zufrieden. Das Bild hat mich damals sehr beeindruckt. Ich konnte die Bedrohlichkeit der Szene spüren, ohne sie selbst schon erlebt zu haben. Heute dagegen weiß ich, wie es sich anfühlen kann, nachts den Druck von Verantwortung und Alltagsaufgaben zu spüren, die Sorge, ob meine Kräfte reichen werden, ob es mir gelingen wird, meine Lieben und mich gut durch alles zu führen, was uns als Herausforderung begegnet. Geht es dir manchmal auch so? Dann lies hier: