Familie, Gesellschaft

Die Krux mit der Zeit

Salvador Dali „Die zerrinnende Zeit“
Salvador Dali „Die zerrinnende Zeit“

„Keine Zeit!“ Als Eltern scheint uns die Zeit oft zwischen den Fingern zu zerrinnen. Laura Städtler vom Blog insociallife.com schreibt in ihrem Gastbeitrag, was sie während der letzten Monate über sich und ihren Umgang mit der Zeit erfahren hat. Herzlichen Dank für diesen bewegenden Bericht aus eurem (Familien-) Leben, Laura! Aber lest selbst:

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Familie, Gesellschaft, Persönliches

Warum Krisen wie Spiegel sind. Meine Bitte um ein offenes Herz.

Vögel auf Stromleitungen vor blauem Himmel

Mein Wunsch in der aktuellen Zeit, die ich durchaus als krisenhaft empfinde, ist, mein Herz offen zu halten. Was ich damit meine? Ich erlebe oft, dass ich, wenn ich mich von äußeren Ereignissen bedrängt fühle, dazu neige, mehr und mehr nur noch meine eigene Sichtweise gelten zu lassen. Das tue ich auf persönlicher Ebene und betrachte ich unsere reiche, sichere und begünstigte Gesellschaft, habe ich den Eindruck, es geht nicht nur mir so. Dabei spiegelt das, was ich im Außen sehe – oder wahrzunehmen meine – oft nur mich selbst. 

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Familie, Gesellschaft, Politik

Auf Abstand. Wie ich mir die Welt für meine Kinder NICHT wünsche

Bild: Junge Frau mit Mund-Nasen-Maske, dazu Schriftzug: Gratis Mund Nasen Maske zu Ihrer Bestellung
Eine gratis Mund-Nasen-Maske als Giveaway zur Bestellung…

November. Eine Anzeige trudelt in meinen E-Mail Posteingang: Ein Versandhandel bietet bunte Mund-Nasen-Masken als Giveway bei der Bestellung an. „Die Sicherheit unserer Kunden liegt uns am Herzen“, so die Botschaft, „danke für Ihre Solidarität“. Ich sitze mit Schnupfen und Halsschmerzen zuhause und frage mich: nette Idee? Oder Grund für einen Novemberblues?

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Familie, Gesellschaft

Schmerzverteilung. Warum es erstmal gut tut zurückzuschlagen

Kleiner Junge, der Gesicht in die Hände vergräbt.

Der Titel klingt irritierend? Dann ging es euch wie mir. Ich wurde neugierig, als mir Magdalena und Julia vom Blog zweisiebenfuenf.de dieses Thema für ihren Gastbeitrag vorschlugen. Das Austeilen und Zurückschlagen widerspricht ja erst einmal allem, was wir als sozial eingestellte Eltern unseren Kindern vermitteln wollen. Besonders, da die lieben Kleinen sich längst nicht immer so pazifistisch verhalten. Und wir selbst, wenn wir ehrlich sind, auch nicht. Eh voila – ich freue mich sehr, euch den ersten Gastbeitrag vorstellen zu dürfen, der mich aus der Blogger-Community auf meine Einladung Ende Oktober hin erreicht. Er beginnt mit einer Szene mitten aus dem (Familien-) Leben:

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Familie, Gesellschaft, Politik

„Lockdown light“? Wie gehen wir langfristig mit dieser Pandemie um?

Rolltor mit Aufschrift „Sorry, we‘re closed“

Das Konzert war für den 6. November geplant. Ein guter Freund, freier Musiker, bereitete sich seit Wochen darauf vor. Die Einnahmen sollten der deutschen Gesellschaft für Muskelkranke zukommen. Ende Oktober dann die Nachricht des Veranstalters: Abgesagt. Seit dem 2. November gilt in ganz Deutschland der Teil-Lockdown – oder „Lockdown light“, wie an manchen Stellen zu lesen ist. Das klingt irgendwie harmlos: wir fahren das soziale Leben runter, aber nur so ein bisschen. Nochmal ein paar Monate die Zähne zusammenbeißen, dann haben wir dem bösen Virus, dessen Namen inzwischen jedes Kita-Kind kennt, endgültig ein Schnippchen geschlagen. Tja. Ist nur wohl leider nicht so.

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