alleinerziehend, Familie

„Nicht der Papa“ (Gastbeitrag)

Junge schaut bei Regenwetter traurig aus dem Fenster.

Nach einer Trennung dem gemeinsamen Kind den Kontakt zu beiden Elternteilen gleichermaßen zu erhalten, ist der Wunsch vieler Eltern, die als Paar getrennte Wege gehen. Einfach ist das oft nicht. Es müssen Wege gefunden werden, wie die Abgrenzung vom anderen gelingt, während der Kontakt wegen des Kindes weiter besteht. Noch immer sind weit über 90 Prozent der Alleinerziehenden Frauen, das heißt, die Kinder leben im Alltag bei der Mutter und sehen ihren Vater nur ab und zu. Viele Väter wünschen sich auch nach der Trennung regelmäßigen Kontakt zu ihren Kindern. Manchmal bestimmen aber eher die Bedürfnisse der Erwachsenen als die des Kindes, wie der Umgang sich gestaltet. Darüber schreibt Sovely, alleinerziehende Mutter eines sechsjährigen Sohnes, in ihrem Gastbeitrag.

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alleinerziehend, Familie

Stammtisch für Alleinerziehende – 3 Jahre Engagement für Ein-Eltern-Familien in Köln

Porträt Sarah Zöllner

2018 findet das erste Treffen statt, als Picknick in einem Kölner Park. Seitdem gibt es ihn: den regelmäßigen Stammtisch für Allein- und Getrennterziehende in Köln. Anfangs monatlich, später alle zwei Monate, treffen wir uns zum gemeinsamen Frühstück im Park, mit unseren Kindern auf dem Spielplatz und im Winter in verschiedenen Kölner Lokalen oder auf dem Weihnachtsmarkt. Mal kommen 20 Frauen mit ihren Kindern, mal nur fünf oder sechs – immer aber überzeugt mich als Organisatorin das Gefühl von Gemeinschaft und die oft sehr fröhliche Stimmung, die dabei unter den Anwesenden herrscht. Mitte 2019 berichtet sogar die Zeitschrift „Freundin“ über die Treffen. Unser Stammtisch wird der Aufhänger eines 8-seitigen Specials zum Thema „Solidarität unter Frauen“.

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Familie, Psychologie

Inke Hummel „Mein wunderbares wildes Kind“ (Rezension)

Buchcover „Mein wunderbares wildes Kind“

„Zu laut, zu unbequem, zu anders. Was lebhafte Kinder und ihre Eltern brauchen“. Der Untertitel des Ratgebers von Pädagogin und Familienberaterin Inke Hummel verrät, worum es geht: um Kinder, die durch ihre Art den Rahmen sprengen – und wie sie und ihre Familien damit umgehen können, dass andere – und zuweilen auch sie selbst – mit ihrem wilden, ungestümen Temperament überfordert sind. Denn in der „Wildheit“ liegt immer auch Mut, Leidenschaft und eine positive Form der Unangepasstheit – das macht Inke Hummel gleich zu Beginn ihres Buches klar. 

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Familie, Psychologie

„Ich stoße an meine Grenzen!“ Was bedeutet das und was kannst du dann tun?

Bonbonglas auf Regal, aus Kindersicht von unten fotografiert.

Im Grunde sind wir täglich konfrontiert mit Dingen, die uns unsere Grenzen aufzeigen. Wir können nicht wie Olympiasieger Usain Bolt 100m in 9,58 Sekunden bewältigen. Wir müssen uns vom Gedanken verabschieden, jemals fließend eine zweite Fremdsprache zu sprechen. Und das neue Computerprogramm verstehen wir auch beim dritten Anlauf nicht. All dem begegnen wir vermutlich relativ gelassen. Es erscheint uns normal, dass wir nicht in allen Bereichen Höchstleistungen bringen können, dass unsere Talente im einen Bereich ausgeprägter, im anderen weniger bedeutend sind. Auch in Bezug auf unsere Kinder erleben wir vielleicht, dass wir ohne Mühe eine Stunde Bücher vorlesen können, aber uns bereits zehn Minuten Toben zuviel sind (oder umgekehrt). All das sind Grenzen im Kleinen, über die wir vielleicht gar nicht weiter nachdenken. 

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Familie, Gesellschaft

Im Kreißsaal ohne Partner? Eine positive Geburt in der Corona-Pandemie (4/4)

Frau mit Mund-Nasenbedeckung und Baby in der Trage

Teil 4 meiner Reihe rund um Familie, Geburt und Gesellschaft.

Hier geht es zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3 der Serie.

Im letzten Teil meiner Serie rund um Familie, Geburt und Gesellschaft spreche ich mit Laura Städtler über ihre Geburt unter Extrembedingungen. Ende Februar 2020, zu Beginn der Corona-Pandemie, wird sie, akut an Influenza A erkrankt, in den Wehen mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht und erlebt dort unter strengen Hygienevorkehrungen die Entbindung lediglich in Begleitung der schichthabenden Hebamme. Warum sie ihre Geburt dennoch als positive – und sogar heilende – Erfahrung empfindet und was sie persönlich unterstützt hat, lest ihr im vierten und letzten Teil meiner Serie zu Familie, Geburt und Gesellschaft!

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