
Den Satz „Die größte Betreuungslücke ist der Vater“ las ich vor einigen Tagen auf einer Social Media Plattform. Er schmerzt. Auch mich als Mutter. Und doch denke ich, es ist in (zu) vielen Familien tatsächlich etwas Wahres daran.
Kluge Gedanken. Aus dem echten Leben

Den Satz „Die größte Betreuungslücke ist der Vater“ las ich vor einigen Tagen auf einer Social Media Plattform. Er schmerzt. Auch mich als Mutter. Und doch denke ich, es ist in (zu) vielen Familien tatsächlich etwas Wahres daran.

Ich schreibe. Morgens, abends, nachts. Zwischen Tür und Angel. In den ruhigen zehn Minuten, bevor meine Kinder nach Hause kommen. Nachts, wenn ich gerade nicht schlafen kann. Ich schreibe Notizen, Kurznachrichten, Social Media-Posts. Aber vor allem schreibe ich Texte. Als Autorin. Als Journalistin. Als Bloggerin. Auch ganz privat. Schreiben ist mein Bindeglied zur Welt.

Wusstet ihr, dass der 16. Mai ein ganz besonderer Tag ist? Der Internationale Tag des friedlichen Zusammenlebens. Passend dazu durfte ich an diesem Tag eine bemerkenswerte Veranstaltung erleben. Der Verein Hof Kultur e.V. hatte mich als Autorin zum Hoffest nach Mutterstadt eingeladen. Es wurde ein wirklich bereichernder Abend!

Eine Kurzreise nach Köln. Ich besuche Freundinnen dort – und stehe mitten im Bahnhofsviertel plötzlich vor einer Wand, die mich für einen Moment sprachlos macht. Zwischen Taubendreck und Uringeruch steht dort ein Satz, der mich zu Tränen rührt.

Der Ausklang des Frauentags am 8. März – und der Start in den „Frauenstreiktag“ einen Tag später – könnte passender nicht sein: mein jüngerer Sohn ist krank. Wer Kinder hat, weiß, dann wird Carearbeit von der Kür zur Pflicht.