Familie, Psychologie

Mama-Mode: 5 Wahrheiten, die dir vor dem ersten Kind keiner sagt

Die Autorin des Beitrags lachend mit Schwangerschaftsbauch.

In Zusammenarbeit mit Cecil-Moden

Aus feministischer Perspektive über Mode für Mütter schreiben? Geht! Zieh an, was dir gefällt. Punkt. Ob das dann Hotpants in der Schwangerschaft sind oder Schlabbershorts; die Ton-in-Ton-Pastellkombi auf dem Spielplatz oder das T-Shirt, das zufällig noch keine Tomatensoßenspritzer abbekommen hat – beides super, wenn es dir in beidem gut geht. Bei allem selbstbewusstem „Ich tu’ was mir gefällt“, sollte uns aber bewusst sein: eine Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre verändern nicht nur unser Zeitbudget und unsere Prioritäten als Mütter, sondern krempeln in gewisser Weise auch unsere Seele um und gehen meist auch an unserem Körper nicht spurlos vorbei. Und am Ende ist es dann gar nicht so einfach zu sagen, „ich zieh an, was mir gefällt“, wenn dich nach 4 1/2 Stunden Schlaf morgens diese blasse Frau mit seit zwei Tagen aus Zeitmangel nicht gewaschenen Haaren im Spiegel anschaut…

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Familie, Psychologie

Von Bilderbuchfamilien und anderen Illusionen: Warum wir Eltern einander das echte Leben zeigen sollten

Mutter fährt mit Jungen lachend auf einer Sommerrodelbahn.


Über Pfingsten waren wir als Familie ein paar Tage im Urlaub. Ich habe Freundinnen Bilder von unserer gemeinsamen Zeit geschickt. Eine schrieb zurück: „Danke für die schönen Fotos. Ihr seht wirklich aus wie eine glückliche Bilderbuchfamilie!“ Sie freute sich mit mir. Und ich freue mich auch. Denn ja, wir hatten eine wirklich schöne Zeit in dieser knappen Woche mit unseren Jungs – und haben uns zweimal auch wirklich heftig gestritten. Und der Kleine hat in drei von vier Nächten so schlecht geschlafen wie schon die letzten zwei Jahre. Der Große hatte auch so seine Momente – und romantische Abende zu zweit waren in diesem Urlaub (noch) eher rar…

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Familie, Psychologie

Warum es in einer Partnerschaft wichtig ist, die eigenen Bedürfnisse zu vertreten – und wie es dir gelingt

Frau mit Sonnenbrille im Badeanzug, von oben fotografiert.

„Ich bin glücklich, wenn nur du glücklich bist!“, „Was du willst, ist das Wichtigste für mich!“, „Die Bedürfnisse meiner Liebsten haben oberste Priorität“. Wer kennt solche Sätze nicht, hat sie vielleicht sogar schon selbst gesagt oder aber vom eigenen  Partner oder der Partnerin gehört. Ist es nicht echte Liebe, wenn wir das Wohl des anderen über unseres stellen? Nachgiebig, verzeihend, verständnisvoll? Äh… ja und nein. Warum eine Portion Selbstbezogenheit auch der Liebe gut tut, schreibe ich hier. 

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Familie, Psychologie

Weniger ist mehr – Was Familien wirklich brauchen (Rezension)

Buchcover „Weniger ist mehr“


Was brauchen Familien wirklich? Zeit miteinander? Liebevolle Kommunikation? Freude am Zusammensein? „Ich habe ein volles Leben mit einem erfüllten verwechselt“, schreibt Autorin Leonie Schulte, selbst Mutter dreier Kinder, im Vorwort ihres Buches. Und dass sie sich auf den Weg machen wollte, herauszufinden, was wirklich zählt. Statt immer mehr, immer besser und immer neu die Beschränkung auf das Wesentliche. Aber was ist das überhaupt? Und wie geht Reduktion im positiven Sinn mitten im Trubel zwischen Kindern, Beruf und Partnerschaft? Dieser Ratgeber gibt Antworten – einfühlsam und praxisnah – und lässt Menschen zu Wort kommen, die in ihren jeweiligen Bereich Expert/innen sind. 

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Familie, Psychologie

Unser Badezimmer, meine Jungs und ich: Genderklischees im Jahr 2022

Zwei Jungen sitzen in Badewanne und schneiden Grimassen.


Nennt mich „Lady Hulk Hogan“! Mit meinen zwei Jungs im Kleinkind- und Vorschulalter werde ich gerade zur (inoffiziellen) Wrestling Queen. Jedes Kuscheln artet innerhalb von Minuten zu wildem Gerangel aus. Der Große stürzt sich mit dem Schlachtruf „Kussattacke!“ auf mich und der Kleine macht mit seinem Kopfstoß dem Bodyslam der Wrestling-Champions Konkurrenz… Im Freien sind die beiden auch nicht ohne: während befreundete Mädchen im Kleinkindalter sanft lächelnd vor sich hinschaukeln oder glücklich Sand in Förmchen schichten, muss es bei meinen Zwei das Echo-Wettschreien in der Unterführung oder der ausgegrabene Wurzelballen in der Grasfläche daneben sein. Genderklischees? Klar. Aber irgendwie doch beobachtete Realität der letzten Jahre. Und mir daher einen Artikel wert. 

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