„Ein Lächeln deiner Kinder entschädigt dich für alles“, „Mutterliebe ist unentbehrlich“, „Beim zweiten Kind verdoppelt die Liebe sich“, „Kinder sind das größte Geschenk im Leben einer Frau“ – was machen solche Sätze mit mir als Mutter? Und inwiefern zeigt sich in ihnen das Bild, das unsere Gesellschaft offensichtlich (noch immer) von uns Müttern hat? Ein Best-Of der Mythen rund ums Muttersein…
„Mama, wirst du weinen, wenn ich tot bin?“, fragt mich mein Fünfjähriger vor ein paar Tagen unvermittelt, nur um hinterherzuschieben: „Ich würde weinen, wenn du tot wärst, hundert und tausend Mal… bis zum Wochenende!“ Ich sehe ihn verwundert, gerührt und etwas besorgt an. Dann muss ich lachen: „So schnell sterben wir aber hoffentlich beide nicht“, bemerke ich. Und: „Natürlich würde ich weinen. Sehr sogar!“ Wir umarmen uns einmal fest, dann spielt mein Sohn weiter, als sei nichts geschehen.
Wer sich dazu entschlossen hat nach einer gescheiterten Ehe einen Schlussstrich zu ziehen, wird sich häufig zunächst im Internet über die Möglichkeiten einer Scheidung informieren. Dabei stolpert man immer öfter über die sogenannte „Online Scheidung“. Doch was ist eine Online Scheidung überhaupt? Obwohl es diese Form der Scheidung seit nunmehr 20 Jahren gibt, wissen bis heute viele nicht, was genau sich hinter dem Begriff „Online Scheidung“ verbirgt. Ein Gastbeitrag des Münster Rechtsanwaltes Niklas Clamann, der sich auf die bundesweite Durchführung von Online Scheidungen spezialisiert hat.
Junge Paare führen oft jahrelang eine Beziehung, ohne dabei in einer gemeinsamen Wohnung zu leben. Dennoch ziehen die meisten Menschen spätestens vor der Geburt des ersten gemeinsamen Kindes zusammen. Natürlich ist dies nicht immer möglich. Paare, die zum Beispiel aufgrund beruflicher Gründe nicht am selben Ort wohnen können, nutzen oft zwei Wohnungen, zuweilen auch noch mit gemeinsamen Kindern. Oft entsteht hier jedoch früher oder später der Wunsch, die Fernbeziehung zu beenden und zusammenzuziehen. Was aber, wenn ihr euch als Paar mit eigenen Kindern bewusst dafür entscheidet, zwei eigene Wohnungen zu behalten? Getrennt zusammen leben, „Living Apart Together“ (LAT) wird dieses Wohn- und Lebensmodell auch genannt. Kann es mit Kindern auf Dauer gut gehen?
2021 und das Virus ist immer noch da. Kein vorübergehender Spuk, keine irrlichternde Nachricht der Tropenmedizin, die uns für einige Wochen in Aufregung versetzt, bloß um wenig später von der nächsten Schreckensmeldung abgelöst zu werden. Statt dessen scheint sich das Virus in die lange Reihe „unbesiegter“ Infektionskrankheiten einzureihen, die Menschen weltweit tagtäglich das Leben kosten. Malaria, Tuberkulose, AIDS – nun Covid-19: je ärmer die Gesellschaft, in der der Krankheitserreger wütet, umso größer ist die Zahl der Opfer. Wie aber gehen wir auf lange Sicht mit dieser (realen) Bedrohung um?