Familie, Gesellschaft

O Corona! Wir werden lernen müssen mit Covid-19 zu leben

Schoko-Osterhase mit Mundschutz

2021 und das Virus ist immer noch da. Kein vorübergehender Spuk, keine irrlichternde Nachricht der Tropenmedizin, die uns für einige Wochen in Aufregung versetzt, bloß um wenig später von der nächsten Schreckensmeldung abgelöst zu werden. Statt dessen scheint sich das Virus in die lange Reihe „unbesiegter“ Infektionskrankheiten einzureihen, die Menschen weltweit tagtäglich das Leben kosten. Malaria, Tuberkulose, AIDS – nun Covid-19: je ärmer die Gesellschaft, in der der Krankheitserreger wütet, umso größer ist die Zahl der Opfer. Wie aber gehen wir auf lange Sicht mit dieser (realen) Bedrohung um? 

Damals, 1981…

Vielleicht hilft der Blick zurück auf eine Zeit, in der ein anderes hochgefährliches Virus auf einmal die Menschen in den Industrienationen verstörte, ein Krankheitserreger, von dem anfänglich auch niemand genau wusste, wie er übertragen wurde und wie man sich dagegen schützen konnte. Anders als diesmal schien sich das Virus aber vor allem in einer klar zu bestimmenden Bevölkerungsgruppe zu verbreiten, was prompt zu deren Stigmatisierung und Diskriminierung führte. Erst nach und nach wurde deutlich, dass nicht ein (angeblich) promiskuitiver Lebensstil, sondern vielmehr der Austausch von Blut oder Sperma zur Verbreitung des Virus führte. Ab da begannen weltweit die Schutzkampagnen: „Gib AIDS keine Chance!“… Eine Impfung gegen HIV, das AIDS auslösende Virus, gibt es übrigens bis heute nicht. Menschen stecken sich noch immer mit dem Virus an und sterben daran – und dennoch haben wir gelernt, damit zu leben. Respektvoll, aber nicht in dauerhafter Angst. 

Mir geht es an dieser Stelle nicht um die (soweit ich weiß auch nicht vorhandene) Ähnlichkeit der Krankheitserreger, sondern um die Vergleichbarkeit der gesellschaftlichen Reaktion darauf. Ähnlich wie beim ersten Auftreten der AIDS-Erkrankung war anfangs die Ratlosigkeit groß: woher kommt dieses neue Virus? Wie kann man es sich einfangen – und vor allem, was hilft dagegen? Erschreckend war die anfängliche Symptomlosigkeit der Träger/innen, was (potentiell) jeden zum Wirt machen konnte – entsprechend griff bald extreme Vorsicht um sich, erst recht, als deutlich wurde, dass die anfänglich als „Schwulenseuche“ titulierte Erkrankung auch heterosexuelle Mitmenschen und sogar Kinder treffen konnte. 

Wir leben bereits in einer „neuen Realität“

Wie das Corona-Virus schaffte es auch HIV, in kürzester Zeit eine „neue Realität“ zu etablieren. Wer heute noch ohne Kondom mit einem/r unbekannten Sexualpartner/in schläft, gilt zumindest als leichtsinnig, wenn nicht gar – je nach Risiko einer Infektion – als lebensmüde. Es ist wahr, inzwischen hat AIDS in den Industrienationen einen Großteil seines Schreckens eingebüßt, nicht zuletzt, weil die Pharmaindustrie wohlhabende und gut versicherte Menschen, die HIV in sich tragen, mit entsprechenden Medikamenten versorgt und so die Virenlast bis unter die Nachweisgrenze zu drücken vermag. Bei weniger begünstigten Menschen in Entwicklungsländern sieht dies übrigens – ganz ohne weltweite Aufregung – nachwievor anders aus, allein in Südafrika leben über sieben Millionen Aids-Kranke, darunter etwa 320.000 Kinder (Quelle: Bericht SOS-Kinderdörfer weltweit) . Damit hat das Land bei einer Gesamtbevölkerung von rund 56 Millionen eine der weltweit höchsten HIV-Raten. Ungefährlicher ist das Virus mit den Jahren also definitiv nicht geworden. 

Aber zurück zur gesellschaftlichen Reaktion auf beide Erreger. Vermutlich müssen wir in absehbarer Zeit auch bei Covid-19 aufhören, die Krankheit wie eine kurzzeitig auftretende Pandemie zu behandeln. All die Maßnahmen, die aktuell Millionen von Menschen belasten und an ihre physischen, psychischen und finanziellen Grenzen bringen, verfolgen ja das Ziel der Eindämmung (unter Ehrgeizigen, der Ausrottung) des Erregers. Legenden von der Zero-Covid-Strategie zirkulieren durch die (sozialen) Medien, mit dem Tenor, die gesellschaftliche Realität müsse sich (kurzfristig) so radikal verändern, dass eine weitere Verbreitung des Erregers nicht mehr möglich sei. 

Wie das aussehen soll, vor allem auf einem Kontinent wie Europa, in dem dutzende Staaten eine einheitliche Strategie überhaupt erst erarbeiten müssten, ist völlig unklar. Der politische Umgang in Deutschland mit dem Erreger lässt dieses Szenario ohnehin als nicht besonders realistisch erscheinen. 16 Bundesländer verfolgen mehr oder weniger 16 unterschiedliche Strategien, um der Pandemie Herr zu werden. Die Bevölkerung ächzt seit inzwischen fast einem Jahr unter mal verschärften, mal gelockerten Kontaktbeschränkungen, Reglementierungen und Hygienemaßnahmen. Der Erfolg? Bescheiden…

Leben mit Covid-19

Wann wird uns klar, dass wir Covid-19 vermutlich gar nicht mehr ausrotten können? Schlicht zu viele Menschen tragen das Virus weltweit in sich, zum Teil, ohne sich dessen bewusst zu sein. Übertragungswege sind längst nicht mehr nachverfolgbar, die ersten Mutationen des Erregers sind bereits aufgetreten. Das Gerede, die Infektionszahlen unter einen – wie auch immer angesetzten – Grenzwert zu drücken, bis endlich ein Impfstoff die Bevölkerung vor der Krankheit schützen könne, suggeriert noch immer eine Besiegbarkeit der Erkrankung.

Einfach mal angenommen, dies ist eine Illusion. Wie wollen wir dann mit Covid-19 leben? So wie jetzt? Das kann niemand ernsthaft wünschen. Wie aber könnte eine Leben mit dieser neuartigen Erkrankung aussehen? Ein respektvoller und ausreichend vorsichtiger, aber nicht moralisierender und auf kurzfristige Effekte abzielender Umgang?

Wer stirbt vor allem an Covid-19? Es sind nachwievor alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen (Quelle: Robert-Koch Institut) Wer pflegt diese Menschen? In vielen Fällen völlig überlastete, schlecht geschützte und miserabel bezahlte Pflegerinnen und Pfleger. In Schweden starben während der ersten Welle der Pandemie in Stockholm zahlreiche Menschen in Senioren- und Pflegeheimen. Es dauerte eine Weile, bis man überhaupt bemerkte, dass diejenigen, die diese vulnerable Bevölkerungsgruppe pflegten, besonders häufig das Virus in sich trugen. Weil sie in Vororten dicht aufeinander in oft prekären und beengten Wohnverhältnissen lebten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fuhren und aufgrund von Personalmangel dort oft noch arbeiteten, wenn sie bereits Krankheitssymptome hatten. 

Schutz für Pflegende

Warum wird hier nicht genauer hingesehen und tatsächlich penibel darauf geachtet, dass alle, die in täglichem engen Kontakt mit besonders gefährdeten Menschen leben und arbeiten, regelmäßig getestet – und von mir aus auch mithilfe eines Impfstoffes immunisiert – werden? Warum werden nicht endlich die Bedingungen, unter denen Pflegende ihre Arbeit tagtäglich ausüben müssen, verbessert? Milliarden werden aktuell aufgebracht, um Verluste aufzufangen, die aufgrund der Lockdowns in Gastronomie und Einzelhandel entstehen. Enorme Einschränkungen werden der Bevölkerung auferlegt, um das „Gesundheitssystem“ nicht zu überlasten. Wo um Himmels Willen bleibt dann die tatsächliche Entlastung und finanzielle Förderung derjenigen, die dieses (Gesundheits-) System am Laufen halten? 

Geht man weiterhin davon aus, dass das Virus eine Realität unserer Gesellschaft bleiben wird wie HIV oder sonstige gefährliche Infektionskrankheiten, müssen wir einen Weg finden, damit umzugehen, ohne uns dauerhaft voreinander zu verschanzen. Geschlossene Schulen und Kindergärten, Distanzlernen und Abstandsregelungen im sozialen Miteinander mögen für eine Ausnahmesituation tolerierbar sein, als Dauerzustand sind sie nicht tragbar. 

Ein Schritt zurück zu neuer Sicherheit

Warum also nicht der Schritt „zurück“ zu einem Umgang, wie wir ihn bisher auch mit anderen – potentiell gefährlichen – Erkrankungen kannten: wir nehmen Covid-19 ernst, aber wir lassen unser Leben nicht komplett durch den Erreger bestimmen. Wir schützen uns und andere, indem wir auch mit geringen Symptomen zuhause bleiben, indem wir eine Mund-Nasen-Maske tragen, wenn wir auf besonders viele Menschen treffen und überhaupt Großveranstaltungen, v.a. in den infektreichen Wintermonaten, meiden. Darüber hinaus tun wir alles dafür, unser Immunsystem zu stärken, evaluieren weiter, wo und wie das Virus übertragen wird, um möglichst präzise entsprechende Situationen zu vermeiden, gehen aber nicht davon aus, uns zu 100% vor einer Ansteckung schützen zu können. Das ist vielleicht auch gar nicht mehr nötig, wenn wir Covid-19 wieder als das zu sehen beginnen, was es ist: eine bedeutende, aber eben nur EINE mögliche Bedrohung unseres Lebens, die uns dennoch nicht daran hindern sollte – und langfristig sicher auch nicht daran hindern wird -, das Leben selbst zu leben

Wie wir all diese Schritte gehen können? DAS wäre meiner Meinung nach eine Diskussion wert. 

Herzlichen Gruß, Sarah (mutter-und-sohn.blog)

Die Autorin ist Lehrerin, freie Autorin und Mutter eines Babys sowie eines Kindergartenkindes. 

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[Foto: Pixabay]

10 Gedanken zu „O Corona! Wir werden lernen müssen mit Covid-19 zu leben“

  1. Eine Lösung muss es geben, allerdings bleiben die Zahlen hier in Sachsen trotz Lockdown echt hoch; in Meißen liegt die Inzidenz sogar über 500. Da kann man jetzt irgendwie auch nicht einfach lockern… :-/ Andererseits ist noch vieles unerforscht, was neben der Impfung Hoffnung macht, finde ich. Ich bin zum Beispiel nicht erkrankt, als mein Mann Corona hatte (die Kinder auch nicht) und ich kenne auch andere Familien, bei denen nur einer erkrankt ist, obwohl man so dicht zusammenlebt, sich küsst und kuschelt und ein Bett teilt. Die Übertragung ist also offensichtlich vielfältig und nicht immer hüpft der Virus so leicht von A nach B.

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    1. Was du zu eurer Familie schreibst, finde ich sehr interessant und wünsche mir noch viel mehr Forschung bezüglich der Frage: wie kommt es, dass manche bei einer Erkrankung keine oder nur milde Symptome haben, oder sich trotz Kontakt gar nicht anstecken, andere aber daran sterben? Sind dafür neben Alter und Vorerkrankungen eventuell noch andere körperliche Faktoren ausschlaggebend? Dann könnten sich ja tatsächlich vor allem diejenigen besonders schützen und z.B. impfen lassen, bei denen diese Risikofaktoren gegeben sind. Wir werden dieses Jahr vermutlich noch viel über Covid, unsere Gesellschaft und uns selbst lernen! Ich bin gespannt…
      Herzlichen Gruß und weiter alles Gute euch, Sarah

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  2. Leider lassen sich HIV und Covid nicht wirklich vergleichen, die Gefahr einer Ansteckung ist bei Covid wesentlich höher.
    Mit den Impfstoffen sind wir auf einem guten Weg, so gibt es auch Medikamente gegen HIV. Und es wird weitere Medikamente gegen Covid geben. Die Politik kann vieles regeln, nicht alles, die Vernunft des Einzelnen ist ebenso gefragt, ob damals zu Zeiten hoher HIV-Zahlen, oder im Jetzt.
    Gesund leben für ein gutes Immunsystem macht in jedem Fall Sinn, die Natur hat eine Menge Viren und Bakterien, Einzeller parat. Daher sollten wir auch mit der Natur und den Lebensräumen für Tiere sorgsam umgehen und sie erhalten.
    Die Frage, welche sich insgesamt stellt, welchen Weg möchten die Menschen weiter gehen?
    Mit dem Klimawandel hat die Menschheit eine viel größere Herausforderung zu meistern als die Pandemie zur Zeit.
    Ja, mit all diesen Dingen leben wir zur Zeit, ob wir lernen müssen damit zu leben? Wir machen es schon, wir dürfen jetzt lernen, Lösungen zu finden. Diese liegen meistens bei uns selbst. Ich bin sicher wir bekommen es hin, aber es wird kein einfacher Weg, da wir unsere „goldenen Kälber“ aufgeben dürfen.

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    1. Danke für deinen Kommentar. Einen, meiner Meinung nach, weiteren guten Artikel, der die Eigenverantwortung des Einzelnen anspricht, habe ich hier gefunden: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article223852094/Corona-lebt-von-jetzt-an-in-uns-egal-wie-viele-Lockdowns-noch-folgen.html Zitat daraus: „Für mich war das Unwort des vergangenen Jahres die Metapher vom „Brennglas“, so als hätte man ein Virus gebraucht, um die großen gesellschaftlichen Probleme zu dechiffrieren, die auch vorher schon unübersehbar waren: ein heruntergespartes und marktkapitalisiertes Gesundheitswesen in Unwucht; eine nicht verstandene Digitalisierung. Das „Brennglas“-Tremolo ist typisch für die Art, wie wir hierzulande Krisen mit Vorliebe begegnen: Wir hysterisieren, bis wir es nicht mehr hören können und vergessen darüber in die Handlung zu kommen, in ein tieferes Verständnis, in die tatsächliche Veränderung.“ Hoffen wir, dass der Autor NICHT recht hat!…
      Viele Grüße, Sarah

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    2. Ach die WELT, wenn man den Artikel genau ließt, kann man Merz, Porschadt und Lindner rauslesen. Da ist dieses neoliberale Hufeisen, Dinge so zu formulieren, dass sie ablenken: warum Krankenkassenbeiträge erhöhen für ein besseres Gesundheitssystem, warum nicht Steuern besser eintreiben, Schlupflöcher stopfen, Vermögen besteuern?!
      Vergleichen wir doch den deutschen Weg mit Ländern, die den von der WELT, Streek, Lindner, und weiteren Neoliberalen gefordert haben. Wo steht Schweden jetzt, die Niederlande, die Schweiz?
      In diesem Artikel geht es um etwas anderes.
      Im Grunde ist es eine Schuldzuweisung an die jetzt handelnden Politiker. Ob Merz und Co. dieses Land mit einer anderen Strategie weiter gebracht hätten?
      Was wir in Zukunft benötigen ist meiner Meinung nach nicht eine Polarisierung, sondern eine soziale Solidargemeinschaft, nur so lassen sich Krisen meistern und Lebensqualität für alle erhalten. Nicht nur für die 1 %.
      Das Problem, das wir unter dem Brennglas jetzt deutlich sehen, nennt sich neoliberaler Kapitalismus, der zum Überleben stetiges Wachstum benötigt, was aber diesen Planeten und die Menschen auf Dauer zerstört. Die WELT ist eins der Sprachrohre😉 Einmal den Twitter-Account des Chefredakteurs Porschardt lesen🤓

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    3. Danke auch für diesen Kommentar. Nun, ich empfinde den Artikel nicht als besonders neoliberal. Leider teile ich durchaus einige der darin genannten Bedenken, z.B. bezüglich eines kaputtgesparten Gesundheitssystems. Auch die Widersprüchlichkeit, dass wir den Niedergang des Einzelhandels aufgrund der Pandemiemaßnahmen beklagen, vor Weihnachten Amazon aber Rekordumsätze machte, sehe ich. Dass der Artikel in der WELT steht, macht ihn für mich dabei nicht automatisch schlechter, auch wenn ich vermutlich mit meinen Standpunkten selbst keine „klassische“ WELT-Leserin bin…😉

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    4. Warum schreibt die Welt nicht, dass mit dem Geld, das die Tech-Konzerne wie Amazon und Co verdienen, kaum Steuern gezahlt werden?Wo schaltet Amazon ganzseitige Anzeigen? Wer hat das Gesundheitssystem zu dem gemacht was es ist, wer fordert Verbesserungen, wer möchte alles privatisieren, wer nicht?
      Hier in NRW haben CDU und FDP die Landesspielbanken gegen jede Vernunft privatisiert. Es gab aus allen Richtungen Stimmen dagegen, aber sie haben es gemacht.
      Genauso ist es bei privat finanzierten öffentlichen Projekten, wie Autobahnen, Unis etc. die letztendlich um Milliarden teurer sind.
      Geld ist genug da, es geht aber in die falschen Hände.

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    5. Ich finde bei all der vielen Kritik die Maßnahmen in NRW okay, zu Anfang fand ich sie zu lasch, aber mittlerweile verstehe ich den Kurs, es ist ein Balanceakt.
      Nach wie vor finde ich, wir komme da gut durch im Vergleich zu anderen Ländern.
      Wer gute Vorschläge außer Durchseuchung hat, soll sie äußern. Kritik ist mir zu wenig.
      Gute Vorschläge, Ideen, her damit!👍🌈

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