Familie, Gesellschaft

Schmerzverteilung. Warum es erstmal gut tut zurückzuschlagen

Kleiner Junge, der Gesicht in die Hände vergräbt.

Der Titel klingt irritierend? Dann ging es euch wie mir. Ich wurde neugierig, als mir Magdalena und Julia vom Blog zweisiebenfuenf.de dieses Thema für ihren Gastbeitrag vorschlugen. Das Austeilen und Zurückschlagen widerspricht ja erst einmal allem, was wir als sozial eingestellte Eltern unseren Kindern vermitteln wollen. Besonders, da die lieben Kleinen sich längst nicht immer so pazifistisch verhalten. Und wir selbst, wenn wir ehrlich sind, auch nicht. Eh voila – ich freue mich sehr, euch den ersten Gastbeitrag vorstellen zu dürfen, der mich aus der Blogger-Community auf meine Einladung Ende Oktober hin erreicht. Er beginnt mit einer Szene mitten aus dem (Familien-) Leben:

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Familie, Gesellschaft, Politik

„Lockdown light“? Wie gehen wir langfristig mit dieser Pandemie um?

Rolltor mit Aufschrift „Sorry, we‘re closed“

Das Konzert war für den 6. November geplant. Ein guter Freund, freier Musiker, bereitete sich seit Wochen darauf vor. Die Einnahmen sollten der deutschen Gesellschaft für Muskelkranke zukommen. Ende Oktober dann die Nachricht des Veranstalters: Abgesagt. Seit dem 2. November gilt in ganz Deutschland der Teil-Lockdown – oder „Lockdown light“, wie an manchen Stellen zu lesen ist. Das klingt irgendwie harmlos: wir fahren das soziale Leben runter, aber nur so ein bisschen. Nochmal ein paar Monate die Zähne zusammenbeißen, dann haben wir dem bösen Virus, dessen Namen inzwischen jedes Kita-Kind kennt, endgültig ein Schnippchen geschlagen. Tja. Ist nur wohl leider nicht so.

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alleinerziehend, Familie, Persönliches

Auch Alleinerziehende verlieben sich. Oder: wie nah am Leben ist dieser Blog?

Zwei Finger, bemalt mit Gesicht, die sich wie ein Liebespaar aneinander schmiegen.

Was geschieht eigentlich, wenn ich mich im Verlauf der Zeit als Blog-Autorin verändere und zugleich zunehmend sichtbar werde? Wenn aufgrund meiner Beiträge Menschen auf mich zukommen und fragen, ob ich auch an anderer Stelle über meine Erfahrungen berichten möchte? Bei mir ist dies geschehen in Bezug auf die Trennung vom Vater meines Sohnes 2017 und meine Neuorientierung danach. Ich habe hierzu sogar ein Buch geschrieben und mich zuletzt in mehreren Zeitungen dazu geäußert. Bin ich dadurch mit meinem Schreiben hier im Blog auf das Thema „Allein- oder Getrennterziehend-Sein“ festgelegt?

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Familie, Persönliches

Bewegung. Stillstand. Bewegung. Gedanken zum Wochenbett

Es liegt wieder ein kleiner Mensch in meinem Arm. Kein Fünfjähriger, der kurz darauf aufspringt und mit seinen gesammelten Stöcken gegen Drachen kämpft – nein, dieser hier ist in beeindruckender Weise auf seine grundsätzlichen Bedürfnisse beschränkt. Hunger, Durst, der Wunsch nach Wärme und Nähe, dazwischen das – manchmal quälende – Rumoren im Bauch. Er ist nicht Er und Ich bin nicht Ich in seiner Welt. Vielmehr verschwimmt ihm alles zu einem Meer an Sinneseindrücken, wohlige und weniger angenehme; je nachdem, was überwiegt, wird geschmatzt, konzentriert nachgespürt oder wütend gebrüllt… 

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alleinerziehend, Familie, Gesellschaft

Gastbeiträge willkommen!

Bleistift auf aufgeschlagenem Notizblock

Unser zweiter Sohn ist da! Viel Zeit zum Schreiben bleibt mir gerade nicht. Anderes steht an. Wunderbares, Überwältigendes. Kraftforderndes, Schönes. Das Schreiben über (Familien-) Politik sowie persönliche und gesellschaftliche Entwicklung wird dennoch ganz sicher weiterhin zu mir und zu diesem Blog gehören. Auch – und vielleicht gerade auch – als jetzt zweifache Mutter.

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