Im Rahmen meiner Arbeit als Journalistin und Autorin fahre ich häufig mit der Bahn. Und erlebe dabei nicht selten schöne, manchmal aber auch erschreckende Momente. Zwei davon möchte ich hier mit euch teilen.
Alleinerziehend zu sein, bedeutet auch, dass deine Kinder und du eine ganz besondere Gemeinschaft bilden. In guten wie in schlechten Zeiten. Die Kunst dabei: Die Balance zu finden, wann du deine Kinder loslassen kannst, wann sie gemeinsam mit dir an Herausforderungen wachsen und wann du sie überfordern würdest.
Woher nimmst du als Alleinerziehende eigentlich die Kraft zu deinen Vorträgen, Lesungen und Projekten – neben deiner sonstigen Arbeit und der Fürsorge für deine Kinder? Diese Frage wurde mir kürzlich gestellt. Der Versuch einer Antwort!
Es beginnt mit Smalltalk. Ich treffe mich mit einer Freundin und unseren Kindern. „Dein Mann hatte keine Zeit?“, frage ich. „Nein, er ist auf einer Parteiveranstaltung“, so ihre Antwort. Das weckt meine Neugier. Wie schön, noch jemand in meinem direkten Umfeld, der sich politisch engagiert! „Bei welcher Partei denn?“, frage ich etwas später. Meine Freundin zögert kurz: „Bei der AfD“, sagt sie dann: „Er arbeitet im Auftrag des Landesverbands.“