Familie, Gesellschaft

Fehlerkultur. Mein Sohn, das Halbjahresgespräch und ich

Kinderhand, die Stift hält und damit in ein Schulheft schreibt.


Ich sitze der Klassenlehrerin meines Sohnes gegenüber. Auf einem etwas zu kleinen Stuhl, an einem etwas zu kleinen Tisch, unter den ich halbwegs entspannt meine Beine zu schieben versuche. „Herzlich Willkommen zum Halbjahresgespräch!“, eröffnet Frau W. die Unterhaltung: „Wir beginnen mit dem Fach Deutsch.“ Mein Sohn geht seit einem halben Jahr in die Schule, in die erste Klasse. Er mag seine Klassenlehrerin, seine Freunde, den Unterricht. Ich bin gespannt, was sie zu den letzten Monaten zu sagen hat. 

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Familie, Gesellschaft

Heute ist #EqualCareDay. Oder?

Instagram Post „Heute ist Equal Care Day“


… eigentlich ist der #EqualCareDay ja am 29.2. (oder 1.3.) jeden Jahres – aber es lohnt sich, auch davor und danach daran zu denken:

  • Wer für andere sorgt, darf nicht ins berufliche und soziale Abseits geraten.
  • Die Fürsorge für andere ist essentiell für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.
  • (Private) Fürsorgearbeit ist wirtschaftlich relevant. Sie macht Erwerbstätigkeit erst möglich und erlaubt, dass wir Spitzenleistungen erbringen – mit dem Rückhalt unseres sozialen Netzes.
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Familie, Gesellschaft

Kühler Kopf im Chaos? Was ich als Mutter darüber denke

Chaotisches Zimmer
Mein Arbeitszimmer…

Mein Arbeitszimmer, wie es sich vor kurzem präsentierte: ein mittelgroßer Wäscheberg auf dem Boden, Kissen, die auf ihren Bezug warteten, der Schreibtischstuhl verziert mit den Resten kreativer Arbeit meines Ältesten… Unprofessionell? Ich würde sagen: super professionell. Weil genau so der Alltag eben oft aussieht als Mutter zwischen Familie und Beruf. 

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Familie, Persönliches

Vom Reden und Schweigen in Familien: Familiengeschichte(n)

Hand einer mittelalten Frau liegt zärtlich auf der Hand einer alten Frau.


Es gibt Familien, in denen wird viel geredet. Laut. Nahbar, provozierend, liebevoll. Es gibt Familien, in denen wird viel geschwiegen. Und, wie vermutlich immer, gibt es mehr als das eine und das andere. In den meisten Familien wird über manche Dinge viel geredet, über andere geschwiegen. 

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Familie, Gesellschaft

2023 hält bereit: Feministische Perspektiven auf Elternschaft

Buchcover „Aus dem Bauch heraus“, „Wir sind doch alle längst gleichberechtigt“, „Feministische Perspektiven auf Elternschaft“.


Wenn ihr euch für das neue Jahr etwas wünscht, was wäre es? Ich persönlich würde „Verbundenheit“ wählen. Verbundenheit im Privaten, aber auch Verbindung, die über die individuelle Ebene hinaus geht. Passend dazu drei Bücher, die ich euch heute vorstellen möchte und die ihr vermutlich sonst eher unter dem Motto „Frauenpower“ oder Feminismus verorten würdet. Zwei davon haben es bereits auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft, das Dritte richtet sich eher an ein soziologisch interessiertes Fachpublikum – spannend sind alle drei. Und in allen dreien geht es meinem Eindruck nach um die Überwindung künstlicher Grenzen und Beschränkungen – um Verbindung eben. Hier geht’s zu meinen (Kurz-) Rezensionen!

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