
Diese beiden Tütchen mit Süßigkeiten hingen heute, am Morgen nach Halloween, an unserer Haustür. Von Nachbarn, mit denen ich noch nie mehr als ein „Guten Tag“ gewechselt habe.
Kluge Gedanken. Aus dem echten Leben

Diese beiden Tütchen mit Süßigkeiten hingen heute, am Morgen nach Halloween, an unserer Haustür. Von Nachbarn, mit denen ich noch nie mehr als ein „Guten Tag“ gewechselt habe.

Wer Jungs im Alter von 6-10 Jahren hat, jedenfalls wissbegierige, kommt um sie fast nicht herum: die Checker-Kinderwissenssendungen auf KiKa und im Ersten. Seit 2013 machen Checker Tobi, Checker Can und Checker Julian den „Feuerwehr-“ oder „Weltraum-Check“, fragen: „Wie wird Brot hergestellt?“ und „Wo gingen Ritter eigentlich aufs Klo?“ Wissen für Kids locker und unterhaltsam aufbereitet. Mein Sohn (8) liebt die knapp halbstündigen Sendungen.
Weiterlesen „Die Checkerinnen-Welt: Wie jetzt auch eine Frau Kids die Welt erklärt“
Triggerwarnung: Häusliche Gewalt und Gewalt gegen Kinder!
Deutschland ist ein demokratisches Land. Oder? Freiheit, Gleichheit, Brüder- und Schwesterlichkeit? Klingt gut. Aber – mal ehrlich – so richtig, richtig umgesetzt bekommen wir das als Gesellschaft auch im Jahr 2023 noch nicht. Außer, man hält neoliberale Politik für Freiheit, die Wahl von Müttern zwischen Altersarmut und Burnout für Gleichheit und den Reflex, im Namen bestimmter Menschen oder gesellschaftlicher Gruppen die vermeintliche „Gegenseite“ abzuwerten, für Solidarität. All das nehme ich in politischen Debatten, ebenso wie im wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und sozialen Diskurs, aktuell wahr.
Weiterlesen „Wer Demokratie und Freiheit will, braucht Kinder, die beides erleben dürfen!“
Als Mutter in der Politik: Was heißt das? Mit Still-BH im Gemeinderat und in der Sitzungspause wird das Baby angelegt? In irgendeiner Fußgängerzone beim Erklären des Gleichstellungsprogramms deiner Partei? Oder als Ministerin bei der Amtseinführung, mit Mann und Kindern in der ersten Reihe?

Lesung in Köln. Premiere unseres Buches „Mütter. Macht. Politik“. Wenige Stunden vor der Veranstaltung laufe ich mit einem Kaffee auf der Hand durch die Stadt. Morgens um zehn sind die Straßen schon belebt. Viel Asphalt und schmuddeliges Pflastergrau. Die typisch rheinischen Kachelfassaden. Dazu Reklame überall. Am Boden liegt zwischen den Geschäften eine Taube. Tot. Daneben zwei Obdachlose, tief in ihre Schlafsäcke vergraben. Wenige Meter weiter die Kölner Philharmonie. Davor Menschen in edlen Sommerkleidern und feinem Leinenstoff.