Erinnerst du dich noch an deine erste Monatsblutung? Oder, die männlichen Leser unter euch, daran, wie es war, als ihr zum ersten Mal die Menstruation eurer Frau oder Tochter miterlebt habt? Welche Gefühle verbindet ihr damit? Stolz? Neugier? Freude? Oder doch eher Scham oder sogar Ekel?
Achtjährige sind nicht immer höflich. Manchmal provozieren sie auch ganz bewusst. „Du Schwein!“, sagte vor kurzem ein Freund meines Sohnes zu einer meiner Freundinnen. In welchem Zusammenhang der Satz fiel, ob er tatsächlich ernst gemeint war – das alles erfuhr ich erst einmal nicht. Nur, wie meine Freundin darauf reagierte.
Heute mal ein Thema, das vermutlich viele Eltern kennen: Dein Kind kommt buchstäblich geladen aus Kita oder Schule. Der kleinste „Funke“ reicht und – zack – Wütendes Geschrei, Tränen, Spielzeug, das durch den Raum geworfen wird. Dabei merkst du, wie die Wut in dir selbst hochsteigt. Und unvermittelt brüllst du los…
Ein Erlebnis der letzten Wochen hat mich nachdenklich gemacht. Ich war mit meinen beiden Jungs im Zoo. Ein schöner, wenn auch nicht ganz günstiger Ausflug. Kurz, bevor wir nach Hause wollten, drängte mein älterer Sohn plötzlich darauf, dass ich ihm im Zoo-Shop ein Kuscheltier kaufte. Als Erinnerung an den Tag. Der jüngere stimmte sofort mit ein. Also nochmals rund 40€ für zwei – teuer verkaufte – Plüschtiere? Wie hättest du entschieden?
Jungs weinen nicht? Oder sollten zumindest nicht weinen? Warum das Blödsinn ist und was wir tun können, um unsere Söhne in all ihren Gefühlen – also auch in Trauer und Wut – zu unterstützen, darüber schreibt Eltern-Coach Miriam Maja Gass in ihrem Gastbeitrag. Übrigens bereits dem zweiten für mutter-und-sohn.blog: Hier geht’s zu ihrem ersten Artikel. Als Mutter von zwei Söhnen freue ich mich besonders, Miriam gerade zu diesem Thema willkommen zu heißen!