alleinerziehend, Familie

Choosing Priorities Wisely. Prioritäten mit Bedacht wählen (Gastbeitrag)

Türrahmen mit Schriftzug „Be here now“

Dein größeres Kind hat Hunger, das kleinere weint. Und du musst dringend aufs Klo. Was tust du zuerst? Wem gibst du Priorität? Ich freue mich, euch in diesem Gastbeitrag Sovely Matters kluge Gedanken zu Selbstfürsorge und der Wahl von Prioritäten – gerade auch als alleinerziehende Mutter – vorstellen zu dürfen. Seit 2,5 Jahren schreibt Sovely auf ihrem Blog MurmelMeister über äußeres und inneres Wachstum, die Liebe in all ihren Ausprägungen und das Leben mit ihrem Sohn („Minime“). Ihre Texte verfasst sie auf Englisch und Deutsch; daher findet ihr ihren Beitrag hier auch zweimal – weiter unten in der deutschen Fassung. Viel Freude beim Lesen!

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NIE und IMMER: „Man kommt zu nix!“ Oder?

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Wie war das: „Man kommt zu nix“, alleinerziehend, berufstätig, mit kleinem Kind?

Stimmt: 

Ich komme NIE dazu, 

die (inzwischen sechs) Stapel Loseblattsammlung zu sortieren, aus der meine Unterrichtsmaterialien der letzten zwei Jahre bestehen. Dabei könnte ich die, nach Themen sortiert und in Ordner verstaut, sicher gut wiederverwenden… 

Ich komme NIE dazu, 

das Karnevalskostüm meines Sohnes von vor zwei Jahren zu entsorgen und/oder sinnvoll zu verstauen – es liegt oben auf dem Schrank und staubt in Würde ein…

Ich komme NIE dazu, 

das „Mein Baby-Erinnerungsbuch“ weiter als bis zum Ende des ersten Lebensjahrs zu führen. Da fing unser Sohn an zu laufen, ich stieg wieder in den Beruf ein – ab da kam mir die Muße abhanden…

Ich komme NIE dazu, 

meine Küchenschubladen aufzuräumen, Genauso wenig wie den Kinderzimmerschrank und den Keller. Und den Sperrmüll wollte ich auch schon seit etwa einem Jahr mal wieder abholen lassen. 

~ ~ ~

Ich komme IMMER dazu,

echte Freunde anzurufen, zu treffen, mit ihnen vier Stunden am Stück zu quatschen – ok, meist nur alle paar Wochen, aber letztlich klappt es immer.

Ich komme IMMER dazu, 

Tagebuch zu schreiben, Artikel für meinen Blog und dazu Bücher zu lesen, die mich wirklich interessieren (notfalls nachts ab 22.30 Uhr…)

Ich komme IMMER dazu, 

zuzuhören, alles stehen und liegen zu lassen, wenn mein Sohn sich das Knie aufgeschlagen hat/ aufs Klo muss und die Hose nicht allein runter zu den Knien bekommt/ zum ersten Mal ein Spinnennetz mit Tauperlen entdeckt hat. 

NIE – und IMMER. So was nennt man wohl Prioritäten setzen!… 🙂

Herzlichen Gruß, Sunnybee

PS. Wozu kommst du NIE, was machst du IMMER? Ich freue mich über deinen Kommentar!

PPS. Ähnliches Thema: „Die Zeit ist Jetzt“. Von der Werbung für’s Leben lernen (Teil 2)