Familie, Gesellschaft

Die Welt wird gleichberechtigter – auch in Kinderbüchern. Aber mit noch viel Luft nach oben

Bild aus Kinderbuch "Der Hubschrauber", das eine Pilotin im Hubschraubercockpit zeigt.
2022: Die Pilotin im Cockpit des Rettungshubschraubers

Als Mutter blättere ich mit meinen Jungs fast täglich in mindestens einem Bilderbuch. Mal sind die Bücher komplexer, mal einfacher, mal sind es Sachbücher, mal (Alltags-) Geschichten. Gerade in unserer gut bestückten Stadtbibliothek sind wir schon auf echte Buchschätze gestoßen. Aber auch „ganz normale“ Sachbücher zu Alltagswissen können aufschlussreich sein: Wer macht darin was? Was für ein Männer- und Frauenbild, was für ein Bild der Welt wird darin transportiert? Hat sich das bereits in den letzten fünfzehn bis zwanzig Jahren geändert?

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Familie, Gesellschaft

„Ein Zimmer für mich“ – Was bedeutet das für Alleinerziehende? 

Frau sitzt an Schreibtisch und schreibt.

Mit Podcast-Interview „Familie bleiben“!

Ende der 1920er Jahre schrieb die Schriftstellerin Virginia Woolf in ihrem berühmten Essay „A room of one’s own“: „A woman must have money and a room of her own if she is to write fiction.“ – Jede Frau brauche also ein Zimmer für sich allein, wenn sie kreativ sein wolle. Ich ergänze: Jede Mutter besonders. Und erst recht jede alleinerziehende Mutter. Warum ist das Thema „Raum“ für Alleinerziehende besonders wichtig?

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Familie, Gesellschaft

Tiefkühlfisch, Politik und gleiche Chancen: Meine Gedanken zum Muttertag 2023

Mittagessen (Fisch, Spinat und Kartoffelpüree) auf Holztisch.

Letztes Wochenende lud ich mich selbst zum Essen ein. Meine zwei Söhne gut betreut von ihrem Papa. Schön, oder? Sich als Mama Gutes zu tun, ist eine tolle Sache. Und zugleich ein ziemliches Privileg. Es bedeutet: ich habe jemanden, der meine Kinder in diesem Moment betreut. Ich habe genügend Geld für das Essen vor mir. Ich habe die Fähigkeit, meine Bedürfnisse wahrzunehmen und mir selbst Gutes zu tun. Ich habe Strom, Licht und ein Dach über dem Kopf. All das ist für uns Mütter in Deutschland selbstverständlich. Oder doch nicht?

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Familie, Gesellschaft

Mit anderen Wurzeln. 40 Mütter aus aller Herrinnen Länder erzählen (Rezension 4/5)

Buchcover „Mit anderen Wurzeln“ (Ulrike Helmer Verlag)

Teil 4/5 der Rezensions- und Buchvorstellungsreihe „Mütter und Gesellschaft“. Hier geht es (demnächst) zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 5 – inklusive VERLOSUNG!

„Die Zukunft eines Landes hängt von den Müttern ab“. Dieses Sprichwort zitiert eine der befragten Mütter aus Shirin Lauschs wunderbarem Buch „Mit anderen Wurzeln“, gerade erschienen im Ulrike Helmer Verlag. 40 Frauen aus aller Welt erzählen, wie sie ihr Muttersein in Deutschland erleben, auch im Vergleich zu den Erfahrungen in ihrem Herkunftsland. 

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alleinerziehend, Gesellschaft

Solo, selbst & ständig: Was Alleinerziehende wirklich brauchen (Rezension 3/5)

Cover „Solo, selbst und ständig“ von Anne Dittmann (Kösel Verlag)


Teil 3/5 der Rezensions- und Buchvorstellungsreihe „Mütter und Gesellschaft“. Hier geht es (demnächst) zu Teil 1, Teil 2, Teil 4 und Teil 5 – inklusive VERLOSUNG!

Reizdarmfleißig. Das ist so ein Wort, das mich anspringt in diesem Buch. Nach rund hundert Seiten steht es da und bringt viel auf den Punkt von dem, was Anne Dittmanns Leben als Alleinerziehende, wie sie schreibt, lange ausmachte – ebenso wie das Leben vieler Alleinerziehender: „Also, ich war immer fleißig. Nicht auf die gute Art, sondern so, wie ich es von meiner Mutter gelernt hatte: angstfleißig. Aufsteiger*innenfleißig. Reizdarmfleißig.“ Annes Mutter war auch schon alleinerziehend. Und Anne schreibt sinngemäß: ich war ihr dankbar. Und wollte zugleich alles anders machen. 

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