
Ich schreibe. Morgens, abends, nachts. Zwischen Tür und Angel. In den ruhigen zehn Minuten, bevor meine Kinder nach Hause kommen. Nachts, wenn ich gerade nicht schlafen kann. Ich schreibe Notizen, Kurznachrichten, Instagram-Posts. Aber vor allem schreibe ich Texte. Als Journalistin. Als Autorin. Als Bloggerin. Und ganz privat. Schreiben ist mein Bindeglied zur Welt.
Schreibend der Welt begegnen
Bin ich traurig oder erschöpft, ist Schreiben der Weg, wie ich mich regeneriere, wieder bei mir ankomme. Schreiben verbindet mich mit mir selbst.
Ich schreibe darüber, was mich bewegt, was mich berührt, worüber ich mich ärgere und freue. Einige dieser Texte finden Eingang in meinen Blog. Schreiben verbindet mich mit anderen.
Ich schreibe meine Bücher und setzte mich dabei intellektuell und emotional mit den gesellschaftlichen Themen auseinander, die mich interessieren und berühren. Ich fasse in Interviews die Gedanken anderer zusammen und beziehe dazu Stellung. Schreiben verortet mich in der Welt.
Ich schreibe schließlich journalistisch, über Themen, die auch mir selbst Neuland erschließen. Ich schreibe präzise, kritisch, reflektierend. Ich schreibe, um Zusammenhänge aufzuzeigen. Ich schreibe, um im Kleinen das Große sichtbar zu machen. Schreiben gibt mir eine Stimme.
Würde man mir das Schreiben nehmen, würde man mir eine Möglichkeit des Ausdrucks und der Verbindung zur Welt nehmen. Schreiben belebt mich und erdet mich zugleich. Es ist mein Lebenselixier.
Was bedeutet Schreiben für dich?
Kennst du das auch? Was bedeutet Schreiben für dich? Ich freue mich über deine Antwort in den Kommentaren!
Herzlich, Sarah (mutter-und-sohn.blog)
Die Autorin ist freie Journalistin, Autorin für Familien- und Gesellschaftsthemen sowie Mutter eines Kindergarten- und eines Grundschulkindes.
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[Fotos: privat]
