Familie, Psychologie

„Ich stoße an meine Grenzen!“ Was bedeutet das und was kannst du dann tun?

Bonbonglas auf Regal, aus Kindersicht von unten fotografiert.

Im Grunde sind wir täglich konfrontiert mit Dingen, die uns unsere Grenzen aufzeigen. Wir können nicht wie Olympiasieger Usain Bolt 100m in 9,58 Sekunden bewältigen. Wir müssen uns vom Gedanken verabschieden, jemals fließend eine zweite Fremdsprache zu sprechen. Und das neue Computerprogramm verstehen wir auch beim dritten Anlauf nicht. All dem begegnen wir vermutlich relativ gelassen. Es erscheint uns normal, dass wir nicht in allen Bereichen Höchstleistungen bringen können, dass unsere Talente im einen Bereich ausgeprägter, im anderen weniger bedeutend sind. Auch in Bezug auf unsere Kinder erleben wir vielleicht, dass wir ohne Mühe eine Stunde Bücher vorlesen können, aber uns bereits zehn Minuten Toben zuviel sind (oder umgekehrt). All das sind Grenzen im Kleinen, über die wir vielleicht gar nicht weiter nachdenken. 

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Familie, Gesellschaft

Im Kreißsaal ohne Partner? Eine positive Geburt in der Corona-Pandemie (4/4)

Frau mit Mund-Nasenbedeckung und Baby in der Trage

Teil 4 meiner Reihe rund um Familie, Geburt und Gesellschaft.

Hier geht es zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3 der Serie.

Im letzten Teil meiner Serie rund um Familie, Geburt und Gesellschaft spreche ich mit Laura Städtler über ihre Geburt unter Extrembedingungen. Ende Februar 2020, zu Beginn der Corona-Pandemie, wird sie, akut an Influenza A erkrankt, in den Wehen mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht und erlebt dort unter strengen Hygienevorkehrungen die Entbindung lediglich in Begleitung der schichthabenden Hebamme. Warum sie ihre Geburt dennoch als positive – und sogar heilende – Erfahrung empfindet und was sie persönlich unterstützt hat, lest ihr im vierten und letzten Teil meiner Serie zu Familie, Geburt und Gesellschaft!

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Familie, Gesellschaft

Im Kreißsaal ohne Partner? Alleinerziehend und selbstbestimmt bei der Geburt (Teil 3/4)

Hand eines Erwachsenen hält die Hand eines Neugeborenen.

Teil 3 meiner Reihe rund um Familie, Geburt und Gesellschaft.

Hier geht es zu Teil 1, Teil 2 und Teil 4 der Serie.

Im dritten und vierten Teil meiner Reihe „Geburt und Gesellschaft“ kommen zwei Frauen zu Wort, die mich beide auf ihre Art beeindrucken. Anna Koschinski und Laura Städtler haben ihr Kind ohne Begleitung durch einen Partner zur Welt gebracht. Anna, die sich bereits in der Schwangerschaft vom Vater ihres Sohnes trennte, erlebte 2014 als Alleinerziehende die Geburt ihres Sohnes bewusst ohne den Vater ihres Kindes. Laura wiederum, die in einer festen Beziehung lebt, bekam ihre Tochter aufgrund recht dramatischer Umstände mitten in der Corona-Pandemie ohne ihren Partner. Ich habe mit beiden Frauen gesprochen. Ihre Antworten findet ihr hier sowie im vierten und letzten Teil meiner Serie zu Familie, Geburt und Gesellschaft. Viel Spaß beim Lesen der spannenden Protokolle!

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Familie, Gesellschaft

Geboren in Frauenhände – Hebammen dürfen bei der Geburt kein Luxus werden (Teil 2/4)

Schlafendes neugeborenes Baby.

Teil 2 meiner Reihe rund um Familie, Geburt und Gesellschaft.

Hier geht es zu Teil 1, Teil 3 und Teil 4 der Serie.

Seit der Geburt unseres zweiten Sohnes sind inzwischen fast zwölf Monate vergangen – und noch immer ist mir sehr präsent, wie ich mich dabei fühlte, was gut lief, was sich weniger gut anfühlte und worüber ich auch im Nachhinein noch von Herzen dankbar bin. Ich werde hier im Blog keinen Geburtsbericht veröffentlichen – das ist mir doch zu persönlich. Vielmehr möchte ich auf ein Thema aufmerksam machen, das mir als zweifacher Mutter wirklich unter den Nägeln brennt: Hebammen sind in der Geburtshilfe, ebenso wie in der Vor- und Nachbetreuung von (werdenden) Müttern unentbehrlich und dürfen nicht aufgrund von Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem zum Luxus für wenige werden.

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Familie, Gesellschaft

„Hauptsache gesund?“ Ein persönlicher Kommentar zu Pränataldiagnostik (Teil 1/4)

Buch „Außergewöhnlich“. Lachender Junge mit Trisomie 21.

Teil 1 meiner Reihe rund um Familie, Geburt und Gesellschaft.

Hier geht es zu Teil 2, Teil 3 und Teil 4 der Serie.

„Hauptsache, gesund!“ Diesen Satz hörte ich in meiner zweiten Schwangerschaft nicht nur einmal. Und ich gebe zu, ich dachte ihn selbst immer wieder, während ich gemeinsam mit meiner Frauenärztin das Schneegestöber der Ultraschallbilder betrachtete. Dann, in der 11. Schwangerschaftswoche, Termin bei der Feindiagnostik. Als „Risikoschwangere“ über 35 hatte ich mich dazu überreden lassen. Nun lag ich in der chicen Praxis auf der Liege und spürte, wie sich mein Magen zusammenzog. Die Ärztin schaute besorgt: „Es gibt da eine Auffälligkeit!“…

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