Familie, Psychologie

„Er hat sich dann gar nicht mehr angestellt!“ Wie Sprache die Beziehung zu unseren Kindern bestimmt

Trauriger Junge versteckt sich zwischen Sofakissen.

Er hat sich dann gar nicht mehr angestellt.“ Das sagte vor einigen Wochen die Kita-Erzieherin meines Zweijährigen zu mir. Nachdem er monatelang gern in die Krippe gegangen war, weinte er beim Abgeben an der Tür auf einmal herzzerreißend. Mit den Erzieherinnen hatte ich schon herauszufinden versucht, was der Grund dafür sein konnte. Wirklich eine Antwort hatten wir nicht gefunden und offenbar spielte mein Sohn nach dem Anfangsschmerz auch zufrieden in der Gruppe. Also ließ ich ihn schweren Herzens bei seiner Erzieherin, allerdings mit der Bitte, sie solle sich melden, würde er sich nicht innerhalb von zehn Minuten beruhigen. Ihr Anruf, nur fünf Minuten später: „Es sei alles wieder gut, er habe schon zu spielen begonnen.“ Gute Nachricht! Aber dann dieser Satz: „Er hat sich schon beim Ausziehen der Jacke gar nicht mehr angestellt.“

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Familie, Gesellschaft

Die Welt wird gleichberechtigter – auch in Kinderbüchern. Aber mit noch viel Luft nach oben

Bild aus Kinderbuch "Der Hubschrauber", das eine Pilotin im Hubschraubercockpit zeigt.
2022: Die Pilotin im Cockpit des Rettungshubschraubers

Als Mutter blättere ich mit meinen Jungs fast täglich in mindestens einem Bilderbuch. Mal sind die Bücher komplexer, mal einfacher, mal sind es Sachbücher, mal (Alltags-) Geschichten. Gerade in unserer gut bestückten Stadtbibliothek sind wir schon auf echte Buchschätze gestoßen. Aber auch „ganz normale“ Sachbücher zu Alltagswissen können aufschlussreich sein: Wer macht darin was? Was für ein Männer- und Frauenbild, was für ein Bild der Welt wird darin transportiert? Hat sich das bereits in den letzten fünfzehn bis zwanzig Jahren geändert?

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Familie, Gesellschaft

„Ein Zimmer für mich“ – Was bedeutet das für Alleinerziehende? 

Frau sitzt an Schreibtisch und schreibt.

Mit Podcast-Interview „Familie bleiben“!

Ende der 1920er Jahre schrieb die Schriftstellerin Virginia Woolf in ihrem berühmten Essay „A room of one’s own“: „A woman must have money and a room of her own if she is to write fiction.“ – Jede Frau brauche also ein Zimmer für sich allein, wenn sie kreativ sein wolle. Ich ergänze: Jede Mutter besonders. Und erst recht jede alleinerziehende Mutter. Warum ist das Thema „Raum“ für Alleinerziehende besonders wichtig?

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Familie, Psychologie

Solidarität unter Müttern: Das Mimo-Kartenset fürs Wochenbett

Kartenset „Die Wochenbettbegleitung mit Herz“


In Zusammenarbeit mit Mimo – Mindful Motherhood – CROWDFUNDING mit VERLOSUNG!

Hanna Dahlhaus ist Mutter eines mittlerweile 15 Monate alten Sohnes. Und sie ist der kreative Kopf hinter mimo, einem Startup mit einer ganz besonderen Idee: „Ich habe ein Kartenset für frischgebackene Mütter entworfen, um sie in der turbulenten Zeit des Wochenbetts mental zu unterstützen. Das Kartenset greift 40 verschiedene Themen rund um die erste Zeit nach der Geburt auf und gibt über ein umfangreiches Booklet mit fast hundert Seiten vertiefende Impulse und Anregung zur Selbstreflexion.“ Für den Druck der ersten Auflage sammelt Hanna noch bis zum 21.06.23 im Startnext Crowdfunding. Ich wollte von ihr mehr über ihr Herzensprojekt erfahren.

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Familie, Psychologie

„Mama weint!“ Wie viel unserer Gefühle sollten wir unseren Kindern zeigen? 

Grafik: Frau von hinten mit Gitarre am Meer


Was tust du, wenn du im Alltag als Mutter oder Vater spürst, dass deine Gefühle hochkochen? Ich nehme an, bei „angenehmen“ Gefühlen wie Freude, Stolz oder Begeisterung stellst du dir die Frage gar nicht und lebst sie einfach aus. Aber wie sieht es bei Gefühlen aus, die uns als Erwachsenen weniger willkommen sind? Trauer, Wut, Angst, Überforderung? Was leben wir durch unseren Umgang mit unseren Gefühlen unseren Kindern vor?

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