alleinerziehend, Gesellschaft, Persönliches

Podcast: Warum Verbundenheit im Alltag für Allein- und Getrennterziehende so wichtig ist.

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Als Kind brachte ich eines Tages „Hermann“ ins Haus. Er roch nicht besonders gut und ließ auch optisch zu wünschen übrig. Dennoch hegte und pflegte ich ihn fast eine Woche lang, bevor er mich mit seinen Qualitäten überzeugte und ich ihn anschließend leichten Herzens weiterverschenkte.

Ach ja… Hermann war ein Sauerteig. Ich bekam ihn von einer Schulfreundin in einer luftdicht verschlossenen Plastikdose geschenkt, ließ ihn etwa eine Woche lang gären und backte anschließend aus ihm einen erstaunlich aromatischen Laib Brot. Einen Teil des Ausgangsteigs schenkte ich schließlich weiter, als originelle Variante des klassischen Kettenbriefs.

Manche verdrehen ja bereits die Augen, wenn sie nur den Anfang eines solchen Briefes überfliegen: „Sende diese Fragen/Wünsche etc. an mindestens 10 weitere Personen, dann…“ Ich selbst bin eigentlich auch keine Freundin einer derart forcierten Kontaktaufnahme. Und dennoch überzeugt mich das dahinter liegende Prinzip: Sich mit Menschen zu verbinden und Kontakte zu knüpfen, auch über den unmittelbaren Freundeskreis hinaus, empfinde ich als spannend und bereichernd. Und manchmal kommt wirklich eines zum anderen und aus einer Empfehlung wird ein Arbeitsprojekt, aus der von Freunden vorgestellten Bekannten über die Jahre eine enge Freundin und manchmal aus dem „arrangierten“ Blind Date im Freundeskreis die neue Partnerschaft.

Podcast: Sich mit Menschen in der eigenen Situation zu verbinden stärkt

Aus der Perspektive Allein- und Getrennterziehender spreche ich in den 20 Minuten des folgenden Podcasts über den Wert, sich mit Menschen in einer ähnlichen Situation zu vernetzen. Ich freue mich sehr über das schöne Gespräch mit Nicola Winterhoff vom Bürgerzentrum Köln-Ehrenfeld und dass ich in diesem Podcast für Allein- und Getrennterziehende Nicolas Gesprächspartnerin sein konnte – noch dazu zu einem Thema, das mir selbst am Herzen liegt: Stärkung und Unterstützung von Frauen und gegenseitige Vernetzung.

https://anchor.fm/ein-eltern-familien-bueze/episodes/03---Trennung-und-Vernetzung-Interview-mit-Sarah-Zllner-efhks1
Neugierig? Hier geht’s zum Podcast!

Am selben Abend fand übrigens auch die Lesung zu meinem neuen Buch „Alleinerziehend – und nun?“ statt, die ihr auch jetzt noch über diesen Link auf YouTube ansehen könnt.

Sich mit anderen zu verbinden, sich auszutauschen und schriftlich oder über ein Gespräch die eigene Perspektive zu erweitern finde ich großartig: herausfordernd und bereichernd. Habt ihr das auch schon so erlebt? Ich freue mich über eure Erfahrungen!

Herzlich, Sarah (mutter-und-sohn.blog)

Mein Buch:

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Alleinerziehend – und nun? Texte der Stärkung bei Trennung und Verlust. 12,90€, ISBN 978-3-750-48825-0. 

Überall  im Buchhandel erhältlich, für 9,99€ auch als E-Book. Mehr Infos dazu hier. Ihr könnt das Buch übrigens auch direkt über mich bestellen. Mail an kontakt@mutter-und-sohn.blog reicht!

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