Gesellschaft, Politik

Buchtipp zur Wahl: „Zu anders für die Macht?“ und „Mütter in die Politik!“

Cover Mütter in die Politik! und Zu anders für die Macht?


Heute ist Bundestagswahl. Die Ergebnisse stehen noch nicht fest. Was aber bereits jetzt klar ist: Die Themen Familie, Frauen und Gleichberechtigung haben in diesem Wahlkampf eine viel zu kleine Rolle gespielt. Das zeigt einmal mehr: Für echte Vielfalt in Bezug auf politische Themen braucht es Vielfalt ihrer politischen Vertreter:innen. Die ist in deutschen Räten und Parlamenten aber noch lange nicht gegeben. Daher an dieser Stelle meine Empfehlung für zwei spannende Neuerscheinungen: „Zu anders für die Macht?“ und „Mütter in die Politik!“

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Familie, Politik

Kanzlerkandidatin Baerbock: Gegenentwurf zum Homo Oeconomicus in der Politik?

Portrait Annalena Baerbock (Quelle: imago images/Political-Moments)

Annalena Baerbock ist Spitzenkandidatin der Grünen für das Bundeskanzleramt. Und sie ist Mutter. Große mediale Erregung! Seit ihrer Kandidatur fragen sich auch seriöse Kommentator/innen, ob es ungeschickt oder avantgardistisch sei, dass sie als Politikerin ihren Alltag mit zwei Töchtern im Grundschulalter thematisiert. Ob sie als Mutter besonders die Interessen von Müttern und Vätern vertreten werde. Und ob ihre Mutterschaft im politischen Kontext überhaupt erwähnt werden sollte. Ach ja – Armin Laschet, Spitzenkandidat der CDU/CSU für dasselbe Amt, ist dreifacher Vater. Der Unterschied? Keinen interessiert‘s.

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