
Vor ein paar Tagen war ich mit meinen Jungs in einer der größeren Städte der Umgebung. Eigentlich wollten wir nur ein paar neue Spielplätze ausprobieren – am Ende sind wir ungeplant mitten in einem Stadtteilfest gelandet und hatten gemeinsam einen der schönsten Tage der letzten Zeit.
Grün-rosa Zuckerwatte, live Jazz-Musik, ein von den Anwohner:innen organisierter Mini-Flomarkt und Würstchen auf dem Grill, der kurzerhand aus dem eigenen Garten auf die Straße geschoben worden war… Dazwischen lachende und spielende Kinder, Jung und Alt im Gespräch – und ich mittendrin mit meinen zwei Jungs.
Taschengeld wurde eifrig in gebrauchtes Spielzeug investiert und wir kamen bei Zitronenlimo und frischen Waffeln mit den Anwohner:innen ins Gespräch. Das hat nicht nur mir selbst gut getan – es hat auch ganz nebenbei unseren Horizont geweitet: Über Gespräche zu Kunst und Lebenskunst, über selbstgemachtes Eis und den Wert von Freundschaft und Nachbarschaft.
Klar, wir hatten Glück, dass uns der Zufall genau an diesem Tag dorthin gebracht hat – aber ich nehme mit, wie wenig reicht, um für ein paar Stunden Gemeinschaft zu schaffen. Und wie gut das ganz offensichtlich allen, die dabei sind, tut!
Beschwingt und erfüllt kamen wir abends zurück in unsere Kleinstadt. Mit dem Wunsch im Herzen: Mehr davon!
Herzlichen Gruß, Sarah
Die Autorin ist freie Journalistin, Autorin für Familien- und Gesellschaftsthemen sowie Mutter eines Kindergarten- und eines Grundschulkindes.
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[Foto: privat]
